AT210269B - Kinematographisches Aufnahmegerät - Google Patents

Kinematographisches Aufnahmegerät

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AT210269B AT479957A AT479957A AT210269B AT 210269 B AT210269 B AT 210269B AT 479957 A AT479957 A AT 479957A AT 479957 A AT479957 A AT 479957A AT 210269 B AT210269 B AT 210269B
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Meopta Modrany Narodni Podnik
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kinematographisches Aufnahmegerät    
Bei Kinokameras mit einem aus Batterien oder Akkumulatoren gespeisten elektrischen Antrieb ist eine einwandfreie Funktion derselben nicht nur vom mechanischen Zustand der Kamera abhängig, sondern auch von der Einhaltung der Betriebsspannung, die nicht unter einen bestimmten Wert sinken darf. Die Erfüllung dieser Bedingung erfordert eine oftmalige Kontrolle der Betriebsspannung oder der Bildfrequenz, 
 EMI1.1 
 
Filmens das Absinken der Spannung und der damit zusammenhängende Tourenabfall der Kamera kaum bemerkbar, was nicht nur Zeit-, sondern auch Materialverluste zur Folge hat. 



   Die Erfindung bezieht sich daher auf Kinokameras, die mit einem Mechanismus zum Überwachen tolerierter Grenzen der Bildfrequenz versehen sind, der vom Antrieb des Gerätes gesteuert wird, und der
Signale im Gesichtsfeld des Suchers zur Wirkung bringt. 



   Eine bekannte Ausführungsform einer solchen Einrichtung zur Überwachung der Bildfrequenz bei kinematographischen Kameras weist einen im Gesichtsfeld des das Sucherbild betrachtenden Auges einen Zeiger auf, der von einem   fliehkraftgesteuerten   Organ, das mit dem Antrieb verbunden ist, verstellt wird. 



  Es ist dies im Grunde genommen ein gewöhnlicher Geschwindigkeitsmesser, dessen Angabe im Sucherfeld ablesbar ist. Der Nachteil einer solchen Anordnung liegt darin, dass neben dem Sucherausschnitt auch die
Stellung des Zeigers ständig beobachtet werden muss, wodurch das Auge sehr   ermüdet,   und dass der Zeiger einen Teil des Blickfeldes auf das Objekt verdeckt. 



   Es ist auch schon vorgeschlagen worden, bei Filmprojektoren zur Signalisierung einer zu hohen bzw. ausserhalb eines bestimmten Bereiches liegenden   Vorführgeschwindigkeit   durch Fliehkraft gesteuerte Kontakte vorzusehen, die im Stromkreis einer Batterie und eines Läutewerkes oder einer Glühlampe liegen. 



   Die Anzeigevorrichtung des   erfindungsgemässen   kinematographischen Aufnahmegerätes weist diese Nachteile nicht auf. Sie liefert ein deutlich wahrnehmbares Signal, wenn die   Betriebsspannung   einen bestimmten Wert unterschreitet oder infolge eines mechanischen Mangels des   Aufnahmegerätes   nicht ausreicht, die richtige Bildfrequenz einzuhalten. Das erfindungsgemässe   kinematographische     Aufnahmegerät   ist nämlich dadurch gekennzeichnet, dass eine, bei Filmprojektoren bekannte, von einem Geschwindigkeitsregler bei Erreichen einer vorbestimmten Drehzahl eingeschaltete elektrische Glühlampe hinter einem in der Wand des Sucherkanales vorgesehenen Fenster angeordnet ist, so dass ihr Licht in den Sucherkanal einfällt. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. 



   Die Signalisiervorrichtung wird durch die   Glühlampe l   gebildet, die in einer geeigneten, mit Farbfenster versehenen Kammer angeordnet ist, wobei das Farbfenster gedämpfte Licht in das Sichtfeld des Beobachters beim Filmen durchlässt. Dieses Farbfenster leuchtet, wenn die   eingestellteGangzab1   des Kinoaufnahmegerätes eingehalten wird. Die Signallampe wird hiebei durch den Fliehkraftregler 2 einbzw. ausgeschaltet, der ausser seiner normalen Funktion.   d. h.   die Bildfrequenz konstant zu halten, einen in der Stromzuleitung zur Signallampe liegenden Kontakt 3 derart betätigt, dass er bei richtiger Tourenzahl geschlossen ist.

   Sinkt die Spannung der Stromquelle unter den erforderlichen Wert, oder ist sie infolge eines erhöhten mechanischen Widerstandes nicht imstande, die eingestellte Gangzahl   aa & echtzu-   
 EMI1.2 
 

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 und die Signallampeerlischt. Dieses Signal ist so auffallend, dass es nicht übersehen   weiden. kann. Es veranlasst   den Aufneh-   mendendas   Filmen zu unterbrechen, die Batterie auszutauschen, oder einen eventuell aufgetretenen mechanischen Fehler zu beseitigen. 



   Ist die Sigualisiervorrichtung so angebracht, dass sie am Aufnahmegerät auch von aussen sichtbar ist (4 in der Fig,   so kann dieselbe asch einer andern   Person zur Kontrolle dienen oder anzeigen, dass das   Aufnahmegerat   läuft. 



   Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass sie eine ständige, das Sichtfeld des Suchers nicht behindernde Kontrolle des ordnungsgemässen Laufes des Aufnahmegerätes und der Spannung der Stromquelle ermöglicht, wodurch gleichzeitig die maximale Ausnutzung der Stromquelle sichergestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kinematographisches AufnahmegerÅat mit einem Mechanismus zum Überwachen tolerierter Grenzen der Bildfrequenz, der vom Antrieb des Gerätes gesteuert wird und die Signale im Gesichtsfeld des Suchers zur Wirkung bringt, dadurch gekennzeichnet, dass eine bei Filmprojektoren bekannte, von einem Ge- EMI2.1 hinter einem in der Wand des Sucherkanales vorgesehenen Fenster angeordnet ist, so dass ihr Licht in den Sucherlanal einfällt.
AT479957A 1956-07-20 1957-07-20 Kinematographisches Aufnahmegerät AT210269B (de)

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AT210269B true AT210269B (de) 1960-07-25

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AT479957A AT210269B (de) 1956-07-20 1957-07-20 Kinematographisches Aufnahmegerät

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