AT147597B - Einrichtung zur Vorführung von Stereoskopbildern. - Google Patents

Einrichtung zur Vorführung von Stereoskopbildern.

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AT147597B
AT147597B AT147597DA AT147597B AT 147597 B AT147597 B AT 147597B AT 147597D A AT147597D A AT 147597DA AT 147597 B AT147597 B AT 147597B
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AT
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stereoscopic images
drive
synchronous
diaphragm
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Eduard Sen Bankl
Eduard Jun Bankl
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Eduard Sen Bankl
Eduard Jun Bankl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur   Vorführung   von   Stereoskopbildern,   u.   zw.   



   ', der stehenden oder   Laufbildern,   bei welcher in rascher Aufeinanderfolge abwechselnd Rechts-   UIIU Linksbilder auf   im wesentlichen dieselbe Stelle eines Projektionsschirmes geworfen werden. Dieser Bildweehsel wird durch bewegte Blenden (im nachfolgenden   als"Projektionsblenden"bezeichnet) erzielt   und das Betrachten erfolgt in solcher Weise, dass die beiden Augen des Zuschauers ebenfalls durch bewegte Blenden (im   nachfolgenden Betrachtungsblenden"genannt) abwechselnd abgedeckt   werden, so dass jedes Auge nur das ihm zugeordnete Teilbild zu sehen bekommt. 



   Solche Einrichtungen sind mit mechanischem und elektrischem Antrieb der Blenden bereits bekannt, doch sind die bekannten Einrichtungen dieser Art mit mechanischem Antrieb der Blenden, insbesondere der Betrachtungsblenden, sehr schwerfällig, lassen sich nur schwer in Vorführungsräume einbauen und kaum zu dem unbedingt erforderlichen geräuschlosen Lauf bringen. 



   Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den Gleichlauf zwischen Projektions-und Betrachtungsblenden und bei Einrichtungen für mehrere Zuschauer auch den Gleichlauf zwischen den den einzelnen Zuschauern zugeordneten Betraehtungsblenden untereinander, nicht durch   mechanische   Übertragungsglieder, sondern auf elektrischem Wege aufrechtzuhalten, z. B. indem der Antrieb der Betraehtungsblenden durch Synchronmotoren erfolgt. Diese Synchronmotoren sind an   ein gemeinsames Weehselstrom-   netz, z. B. ein Drehstromnetz, angeschlossen, dessen Frequenz mit der Frequenz des   Bildwechsels   zwischen Rechts-und Linksbild übereinstimmt oder in einem festen Verhältnis steht. Bei mechanischem Antrieb der Projektionsblende kann z.

   B. durch diesen Antrieb ein Synchrongenerator oder ein Unterbrecher gekuppelt sein, der die Synchronmotor der Betrachtungsblenden speist. Oder die Projektionsblenden werden ebenfalls durch Synchronmotoren angetrieben, die aus demselben Wechselstromnetz gespeist werden wie die Antriebsmotoren der Betrachtungsblenden. Auf diese Weise lässt sieh sowohl der Synchronlauf als auch die Phasengleichheit (d. h. die Übereinstimmung in der Winkelstellung in jedem Augenblick) zwischen allen Blenden erzielen. Der n-polige Läufer (das Polrad) eines Synchronmotor kann bekanntlich n verschiedene Winkelstellungen zum umlaufenden Drehfeld einnehmen.

   Um daher ausser dem Synchronismus auch die gleichen Phasen zwischen den Blenden zu gewährleisten, wird die Polzahl mit der   Anzahl der gleichwertigen Durchblickrichtungen   der Blende bei einer Umdrehung in Übereinstimmung gehalten. 



   Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art wiesen jedoch einige Mängel auf, da sie verhältnismässig verwickelt und teuer waren und der Anlauf, d. h. die Beschleunigung der einzelnen Blenden vom Stillstand bis zum Synchronismus, nur durch sehr umständliche besondere Einrichtungen, Schaltungen 
 EMI1.2 
 wendet, deren Endflächen in neuartiger Weise als Läufer eines Synchron-und Asynchronmotors ausgebildet sind.

   Infolgedessen können die bei bekannten Anlagen dieser Art erforderlichen besonderen   Synchronisierungseinriehtungen   wegfallen und es wird die erfindungsgemässe Anlage für Lichtspieltheater viel einfacher und billiger und das Synchronisieren erfordert keinerlei besondere   Betriebsmassnahmen.   Die Erfindung bietet auch den besonderen Vorteil, dass die rotierenden Blenden, falls sie aus irgendeiner Ursache aufgehalten werden, oder ausser Tritt fallen sollten, von selbst wieder in den   Synchronismus   hineinlaufen und die richtige Phasenlage erreichen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Endfläche der Zylinderblende mit einem zweipoligen Stahlanker als Synchronrotor, die andere mit einem Metallring als Asynchron- rotor oder mit einem Stahlring als selbstanlaufender Synchronmotor ausgebildet ist und dass gegenüber den beiden Endscheiben je ein bewickelter Stator angeordnet ist, dessen Wicklung mit dem Wechselstromnetz verbunden ist und ein Drehfeld erzeugt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende samt dem Antriebs- motor in einem mit einer Kühlvorrichtung versehenen Gehäuse angeordnet ist.
    4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende samt der Antriebsvorrichtung in einem luftleeren Gefäss angeordnet ist. EMI3.1
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