AT147933B - Elektrodenhalterung für elektrische Entladungsgefäße. - Google Patents
Elektrodenhalterung für elektrische Entladungsgefäße.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrodenhalterung für elektrische Entladungsgefässe. Gegenstand der Erfindung ist die Halterung des Elektrodensystems von Entladungsröliren. Den bisherigen Elektronenröhren haftet unter anderem der Mangel an, dass sie im Betrieb störende Geräusche aufweisen, die sich als Klingen, Kratzen usw. äussern und durch eine ungenügende Stabilität des Elektrodensystems bedingt sind. Die fortschreitende Entwicklung im Elektronenröhrenbau, die zu verhältnismässig komplizierten Elektrodensystemen mit grossem Verstärkungsfaktor und grosser Kennliniensteilheit führte, fordert aber Röhren, die frei von allen Nebengeräuschen sind. Es sind verschiedene Vorsehläge und Konstruktionen bekannt, die diese Nachteile beseitigen sollen. So versuchte man zuerst, die Haltestreben der Elektroden durch Brücken aus Glas oder anderem Isoliermaterial fest zu verbinden. Durch diese Anordnung erhält das Röhrensystem aber keine genügende Festigkeit, weil die Verbindungsdrähte aus Gründen der Wärmeisolation und mit Rücksicht auf den EMI1.1 aus Isoliermaterial, z. B. Glimmer oder keramischen Massen, in denen die Elektroden kurz gehaltert wurden, führten zwar zu mechanisch stabileren Systemen, hatte aber den Nachteil, dass die Elektroden EMI1.2 werden, lässt sich aus fabrikationstechnischen Gründen nicht durchführen. Weiter wurde noch vorgeschlagen, die Elektrodenhaltestreben durch Bohrungen von Isolierbrückeu zu führen und mittels einer isolierenden Vergussmasse mit derselben fest zu verbinden. Bei den genannten Konstruktionen sind die Elektroden mit den Isolierbrücken fest verbunden, z. B. durch Versehraubung oder Einsehmelzen ; dann können sie der thermischen Ausdehnung nicht nachgeben und verziehen sich. Oder die Elektrodenhalter sind locker in den Bohrungen geführt ; dann können sie zwar der thermischen Ausdehnung nachgeben, aber auch bei Erschütterungen ihre Lage verändern. Es sind auch Vorschläge gemacht worden, die Elektrodenhaltestege durch Federn derart an die zur Abstützung und Distanzierung dienenden Halterungsteile anzudrücken, dass eine Längsausdehnung der Stege möglich ist, eine seitliche Bewegung aber verhindert wird. Aber auch dies reicht nicht aus, um ein Klingen der Röhren und Störgeräusehe, die durch Isolationsveränderungen und durch Reibung der Metallteile aneinander eintreten, zu beseitigen. Gemäss der Erfindung verbindet ein sowohl an der Isolierbrücke wie an den Elektrodenhaltedrähten starr befestigtes und sich im wesentlichen senkrecht zur Elektrodensystemaehse erstreckendes Metallorgan die beiden Teile miteinander, und es besitzt dieses Metallorgan einen solchen Querschnitt und/oder ist an solchen Punkten befestigt, dass es in Richtung der Elektrodensystemaehse federnd nachgeben kann, seitliche Verschiebungen des Systems aber verhindert. Bei Flachkathodenkonstruktionen genügen unter Umständen Runddrähte als Halter, deren Längsrichtung annähernd senkrecht zur Kathodenfläche steht, während man bei Rundkathodenkonstl1lktionen zweckmässig Bandmaterial für die Halter verwendet, dessen Flachseite senkrecht zur Kathodenfläche liegt. Die Federwirkung wird dabei in Richtung der Kathodenachse ausgeübt, so dass eine Nachgiebigkeit für die thermischen Dehnungen vorhanden ist. Der flache Querschnitt der Federstücke verhindert ein seitliches Ausweichen, das zu störenden Verlagerungen der Elektroden führen könnte. Bei flachen Elektrodensystemen ist die seitliche Bewegung parallel zur Elektrodenfläche weniger kritisch, da damit im allgemeinen keine nennenswerten Abstands- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3>6. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierbrücken aus keramischem Material bestehen und die Distanzstücke in demselben eingepresst sind.7. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden einerseits im Quetschfuss starr besfetigt und an der andern Seite unter Vermittlung federnder Zwischenstücke in einer Isolier- brücke gelagert sind.8. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodensystem an beiden Seiten durch Isolierbrücken gehalten wird, u. zw. auf der einen Seite starr und auf der andern Seite durch die eine Längsausdehnung ermöglichenden federnden Halter. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT147933D AT147933B (de) | 1934-04-09 | 1935-03-06 | Elektrodenhalterung für elektrische Entladungsgefäße. |
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1935
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