AT14443U1 - Rollwagen - Google Patents
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Abstract
Bei einem Rollwagen insbesondere Rollcontainer für Feuerwehren, mit einer Chassis (2), die an einer Seite mit einem Bedienrahmen (4) versehen und auf vier Rollen (3) aufgenommen ist, von denen wenigstens zwei als paaraweise angeordnete Lenkrollen mit einem Drehlager (11) mit einem chassisfesten Oberteil (12) und einem gegenüber diesem drehbaren, ein zugehöriges Rad (6) aufnehmenden Unterteil (13) ausgebildet sind, wobei dem Rad (6) jeder Rolle (3) eine vorzugsweise als Trommelbremse ausgebildete Bremseinrichtung zugeordnet ist, die zur Bildung einer Totmannbremse durch eine Einrückfeder (17) dauernd in Aktivierungsrichtung beaufschlagt und mittels einer Betätigungseinrichtung mit einer im Bereich des Bedienrahmens (4) vorgesehenen Bedieneinrichtung (7) und einer hiervon abgehenden Bewegungsübertragungseinrichtung entgegen der Wirkung der Einrückfeder (17) lüftbar ist, lassen sich dadurch eine hohe Zuverlässigkeit und Bedienungsfreundlichkeit erreichen, dass dem Unterteil (13) des Drehlagers (11) jeder Lenkrolle eine mit der Bremseinrichtung gekoppelte Arretiereinrichtung (18) zugeordnet ist, durch die das zugeordnete Unterteil (13) in jeder momentanen Drehstellung arretierbar ist.
Description
Beschreibung
ROLLWAGEN
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rollwagen, insbesondere einen Rollcontainer für Feuerwehren, mit einer Chassis, die an einer Seite mit einem Bedienrahmen versehen und auf vier Rollen aufgenommen ist, von denen wenigstens zwei als paarweise angeordnete Lenkrollen mit einem Drehlager mit einem chassisfesten Oberteil und einem gegenüber diesem drehbaren, ein zugehöriges Rad aufnehmenden Unterteil ausgebildet sind, wobei dem Rad jeder Rolle eine vorzugsweise als Trommelbremse ausgebildete Bremseinrichtung zugeordnet ist, die zur Bildung einer Totmannbremse durch eine Einrückfeder dauernd in Aktivierungsrichtung beaufschlagt und mittels einer Betätigungseinrichtung mit einer im Bereich des Bedienrahmens vorgesehenen Bedieneinrichtung und einer hiervon abgehenden Bewegungsübertragungseinrichtung entgegen der Wirkung der Einrückfeder lüftbar ist.
[0002] Bei gebräuchlichen Anordnungen dieser Art sind in der Regel zwei Rollen als Bockrollen und zwei Rollen als Lenkrollen ausgebildet, was einen hohen Fahrkomfort ermöglicht. Aber auch Anordnungen mit vier Lenkrollen sind schon vorgeschlagen worden, was ein seitliches Fahren und Rangieren ermöglicht. Um dabei dennoch einen hohen Fahrkomfort zu ermöglichen, sind bei derartigen Anordnungen zumindest zwei paarweise angeordnete Lenkrollen mit einer Richtungsfeststelleinrichtung für Geradeauslauf versehen. Diese Richtungsfeststelleinrichtung ist unabhängig von der als Totmannbremse ausgebildeten Bremseinrichtung betätigbar und fixiert die jeweils zugeordnete Lenkrolle nur in der für Geradeauslauf geeigneten Drehstellung. Nur eine Fixierstellung ist daher vorgesehen. Für seitliches Rangieren etc. muss die Richtungsfeststelleinrichtung außer Tätigkeit gesetzt werden. Nach Abschluss eines derartigen Rangiervorgangs ist die betreffende Lenkrolle in der Regel gegenüber der Geradeauslaufrichtung verdreht, so dass die Richtungsfeststelleinrichtung nicht in die gewünschte Fixierstellung gebracht werden kann.
