AT91751B - Röntgenapparat zur stereoskopischen Betrachtung. - Google Patents

Röntgenapparat zur stereoskopischen Betrachtung.

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AT91751B
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Matias Balsera Rodriguez
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Matias Balsera Rodriguez
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  Röntgenapparat zur stereoskopischen Betrachtung. 



   Die Erfindung betrifft eine   Röntgeneinrichtung.   welche dazu dient, von dein mit Röntgenstrahlen durchleuchteten Gegenständen mittels zweier Röntgenröhren oder einer Röhre mit zwei Paar Elektroden und eines Fluoreszenzsehirmes stereoskopische Bilder zu erzeugen, wobei die Röhren oder die beiden Elektrodenpaare abwechselnd durch eine Induktionsspule erregt werden. in deren Stromkreis sich ein Unterbrecher befindet, und wobei das auf den Schirm geworfene Bild durch ein Fenster betrachtet wird. das mit einer umlaufenden Blende versehen ist, die der abwechselnden   Tätigkeit   der Röhren entsprechend 
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 verschiedenen Apparatteile synchronisiert werden, wozu schon verschiedene   Mittel vorgeschlagen   worden sind. 



   Bei einem bekannten Apparat der geschilderten Art wird die Blende sowie der   unterbrechen m   Stromkreis der Induktionsspule von einem Elektromotor angetrieben, und trägt die Welle des den Unterbrecher antreibenden Motors einen Stromwender, der in den Stromkreis des die Blende antreibenden Motors eingeschaltet ist, und durch den die Synchronisierung   der Tätigkeit   der Blende und derjenigen der   Röntgenröhren   bewirkt wird. 



   Gemäss der Erfindung wird bei einem solchen Apparat der Unterbrechermotor mit einem feststehenden, seine Welle gleichachsig umgebenden   Kollektorring   und mit zwei mit seiner Welle umlaufenden Bürsten ausgestattet, welch letztere auf dem Ring schleifen und dessen Segmentpaar nacheinander mit einer Gleichstromquelle verbinden. 



   Die Motoren, welche die Blenden und den Stromwender antreiben, bestehen in an sich bekannter Weise je aus einem Läufer und einem diesen umgebenden   Grammeschen   Ring. dessen Wicklungen mit den Segmenten des erwähnten Kollektors verbunden sind und von denselben nacheinander mit Gleichstrom gespeist werden. In dieser Weise werden die   entsprechenden Wicklungen dieser Motoren gleich-   zeitig   erregt   und so die synchrone Drehung der   Metorwellen   bewirkt. 



   Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw.   zeigt Fig. 1 einen gemäss der Erfindung gebauten Motorunterbrecher in schaubildlicher Ansicht, Fig. 2 iit eine schematische Darstellung der Bauart und der Wirkungsweise der   Synchronmotoren,   und   Fig. : 1   veranschaulicht die   Art   der elektrischen Synchronisierung der Motoren. 



   Auf   der Welle 1 (Fig. 1) des Elektromotors M eines Quecksilberunterbrechers @   sind zwei von der Welle und voneinander elektrisch isolierte   Bürsten'-) und'     so befestigt, dass sie sich mit der Welle drehen. Diese Bürsten stehen mit zwei weiteren, feststehenden Bürsten J und   5,   die mit den beiden Polen irgendeines   Gleichstromerzeugers   6 verbunden sind. in elektrischer Verbindung, u. zw. so, dass bei der Drehung der Bürsten   : 2 und 3 der   eine Pol stets an der einen und der andere Pol stets an der anderen Bürste liegt. 



  Die Bürsten 2 und 3 stehen ferner mit einem feststehenden   Kollektor   in   Berührung,   der in beliebig 
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 einen Draht   jM. , 1, 5, 16, 17   und 18 mit den nachstehend beschriebenen Motoren verbunden. 



   Diese Motoren bestehen je aus einem   Grammeschen Ring 19   oder   192   (Fig. 2), der ebensoviele   Wicklungen   wie der Kollektor Al-Segmente hat und einem in diesem Ring angeordneten Läufer. Dieser Läufer wird vorteilhafterweise von einem   Ring,   (s. Fig. 2 Mitte) aus Stahl gebildet. der derart zu einem Dauermagneten gemacht ist. dass die Pole   N   und S einander in der Richtung eines Durchmessers gegen- 
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 in die gleiche Richtung wie die in den zugehörigen Ringen entstandenen Pole ein. Somit werden auch die Teile der Ringöffnungen, die durch die an den Läufern 20 und 21 befestigten Blenden 22 und 221 abgedeckt sind. sich an der gleichen Stelle befinden. 



   Wird der Elektromotor   AI   des Quecksilberunterbrechers A in Gang gesetzt. so werden die   Bürsten 2   und. 3 bei ihrer Drehung die Stellen des Stromeintrittes in die   Grammeschen   Ringe 19 und 192 wechseln. woraus die Drehung der Magnetpole   X   und S folgt. Das Magnetfeld nimmt hiebei den Läufer und folglich auch die Blende mit, und da die Drehung des Feldes nichts anderes als die Folge derjenigen des Unter-   breehennotors ist.   so folgt, dass bei beliebiger Anzahl von Motoren und Blenden alle synchron laufen werden u. zw. sowohl mit dem   unterbrechen   als auch miteinander. 



   Wie Fig. 3 zeigt, bilden die Drähte   13. M. jf3, ?6. 17 und 18   ein einziges Kabel von der nötigen Länge und Biegsamkeit
Fig. 3 zeigt die ganze Einrichtung schematisch. Darin sind 24 der Umformer. 25 ein Gleichstrom- 
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 zur Speisung der Synchronmotoren,   2 : J das biegsame Kabel.   das aus ebenso vielen Leitern besteht. wie der Kollektor   Al Segmente hat, 111   der   Elektromotor   des Quecksilberunterbreehers. 1.

   P der Erzeuger zur Speisung des   Motors 31, T   die Röntgenröhre, die eine doppelte Kathode und eine doppelte Antikathode   hat,.'26   ein Hochspannungs-Stromwender, der den Zweck hat, die beiden Elektroden der Röntgenröhre T 
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 von denen die eine Blende an der Röntgenröhre, die zweite vor dem Objekt sich befindet. mit einem Motorunterbrecher und einem mit diesem gekuppelten Kollektor, der die die Blenden antreibenden Motoren mit Gleichstrom speist, gekennzeichnet durch einen feststehenden, die Welle des   Unterbrechermotors     gleiehachsig   umgebenden Kollektorring und mit dieser Welle umlaufende Bürsten. die auf dem   Rinn   schleifen und dessen Segmentpaar nacheinander mit der Gleichstromquelle verbinden.

Claims (1)

  1. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die die Blenden antreiben- EMI2.4 Läufer bestehen, wobei die Wicklungen des Grammeschen Ringes mit den Segmenten des Kollektors verbunden sind und von denselben nacheinander mit Gleichstrom gespeist werden.
    3. Röntgeneinrichtung mit Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2. bei welchen die Röntgen- röhre zwei Paar Elektroden hat, dadurch gekennzeichnet, dass der den Stromwender zur abwechselnden Erregung der Elektrodenpaare antreibende Motor aus einem Grammeschen Ring und einem darin angeordneten Läufer besteht, wobei die Wicklungen des Grammeschen Ringes mit den Segmenten de' Kollektors verbunden sind und von denselben nacheinander mit Gleichstrom gespeist werden.
AT91751D 1919-03-11 1920-06-19 Röntgenapparat zur stereoskopischen Betrachtung. AT91751B (de)

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GB91751X 1919-03-11

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