AT147941B - Taschentuch und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Taschentuch und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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Description
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TaschentuchundVerfahrenzuseinerHerstellung.
Bei wiederholter Benutzung eines Taschentuches ist es unvermeidlich, dass die Hand oder die Tasche des Benutzers durch den am Taschentuch haftenden Schleim oder Speichel beschmutzt und dadurch die Hände bzw. Taschen zu Trägern infizierender Keime werden. Auch reine Taschentücher werden, wenn sie in so infizierte Taschen gesteckt werden, sofort wieder infiziert und damit nicht nur der Benutzer, sondern auch andere Personen, welche mit ihm in Berührung kommen, einer ständigen Infektionsgefahr ausgesetzt.
Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile durch ein besonderes ausgebildetes Taschentuch vermieden. Das neue Taschentuch, das aus Papier oder Textilstoff gebildet sein kann, trägt eine abdeckbare Öffnung, die den Zugang zu einem zum Aufnehmen des Nasenschleimes dienenden sackartigen Behälter bildet. Die Erfindung umfasst auch das Verfahren zur Herstellung des neuen Taschentuches.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. 1 zeigt das neue Taschentuch
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Das neue Taschentuch kann aus einem Materialstück auf folgende Weise hergestellt werden :
Ein rechteckiges Materialstück wird in der Mitte gefaltet und in jeder so gebildeten Hälfte wird auf die in Fig. 2 veranschaulichte Weise eine Doppelfalte 10 gebildet. Das Gebilde besteht somit aus den Mittelteilen 1, : 2 (Fig. 2), den Falten 10 und den sich daran anschliessenden Randteilen 3.
Die beiden die Falten 10 bildenden Materiallagen werden bei 7 und 8 eingeschnitten und die zwischen diesen Einschnitten befindlichen Teilstücke 9 der Falten werden nach den Linien bund c an die dahinter befindliche Wand geklebt (Fig. l und 2), während die zwischen den Einschnitten 7 bzw. 8 und den Rändern des Taschentuehes befindlichen Stückes 6 der Falten bei e und f aneinander geklebt werden. Die Falten 10
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Bei der Benutzung wird das Taschentuch an den hinter den Falten 10 liegenden Wandteilen 2 mit einer Hand erfasst.
Die äusseren Teile 3 liegen hiebei zu beiden Seiten der Nase, sie schützen die HÅand gegen Berührung mit der Feuchtigkeit während des und nach dem Schneuzen und bilden ausserdem
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tuch so gehalten, dass die Teile 9 sich an die Nasenflanken anlegen, wodurch die Teile 1, welche bei zusammengelegtem Taschentuch aneinanderliegen, auseinandergebreitet sind und die Nase in die durch die Ränder der Falten 10 und die Einschnitte 7, 8 gebildete Öffnung in den durch die Teile 1, 2 und 6 gebildeten, bis auf diese'Öffnung allseits geschlossenen Aufnahmebehälter eingeführt wird, so dass die Nasensekretion in diesem Raum abgelagert wird.
Das Taschenturch kann selbstverständlich auch zum
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rückgefaltet und die Teile'2, 6 gegeneinandergelegt werden.
Das neue Taschentuch kann aus Papier oder aus einem Textilstoff bestehen und gewünschten Falles mit wasserdichtmachenden Stoffen (z. B. Waehsarten wie Paraffin, Ceresin od. dgl. ) und wasser-
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pharmazeutischen Stoffen od. dgl. und mit Stoffen, welche die Sekretionen absorbieren können, versehen werden.
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Das Taschentuch kann auch aus mehreren übereinanderliegenden Materialschichten gebildet sein, wobei vorzugsweise nur eine oder mehrere der aussen liegenden Schichten mit wasserdichtmachenden Stoffen imprägniert werden, während die innen liegenden Schichten nicht wasserdicht sind und ihre feuchtigkeitsabsorbierenden Eigenschaften behalten. Diese inneren Schichten können mit pharmazeutischen und (oder) desinfizierenden Stoffen imprägniert sein. Auch können wasserdichtmachende, pharmazeutische und desinfizierende Stoffe in beliebiger Weise zwischen den verschiedenen Schichten angeordnet werden.
Es können natürlich mehrere Taschentücher in einemin der Tasche des Benutzers unterzubringenden Behälter aufbewahrt werden, der einen oder mehrere Taschen oder Fächer für die benutzten Taschen- tücher und davon getrennte Fächer zum Aufbewahren der unbenutzten Taschentücher enthalten.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Taschentuch aus Papier oder Textilstoff, dadurch gekennzeichnet, dass es eine abdeckbare Öffnung trägt, die den Zugang zu einem sackartigen Aufnahmebehälter (11) bildet.
Claims (1)
- 2. Taschentuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung durch Klappen (9) abdeckbar ist, sich in der Mitte des Taschentuches befindet, und in einem solchen Abstand von den Rändern des Taschentuches endet, dass ein oder zwei Brückenteile (6) entstehen, von denen der untere sich beim Schneuzen an die Oberlippe anlegt.3. Taschentuch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebehälter (11) wasserdicht gemacht und gegebenenfalls mit desinfizierenden und (oder) pharmazeutischen Stoffen versehen ist.4. Verfahren zur Herstellung eines Taschentuches nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stück Material in der Mitte gefaltet, in jedem der so erhaltenen Teile eine Falte (10) angeordnet wird, die Falten (10) in einiger Entfernung von den beiden Rändern des Taschentuches mit Einschnitten (7, 8) versehen und so dann die Teilstücke (6) dieser Falten zwischen diesen Einschnitten (7, 8) und den Rändern des Taschentuches miteinander, sowie die zwischen den Einschnitten (7, 8) befindlichen Teilstücke (9) mit den Wandungen der Öffnung verbunden werden.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Materialstück aus mehreren Schichten besteht, wovon nur die äussere Schicht oder Schichten mit wasserdichtmachenden oder wasserabsorbierenden Stoffen imprägniert und gegebenenfalls die inneren Schichten mit desinfizierenden und (oder) pharmazeutischen Stoffen behandelt werden.
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