[0003] Im Parkzustand ist zwar die auf die Räder wirkende Totmannbremse in jedem Fall aktiviert. Sofern jedoch die Richtungsfeststelleinrichtung nicht eingelegt werden kann, kann es dabei dennoch zu einer Drehbewegung der Rollen und in Folge dessen zu einem sog. Tänzeln des Rollwagens kommen. Dies gilt vor allem, wenn der Rollwagen auf einem Motorfahrzeug, beispielsweise in Form eines Löschfahrzeugs, abgestellt ist, wobei im Verlauf einer Fahrt in Fahrtrichtung und quer dazu wirkende Beschleunigungskräfte auftreten können. Durch das erwähnte Tänzeln kann es zu einer gegenseitigen Verkeilung sowie Beschädigung benachbarter Rollwagen und deren Ladung kommen, was unerwünscht ist und insbesondere einen schnellen Einsatz verhindert, worauf es jedoch bei der Feuer- und Katastrophenbekämpfung gerade ankommt.
[0004] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Rollwagen eingangs erwähnter Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, dass die Lenkrollen in jeder Parkstellung unabhängig von ihrer Drehstellung zuverlässig gegen Verdrehen gesichert werden.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass dem Unterteil des Drehlagers jeder Lenkrolle eine mit der Bremseinrichtung gekoppelte Arretiereinrichtung zugeordnet ist, durch die das zugeordnete Unterteil in jeder momentanen Drehstellung arretierbar ist.
[0006] Da die Arretiereinrichtung mit der als Totmannbremse ausgebildeten Bremseinrichtung gekoppelt ist und damit zusammen mit dieser aktiviert bzw. passiviert wird, ergibt sich in vorteilhafter Weise bezüglich der Arretiereinrichtung derselbe Automatismus wie bei der Totmannbremse, d.h. dass eine selbsttätige Aktivierung erfolgt, sobald ein Bedienelement losgelassen wird und eine Passivierung nur durch aktive Betätigung des Bedienelements möglich ist. Hierdurch ist in vorteilhafter Weise sichergestellt, dass in jeder Parkstellung nicht nur die Räder der Lenkrollen automatisch gebremst, sondern auch die Rollen selbst gegen Verdrehen automatisch blockiert sind, so dass unerwünschte Bewegungen jeder Art ausgeschlossen sind. Dieser
Vorteil kommt insbesondere bei auf Feuerwehreinsatzfahrzeugen aufgenommenen Rollcontainern besonders stark zum Tragen, da derartige Einsatzfahrzeuge in der Regel vergleichsweise schnell und rasant unterwegs sind, so dass auf aufgenommene Rollcontainer wirkende Trägheitskräfte in verschiedenen Richtungen zu erwarten sind.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0008] So kann die Arretiereinrichtung zweckmäßig eine an einem Teil des Drehlagers angebrachte, zur Drehlagerachse konzentrische Reihe von Sperrgliedaufnahmen und ein dem anderen Teil des Drehlagers zugeordnetes, in jeweils eine Sperrgliedaufnahme einfahrbares Sperrglied aufweisen, das auf einem Element der zum Lüften der Bremse vorgesehenen Betätigungseinrichtung aufgenommen ist. Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise eine formschlüssige Verriegelung des Drehlagers jeder Lenkrolle und damit eine hohe Funktionssicherheit bei einfachem Aufbau. Gleichzeitig wird hierdurch auf einfache Weise die erwünschte Kopplung der Betätigung der Bremseinrichtung und der Arretiereinrichtung erreicht.
[0009] Vorteilhaft kann die zur Drehlagerachse konzentrische Reihe von Sperrgliedaufnahmen als vorzugsweise mit dem stationären Oberteil des Drehlagers verbundener Lochkreis und das Sperrglied als axial verschiebbarer, vorzugsweise mit dem drehbaren Unterteil des Drehlagers verbundener Bolzen ausgebildet sein. Hierdurch ergibt sich eine sinnfällige, einfache und kostengünstige Ausführung.
