AT146719B - Verfahren zum Betrieb von gesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von gesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen.

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AT146719B
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  Verfahren zum Betrieb von gesteuerten   Gas- oder Dampfentladungsgef ssen.   



   Die Erfahrung mit gittergesteuerten   Gas-oder Dampfentladungsgefässen   hat gezeigt, dass für den
Betrieb derartiger Apparate nicht bloss der sogenannte Zündmoment, das ist der Moment in dem die
Gitterspannung von negativen Werten zu positiven Werten übergeht, von Bedeutung ist, sondern auch der Zeitpunkt in dem die Gitterspannung von positiven Werten zu negativen übergeht von Einfluss ist. Bekanntlich setzt, sobald die Gitterspannung positiven Wert erreicht, eine besondere Gitterentladung zwischen Gitter und Kathode ein und diese Entladung erlischt, sobald die Gitterspannung wieder negativen Wert annimmt.

   Bei allen jenen Steuerverfahren, bei denen die Gitterspannung Sinusform aufweist, ist nun die sich auf Grund vorstehender Überlegungen ergebende Gitterbrennzeit   180 ,   überschreitet also bei allen Mehrphasenstromrichtern die Brennzeit der Anoden wesentlich. Die Gitterentladung besteht dann auch noch zu einem Zeitpunkt, wo die zugehörige Anode bereits gesperrt und negatives Potential gegenüber der Kathode aufweist. Durch die grosse räumlich Nähe der Gitterentladung zur Anode ergibt sich ein wesentlich höherer Anodenrückstrom und damit eine erhöhte Rückzündungsgefahr.

   Wird anderseits die Zeit während der das Gitter positiv ist sehr gekürzt, wie dies beispielsweise bei allen Steuerungen mit spitzen Spannungsformen der Fall ist, so neigt das Entladungsgefäss stark zum Flackern, d. h. die Zündspannung der Hauptentladung ist unregelmässigen Schwankungen unterworfen. 



   Beide Nachteile, nämlich sowohl die erhöhte   Rückzündungsgefahr,   als auch die Neigung zum Flackern, können nun erfindungsgemäss dadurch vermieden werden, dass die Gitterbrennzeit der Anodenbrennzeit möglichst angeglichen wird, was durch geeignete Auswahl der Impedanzen und Spannungen in den   Gitterkreiseh unschwer möglich   ist. 



   Solange es sich um geringe Verschiebungen des Zündmomentes handelt, bleibt die Anodenbrennzeit konstant und dementsprechend soll auch die Gitterbrennzeit ihre Grösse annähernd beibehalten. Bei grösseren   Zündmomentverschiebungen   nimmt jedoch die Anodenbrennzeit ab und es ist dann zweckmässig, den Gitterkreis so zu verändern, dass auch die Zeit in der das Gitter positiv gegenüber der Kathode ist, mit fortschreitender   Zündmomentverschiebung   kleiner wird und somit auch in diesen Fällen annähernd gleich der Anodenbrennzeit bleibt. 



   Die Erfindung kann z. B. in folgender Weise verwirklicht werden : Man erteilt allen Steuergittern eines mehrphasigen Entladungsgefässes eine gemeinsame, einstellbare negative Vorspannung und ausserdem jedem einzelnen Gitter eine in der Phasenlage veränderliche Wechselspannung konstanter Amplitude. 



  Wie aus der Figur hervorgeht, hängt dann die Brenndauer D der Gitter ausschliesslich von dem Betrag der negativen Vorspannung V ab, während der Zündzeitpunkt sowohl von der negativen Vorspannung V, als auch von der Phasenlage der Gitterwechselspannung e abhängt. Es ist also stets möglich bei einer beliebigen Einstellung des Zündmomentes die Brennzeit des Gitters der der Anode gleich zu machen. 



  Durch mechanische oder elektrische Kupplung der die Vorspannung und die Phasenlage der Wechselspannung bestimmenden Organe kann diese Einstellung der Gitterbrenndauer auch automatisch erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Betrieb von gesteuerten Gas-oder Dampfentladungsgefässen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeit während der das Steuergitter positiv gegenüber der Kathode ist, innerhalb des ganzen Regelbereiches stets mit der Brennzeit der Anode praktisch übereinstimmt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Veränderungen des Zündmomentes die Zeit während der das Gitter positiv ist gegenüber der Kathode, gleichsinnig mit der Anodenbrennzeit abnimmt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT146719D 1935-02-19 1935-02-19 Verfahren zum Betrieb von gesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen. AT146719B (de)

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