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Es sind Hülsen für plastische Körper bekannt, bei welchen an der Wandung ein siehelartiger Biigel schwenkbar gelagert ist, der je nach seiner Einstellung den plastischen Körper freigibt oder durch Eindringen in dessen Oberfläche festhält. Für Lippenstifte sind auch Behälter vorgeschlagen worden, die mit einer gegen den Boden des Behälters wirkenden Spiralfeder versehen sind, durch welche der Lippenstift aus dem Behälter herausgeschleudert wird. Auch sind Behälter für kosmetische Präparate bekannt, bei denen die Füllmasse an einem von aussen mittels eines Schieberknopfes verschiebbaren Objektträger angebracht ist, dessen Beweglichkeit durch die Reibungswirkung einer gegen die Seitenwand des Behälters gerichteten Feder gebremst wird.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Hülse für plastische Körper, wie insbesondere Rasierseifenstangen, Skiwachs u. dgl., mit einem von aussen verstellbaren, durch federnde Klemmvorrichtungen feststellbaren Objektträger, wobei die Klemmvorrichtung aus zwei in gegenüberliegenden Längsschlitzen der Hülse verschiebbar angeordneten, durch die Schlitze in die Hülse hineinragenden Bolzen besteht, die mit einer den Objektträger in jeder beliebigen Höhe festklemmenden Feder derart zusammenwirken, dass der Objektträger durch Druck auf die beiden äusseren Bolzenenden freigegeben und gleichzeitig mittels der Bolzen verschiebbar ist.
Bei einer solchen Hülse kann die Füllung in ganz einfacher Weise durch Drücken und gleichzeitiges Verschieben der beiden äusseren Bolzenenden heraus-bzw. zurüekbefördert und in jeder beliebigen Höhe durch Loslassen der Bolzenenden festgeklemmt werden. So wird in einfacher Weise das Hantieren mit den eingebrachten Füllmassen ermöglicht, ohne dieselben mit der Hand berühren zu müssen.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Hülse gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Hülse in Vertikalschnitt ; Fig. 2 und 2 a veranschaulichen den Objektträger mit der Vor-und Rückschub-bzw. Klemmvorrichtung.
Die Gesamtanordnung besteht aus der Hülse H mit beliebig geformtem Boden B, dem Deckel D und dem Objektträger OT mit der Vor-und Rüeksehubvorriehtung VR. Die Hülse, die beliebigen Querschnitt (rund oder eckig) haben kann, besitzt zwei gegenüberliegende Schlitze S, die nicht bis an den oberen Rand reichen und dadurch ein Herausschieben oder Herausfallen des Objektträgers verhindern.
Sie dienen als zwangsläufige Führung des Objektträgers.
Der Objektträger kann rund oder eckig geformt sein. Er kann mit oder ohne Gewinde ausgebildet sein, wobei das Gewinde ein Eindrehen oder Einschrauben fester oder halbstarrer Füllmassen ermöglicht, während ein Objektträger ohne Gewinde ein einfaches Einstecken oder Einlegen jeder Masse gestattet.
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nicht berühren. Diese Bolzen erweitern sich zu Scheiben, welch letztere durch den Federdruck einer Festklemmfeder F radial an die innere Wand der Hülse gepresst werden, wodurch das Festklemmen des Objektträgers in jedem Punkt ermöglicht wird. In den Schlitzen der Hülse verjüngen sich die Bolzen auf Schlitzweite. Die Bolzen können zylindrische oder prismatische Form haben. Die Bolzen enden ausserhalb der Hülse, wo sie knopfförmig ausgebildet sind.
Durch Druck auf diese Knöpfe wird der Federdruck der Feder F gelockert und ein Vor-und Rückschieben des ansonst festgeklemmten Objektträgers ermöglicht.
Die Feder (Blatt-oder Spiralfeder) Lt in dem unteren Teil des Objektträgers gelagert.
Fig. 2 zeigt einen Objektträger mit Spiralfeder und Fig. 2 a einen Objektträger mit Blattfeder.
Die Blattfeder (Fig. 2 a) ist mit Nocken N1 und N2 zur Aufnahme und Übertragung des Druckes versehen.
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Der Objektträger ist nach Fig. 2 mit Gewinde versehen, Fig. 2 a veranschaulicht einen Objektträger ohne Gewinde.
Der Boden der Hülse kann auch als Schale ausgebildet sein, um herausgenommene Massen oder fremde Gegenstände hineinlegen zu können.
Die ganze Anordnung ermöglicht ein Hantieren mit den eingebrachten plastischen bzw. sich abnutzenden Massen ohne dieselben mit der blossen Hand zu berühren, was bei fetten Massen (z. B. Haarpomaden) oder klebrigen Massen (z. B. Skiwachs) ein Einfetten oder Beschmutzen der Hände verhindert und bei medizinischen Präparaten sowie Genussmitteln eine hygienische Verwendung ermöglicht.