[0010] Im Zusammenhang mit einer Ausführung der Bremseinrichtung als Trommelbremse enthält die Betätigungseinrichtung einen das Drehlager koaxial zur Drehachse durchgreifenden Stößel. Dieser wirkt zweckmäßig mit einem das Sperrglied tragenden, um eine radachsparalle-le, mit dem Unterteil des Drehlagers verbundene Achse schwenkbar aufgenommenen ersten Schwenkhebel zusammen, an dem ein zur Bremseinrichtung führender zweiter Schwenkhebel angelenkt ist. Dies ergibt eine besonders einfache Kopplung von Bremseinrichtung und Arretiereinrichtung.
[0011] Zweckmäßig kann der die Sperrgliedaufnahmen bildende Lochkreis einem vom Unterteil umgriffenen, mit dem Oberteil des Drehlagers fest verbundenen Scheibenelement zugeordnet sein. Dies ergibt eine besonders übersichtliche und platzsparende Anordnung.
[0012] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann jeder Lenkrolle eine Einrückfeder zugeordnet sein, die als Schenkelfeder ausgebildet ist, die mit einem Ende schwenkbar auf der Radachse aufgenommen ist und auf der Lagerung des zweiten Schwenkhebels aufliegt und mit ihrem anderen Ende am oberen Endbereich des zweiten Schwenkhebels angreift. Die Schenkelfeder bildet ein einfaches und robustes Bauelement, welches die erforderliche Einrückkraft zuverlässig aufbringt.
[0013] Vorteilhaft kann der das Drehlager zentral durchgreifende Stößel mit seinem oberen Ende mit einer Nocke Zusammenwirken, die auf einer quer zur Wagenlängsrichtung verlaufenden Welle aufgenommen ist, die mit wenigstens einem Radialarm versehen ist, der durch wenigstens ein Zugorgan mit der im Bereich des Bedienrahmens vorgesehenen Bedieneinrichtung verbunden ist. Soweit die vom Bedienrahmen entfernten Rollen als Lenkrollen ausgebildet sind, können die diesen zugeordneten Zugorgane zweckmäßig als Bowdenzüge ausgebildet sein. Sofern gleichzeitig auch die bedienrahmennahen Rollen als Lenkrollen ausgebildet sind, können die diesen zugeordneten Wellen zweckmäßig über als Stangen ausgebildete Verbindungselemente mit den im Bereich der bedienrahmenfernen Rollen vorgesehenen Wellen gekoppelt sein. Auf diese Weise erübrigt sich vorteilhaft ein aus Platzgründen unerwünschter direkter Anschluss der bedienrahmennahen Wellen an das auf dem Bedienrahmen vorgesehene Bedienelement.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, dass jeder Lenkrolle eine Drehrichtungsfeststelleinrichtung zugeordnet ist, mittels welcher sie für Geradeausfahrt feststellbar ist. Durch die Betätigung der Drehrichtungsfeststelleinrichtung erhält die zugeordnete
Lenkrolle praktisch die Funktion einer sogenannten Bockrolle, was günstig für den Fahrkomfort bei Geradeausfahrt ist. Zweckmäßig kann dabei jedes Bedienelement zur Betätigung der Drehrichtungsfeststelleinrichtung im Bereich des bedienrahmenseitigen Wagenendes vorgesehen sein, wobei zweckmäßig der Drehrichtungsfeststelleinrichtung von bedienrahmenfernen Lenkrollen ein gemeinsames, vorzugsweise als Pedal ausgebildetes Bedienelement zugeordnet sein kann.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0016] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen: [0017] Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Feuerwehr-Rollcontainers, [0018] Figur 2 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 1 von unten, [0019] Figur 3 die Einzelheit III in Figur 2 in vergrößertem Maßstab, [0020] Figur 4 eine Seitenansicht von Fig. 3 bei gelüfteter Brems- und Arretiereinrichtung und [0021] Figur 5 die Anordnung gemäß Figur 4 bei aktivierter Brems- und Arretiereinrichtung.
