AT146406B - Einspritzbrennkraftmaschine mit von Hubraum abgesetztem Brennraum und Selbstzündung. - Google Patents

Einspritzbrennkraftmaschine mit von Hubraum abgesetztem Brennraum und Selbstzündung.

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AT146406B
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Description


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  Einspritzbrennkraftmaschine mit vom Hubraum abgesetztem Brennraum und Selbstzündung. 



   Es sind Einspritzbrennkraftmaschinen mit vom Hubraum abgesetztem Brennraum und Selbst- zündung bekannt, bei denen in dem abgesetzten Brennraum eine   Einspritzdüse   und dieser gegenüber liegend ein Luftspeieher, bestehend aus einem   Trichterraum   und dem mit diesem über eine Drosselstelle verbundenen eigentlichen Speieherraum, angeordnet sind. 



   Bei derartigen Maschinen kann dem Arbeitsspeicher gegebenenfalls noch ein besonderer, nur während des Anlassens mit dem Hauptspeicher verbundener   Anlassspeicher   nachgeschaltet werden. 



   Bekannt sind ferner Einspritzbrennkraftmaschinen mit Selbstzündung, bei welchen eine Glühkerze im   Brennraum   der Maschine oder im Trichter des Luftspeichers angeordnet ist und entweder nur beim Anlassen oder dauernd unter Strom steht. Diese Glühkerzen liegen jedoch im Bereiche des Spritzkegels der Düse und werden durch den auf sie auftreffenden Brennstoff stark abgekühlt, wodurch die Zündwirkung häufig in Frage gestellt und ihre Lebensdauer stark heruntergesetzt wird. 



   Demgegenüber ist bei der Einspritzbrennkraftmaschine gemäss der vorliegenden Erfindung die
Glühkerze an der Übergangsstelle der Speiehermiindung in den Hauptbrennraum derart angeordnet, dass sie ohne direkte Brennstoffbespritzung arbeitet und somit weder abgekühlt wird noch verkokt. 



  Erreicht wird dies durch eine stark seitliche, eingezogene Lage der Glühkerze am äusseren Trichterrand. 



   Wenn die Glühkerze in der angegebenen Weise bei einem Einzelspeicher angebracht wird, dann ergeben sich die schon vorgenannten Vorteile. 



   Wenn eine solche Glühkerze an einer Maschine mit Doppelspeicher bzw. Anlass-und Arbeitsspeicher angewandt wird, so ändern sich zunächst die Funktionen der beiden Speicher, d. h. der äussere Speicher wird beim Anlassen nicht abgeschaltet, sondern zugeschaltet, weil die Zündung durch die Glühkerze gesichert ist und infolgedessen im Gegensatz zu einem Motor mit   Regulierspeicher   ohne Glühkerze die Kompression erniedrigt werden kann. Beim Anlassen wird im Gegensatz zum sonst üblichen Verfahren der Kompressionsraum vergrössert und damit das Andrehen erleichert. Beim normalen Betrieb wird sodann der   rückwärtige     Speicherteil   mit einem Ventil abgeschaltet und die Kerze kann entweder weiterhin stromdurchflossen sein oder nicht, je nach dem   Betriebsbedürfnis.   



   Zusammenfassend kann man also sagen, dass man vier Kombinationsmögliehkeiten hat : Ver-   grösserer   Speicher oder nicht   vergrösserter   Speicher, arbeitende oder nicht arbeitende Glühkerze. Der Fall, dass der Speicher vergrössert wird, die Glühkerze aber nicht arbeitet, wird normalerweise natürlich nicht eintreten, weil dann die Zündung in Frage gestellt wäre. 



   Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 als Ausführungsbeispiel eine Einspritzbrennkraftmaschine mit Einzelspeicher und in Fig. 2 mit   Anlass- und Arbeitsspeicher   im Schnitt veranschaulicht. Die gleichen Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. 



   Hiebei ist mit a der Zylinder, mit b der Kolben und mit d der vom Hubraum c abgesetzte Hauptbrennraum bezeichnet, an dem die Einspritzdüse g und dieser   gegenüber   liegend ein Luftspeicher angeordnet ist, bestehend aus einem mit der Glühkerze m versehenen   Triehterraum   und dem über eine Drosselstelle   I   verbundenen eigentlichen Speicherraum. Mit e ist das im   Zylinderkopf bzw.-deckel f angeordnete   Ein-bzw. Auslassventil bezeichnet. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der Speicherraum h einteilig und von birnenförmiger Gestalt. 

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   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 besteht der Speicherraum aus dem Anlassspeicher i, der nur während des Anlassens mit dem vorgeschalteten Arbeitsspeicher h verbunden ist, dagegen während des Arbeitens durch das Ventil k abgeschaltet werden kann. 



   Dadurch wird für alle eintretenden Fälle das Anlassen gesichert und der Dauerbetrieb für alle Verhältnisse gewährleistet, auch wenn beispielsweise zu wenig Strom in der Batterie oder Isolationsfehler in der Glühkerze vorhanden sind oder sonstige Leitungsstörungen vorliegen. 



   Erwähnt sei noch, dass die Glühkerze gegebenenfalls nach der   Düsen-oder Speicherseite   oder nach beiden Seiten hin geeignet abgeschirmt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einspritzbrennkraftmasehine mit vom Hubraum abgesetztem Brennraum und Selbstzündung, bei der im abgesetzten Brennraum eine Einspritzdüse und dieser gegenüberliegend ein Luftspeicher angeordnet ist, der aus einem Trichterraum und dem mit diesem über eine Drosselstelle verbundenen Speicherraum besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die in bekannter Weise verwendete Glühkerze an der Übergangsstelle der   Speichermündung   in den Hauptbrennraum derart angeordnet ist, dass sie weder vom Brennstoffstrahlkegel direkt angespritzt noch auch vom Kern des austretenden heissen Speicherstrahles berührt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einspritzbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei an sich bekannter Aufteilung des Speicherraumes in einen Arbeitsspeicherteil und einen Anlassspeicherteil beim Anlassen durch Zuschaltung des Anlassspeicherteils zum Arbeitsspeicherteil eine Herabsetzung der Verdichtung ermöglicht und ein Betrieb mit oder ohne Hilfszündung oder mit Hinauf-oder Herabsetzung der Verdichtung durchführbar ist. EMI2.1
AT146406D 1934-09-08 1935-08-16 Einspritzbrennkraftmaschine mit von Hubraum abgesetztem Brennraum und Selbstzündung. AT146406B (de)

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