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Röntgenapparat zur stereoskopischen Betrachtung.
Die Erfindung betrifft eine Röntgeneinrichtung. welche dazu dient, von dein mit Röntgenstrahlen durchleuchteten Gegenständen mittels zweier Röntgenröhren oder einer Röhre mit zwei Paar Elektroden und eines Fluoreszenzsehirmes stereoskopische Bilder zu erzeugen, wobei die Röhren oder die beiden Elektrodenpaare abwechselnd durch eine Induktionsspule erregt werden. in deren Stromkreis sich ein Unterbrecher befindet, und wobei das auf den Schirm geworfene Bild durch ein Fenster betrachtet wird. das mit einer umlaufenden Blende versehen ist, die der abwechselnden Tätigkeit der Röhren entsprechend
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verschiedenen Apparatteile synchronisiert werden, wozu schon verschiedene Mittel vorgeschlagen worden sind.
Bei einem bekannten Apparat der geschilderten Art wird die Blende sowie der unterbrechen m Stromkreis der Induktionsspule von einem Elektromotor angetrieben, und trägt die Welle des den Unterbrecher antreibenden Motors einen Stromwender, der in den Stromkreis des die Blende antreibenden Motors eingeschaltet ist, und durch den die Synchronisierung der Tätigkeit der Blende und derjenigen der Röntgenröhren bewirkt wird.
Gemäss der Erfindung wird bei einem solchen Apparat der Unterbrechermotor mit einem feststehenden, seine Welle gleichachsig umgebenden Kollektorring und mit zwei mit seiner Welle umlaufenden Bürsten ausgestattet, welch letztere auf dem Ring schleifen und dessen Segmentpaar nacheinander mit einer Gleichstromquelle verbinden.
Die Motoren, welche die Blenden und den Stromwender antreiben, bestehen in an sich bekannter Weise je aus einem Läufer und einem diesen umgebenden Grammeschen Ring. dessen Wicklungen mit den Segmenten des erwähnten Kollektors verbunden sind und von denselben nacheinander mit Gleichstrom gespeist werden. In dieser Weise werden die entsprechenden Wicklungen dieser Motoren gleich- zeitig erregt und so die synchrone Drehung der Metorwellen bewirkt.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen gemäss der Erfindung gebauten Motorunterbrecher in schaubildlicher Ansicht, Fig. 2 iit eine schematische Darstellung der Bauart und der Wirkungsweise der Synchronmotoren, und Fig. : 1 veranschaulicht die Art der elektrischen Synchronisierung der Motoren.
Auf der Welle 1 (Fig. 1) des Elektromotors M eines Quecksilberunterbrechers @ sind zwei von der Welle und voneinander elektrisch isolierte Bürsten'-) und' so befestigt, dass sie sich mit der Welle drehen. Diese Bürsten stehen mit zwei weiteren, feststehenden Bürsten J und 5, die mit den beiden Polen irgendeines Gleichstromerzeugers 6 verbunden sind. in elektrischer Verbindung, u. zw. so, dass bei der Drehung der Bürsten : 2 und 3 der eine Pol stets an der einen und der andere Pol stets an der anderen Bürste liegt.
Die Bürsten 2 und 3 stehen ferner mit einem feststehenden Kollektor in Berührung, der in beliebig
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einen Draht jM. , 1, 5, 16, 17 und 18 mit den nachstehend beschriebenen Motoren verbunden.
Diese Motoren bestehen je aus einem Grammeschen Ring 19 oder 192 (Fig. 2), der ebensoviele Wicklungen wie der Kollektor Al-Segmente hat und einem in diesem Ring angeordneten Läufer. Dieser Läufer wird vorteilhafterweise von einem Ring, (s. Fig. 2 Mitte) aus Stahl gebildet. der derart zu einem Dauermagneten gemacht ist. dass die Pole N und S einander in der Richtung eines Durchmessers gegen-
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in die gleiche Richtung wie die in den zugehörigen Ringen entstandenen Pole ein. Somit werden auch die Teile der Ringöffnungen, die durch die an den Läufern 20 und 21 befestigten Blenden 22 und 221 abgedeckt sind. sich an der gleichen Stelle befinden.
Wird der Elektromotor AI des Quecksilberunterbrechers A in Gang gesetzt. so werden die Bürsten 2 und. 3 bei ihrer Drehung die Stellen des Stromeintrittes in die Grammeschen Ringe 19 und 192 wechseln. woraus die Drehung der Magnetpole X und S folgt. Das Magnetfeld nimmt hiebei den Läufer und folglich auch die Blende mit, und da die Drehung des Feldes nichts anderes als die Folge derjenigen des Unter- breehennotors ist. so folgt, dass bei beliebiger Anzahl von Motoren und Blenden alle synchron laufen werden u. zw. sowohl mit dem unterbrechen als auch miteinander.
Wie Fig. 3 zeigt, bilden die Drähte 13. M. jf3, ?6. 17 und 18 ein einziges Kabel von der nötigen Länge und Biegsamkeit
Fig. 3 zeigt die ganze Einrichtung schematisch. Darin sind 24 der Umformer. 25 ein Gleichstrom-
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zur Speisung der Synchronmotoren, 2 : J das biegsame Kabel. das aus ebenso vielen Leitern besteht. wie der Kollektor Al Segmente hat, 111 der Elektromotor des Quecksilberunterbreehers. 1.
P der Erzeuger zur Speisung des Motors 31, T die Röntgenröhre, die eine doppelte Kathode und eine doppelte Antikathode hat,.'26 ein Hochspannungs-Stromwender, der den Zweck hat, die beiden Elektroden der Röntgenröhre T
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von denen die eine Blende an der Röntgenröhre, die zweite vor dem Objekt sich befindet. mit einem Motorunterbrecher und einem mit diesem gekuppelten Kollektor, der die die Blenden antreibenden Motoren mit Gleichstrom speist, gekennzeichnet durch einen feststehenden, die Welle des Unterbrechermotors gleiehachsig umgebenden Kollektorring und mit dieser Welle umlaufende Bürsten. die auf dem Rinn schleifen und dessen Segmentpaar nacheinander mit der Gleichstromquelle verbinden.