AT146416B - Vorrichtung mit einer oder mehreren mit indirekt geheizten Kathoden versehenen Entladungsröhren. - Google Patents

Vorrichtung mit einer oder mehreren mit indirekt geheizten Kathoden versehenen Entladungsröhren.

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AT146416B
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  Vorrichtung mit einer oder mehreren mit indirekt geheizten Kathoden versehenen Entladungsröhren. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Eisenwasserstoffwiderstand und eine Vorrichtung, in der dieser Widerstand zweckmässig verwendet wird. Eisenwasserstoffwiderstände sind an sich bekannt. 



  Sie bestehen aus einem in einem wasserstoffgefüllten Glaskolben angeordneten Eisendraht und dienen als Vorschaltwiderstand für Apparate, die aus einer Stromquelle nichtkonstanter Spannung gespeist werden. Da der Widerstandswert des Eisens mit der Temperatur, also auch mit der Belastung ansteigt, kann erreicht werden, dass der Strom, der den Apparat durchfliesst, einen in weiten Grenzen von, der Netzspannung nahezu unabhängigen Wert annimmt. 



   Die Anmelderin hat nun gefunden, dass die geringe Wärmeträgheit der bekannten Eisendrahtwiderstände in manchen Fällen ein schwerwiegendes Übel bedeuten kann, z. B. bei Radioempfangsgeräten und andern mit Glühkathoden versehenen Apparaten, insbesondere solchen, die aus einem Gleich-oder Wechselstromnetz gespeist werden. Es werden dabei häufig die Glühkörper in Reihe geschaltet, und es wird ein Eisendrahtwiderstand vorgeschaltet, der bewirkt, dass gelegentlich auftretende Netzspannungsschwankungen unschädlich gemacht werden. Die geringe Wärmeträgheit der bekannten Eisendrahtwiderstände ist nun nachteilig, wenn die Kathoden eine hohe Wärmekapazität besitzen wie die indirekt geheizten Kathoden, da sie die Ursache ist, dass die Kathoden erst nach einer längeren Zeit, die z. B. mehrere Minuten betragen kann, ihre Endtemperatur erreichen. 



   Die Erfindung gibt ein Mittel an, um diesen Übelstand zu beseitigen. Während man bisher stets bestrebt gewesen ist, den Widerstand derartig auszubilden, dass die regulierende Wirkung möglichst trägheitslos erfolgt, sind erfindungsgemäss besondere Mittel zur Erzielung einer bestimmten Verzögerung vorgesehen. Die gewünschte Wirkung kann dadurch erreicht werden, dass man erfindungsgemäss in Reihe mit dem Glühkörper bzw. Glühkörpern der Kathode einen Eisenwasserstoffwiderstand hoher Wärmeträgheit schaltet. Einen solchen erhält man, indem man in bekannter Weise innerhalb des Behälters einen Tragkörper verhältnismässig hoher Wärmekapazität anordnet, mit dem der Widerstandsdraht in engem thermischen Kontakt steht.

   Dieser Tragkörper wird zweckmässig, wie ebenfalls bekannt, als Zylinder aus isolierendem, vorzugsweise keramischem Material ausgebildet, auf das der Widerstand gewickelt ist. 



   Der thermische Kontakt kann erfindungsgemäss dadurch verbessert werden, dass man den Widerstand in das Isoliermaterial einbettet oder wenigstens mit einem Material, das die Wärmeleitübertragung auf den Tragkörper erleichtert, abdeckt. Es kann z. B. der Tragkörper aus Alundum (Aluminiumoxyd) hergestellt werden. Nach Aufwickeln des Eisendrahtes wird derselbe wieder mit einer Alundumschicht bedeckt und auf ungefähr   1200  erhitzt,   wobei das Alundum sintert und der Widerstandsdraht ganz von Trägermaterial umgeben wird. 



   Der Widerstandsdraht kann erfindungsgemäss auch auf einen metallenen Tragkörper gewickelt sein, welcher den Vorteil einer besseren Wärmeleitfähigkeit bietet. Es muss in diesem Falle natürlich eine Zwischenlage aus Isoliermaterial vorhanden sein, die zwecks besserer Wärmeübertragung vorzugsweise möglichst dünn sein soll. 



   Es hat sich ergeben, dass die Charakteristik des Widerstandes nach der Erfindung, d. h. die Beziehung zwischen der aufgedrückten Spannung und dem Strom durch geeignete Bemessung in beliebiger Weise eingestellt werden kann. Es wird daher vorzugsweise nicht der ganze zur Verfügung stehende 

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Wickelraum benutzt, sondern man bewickelt den Tragkörper nur teilweise, u. zw. derartig, dass man die zu dem jeweiligen Zwecke günstigste Charakteristik erhält. 



   Bei Verwendung des Widerstandes nach der Erfindung als Vorschaltwiderstand für die Heiz- körper indirekt geheizter Kathoden erreicht man, dass der Einschaltstrom einen hohen Wert erreicht und während einer längeren Zeit übernormal bleibt, so dass die Kathoden ihre Endtemperatur viel schneller erreichen als bei Verwendung eines gewöhnlichen Widerstandes, der den Einschaltstrom fast augenblicklich auf den normalen Wert   herabreguliert.   



   Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. 1 stellt den Glaskolben dar, der   mit   Wasserstoff gefüllt ist und'mit einem Sockel 2 versehen sein'kann. Der Widerstandskörper 7 besteht aus einem hohlen keramischen Körper, der auf ein mit der Quetschstelle verbundenes   Glasstäbchen   10 geschoben sein kann und mit einer   Eisendrahtwicklung   versehen ist, die in möglichst engem thermischen Kontakt mit dem keramischen Hohlkörper steht. Die, Enden der Wicklung-sind mit Büchsen 11, 12 verbunden, die mittels Bolzen 8, 9 an den Stromzuführungsleitungen 3, 4 angeschlossen sind. Diese Leitungen stehen mit den   Anschlusssteckern   5,6 in Verbindung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung, insbesondere Rundfunkgerät, mit einer oder mehreren mit indirekt geheizten Kathoden versehenen Entladungsröhren, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Glühkörper bzw. den Glühkörpern der Kathoden ein Eisenwasserstoffwiderstand hoher Wärmeträgheit geschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Eisenwasserstoffwiderstand zur Verwendung in einer Vorrichtung nach Anspruch 1, dessen Widerstandsdraht mit einem vorzugsweise zylindrischen, isolierenden Tragkörper verhältnismässig hoher Wärmekapazität in engem thermischen Kontakt steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstandsdraht in das Material des Tragkörpers verhältnismässig hoher Wärmekapazität eingebettet ist und mit einem wärmebeständigen Material abgedeckt ist, das die Wärmeübertragung auf den Tragkörper erleichter. EMI2.1 lage einer die Wärme gut übertragenden Isolierschicht auf einem metallenen Tragkörper gewickelt ist.
    4. Widerstand nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung einer bestimmten Charakteristik der Tragkörper nur teilweise bewickelt ist. EMI2.2
AT146416D 1934-01-03 1935-01-02 Vorrichtung mit einer oder mehreren mit indirekt geheizten Kathoden versehenen Entladungsröhren. AT146416B (de)

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