[0022] Hauptanwendungsgebiet der erfindungsgemäßen Rollwagen sind sog. Feuerwehr-Rollcontainer, die auf Einsatzfahrzeugen mitgeführt werden und zu einem einfachen, vom Einsatzfahrzeug unabhängigen Weitertransport von aufgenommenen Ausrüstungsgegenständen zum Einsatzort dienen.
[0023] Der der Figur 1 zugrunde liegende Feuerwehr-Rollcontainer 1 besteht aus einer durch eine Rahmenkonstruktion gebildeten Chassis 2, die auf vier im Bereich ihrer Ecken angeordneten Rollen 3 aufgenommen und an einer Seite mit einem hochstehenden, hier portalförmig ausgebildeten Bedienrahmen 4 versehen ist. Die dem Bedienrahmen 4 zugeordnete Seite des Rollcontainers 1 entspricht der Bedienseite. Die Rollen 3 besitzen jeweils ein um eine horizontale Achse auf einem zugeordneten Tragbügel 5 drehbar gelagertes Rad 6. Der Bedienrahmen 4 dient zum Bewegen und Manövrieren des Rollcontainers 1 und enthält eine Bedieneinrichtung 7 zur Bedienung einer den Rädern 6 der Rollen 3 jeweils zugeordneten Bremseinrichtung sowie einer den Rollen 3, soweit diese als Lenkrollen ausgebildet sind, zugeordneten Arretiereinrichtung. Die Bedieneinrichtung 7 enthält eine zwischen den seitlichen Schenkeln des Bedienrahmens 4 sich erstreckende, an seitlichen Schwenklaschen 8 angebrachte und mit diesen ver-schwenkbare Bedientraverse 9, der eine benachbarte, stationär angeordnete Stütztraverse 10 zugeordnet ist. Dies erleichtert ein manuelles Anziehen der schwenkbaren Bedientraverse 9.
[0024] Die Rollen 3 können paarweise als sogenannte Bockrollen bzw. Lenkrollen ausgebildet sein. Im dargestellten Beispiel sollen alle Rollen 3 als Lenkrollen ausgebildet sein. Dabei ist dem Tragbügel 5 der Lenkrollen jeweils ein in Figur 1 und auch in den Figuren 2 und 3 nur angedeutetes Drehlager 11 zugeordnet, das eine Drehung des Tragbügels 5 gegenüber der Chassis 2 um eine vertikale Achse ermöglicht. Das Drehlager 11 besitzt jeweils, wie am besten aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich ist, ein an der Chassis 2 angebrachtes, stationäres Oberteil 12 und ein hieran durch Wälzkörper drehbar gelagertes Unterteil 13, von dem der Tragbügel 5 nach unten absteht. Der Tragbügel 5 besitzt zwei das zugeordnete Rad 6 flankierende Seitenschenkel, die durch eine das Rad 6 aufnehmende Achse 14 überbrückt sind.
[0025] Dem Rad 6 jeder Rolle ist eine nicht näher dargestellte Bremseinrichtung zugeordnet, die hier als Trommelbremse ausgebildet sein soll. Der Aufbau und die Wirkungsweise einer derartigen Trommelbremse sind an sich bekannt und bedürfen daher im vorliegenden Zusammenhang keiner eingehenderen Erläuterung mehr. In den Figuren 4 und 5 sind lediglich in einer Bremstrommel angeordnete Bremsbacken 15 angedeutet, die gegeneinander schwenkbar sind und durch Drehen eines Spreizorgans auseinander gespreizt und damit zum Eingriff mit der Bremstrommel gebracht werden können. Das innerhalb der Bremstrommel vorgesehene Spreizorgan ist mit einem außerhalb der Bremstrommel angeordneten Drehzapfen 16 verbunden, an dem ein Element der von der Bedieneinrichtung 7 abgehenden Bewegungsübertra- gungseinrichtung der Betätigungseinrichtung angreift.
[0026] Die den Rollen 3 zugeordnete Bremseinrichtung ist in jedem Fall als sogenannte Totmannbremse ausgebildet, die durch eine Einrückfeder 17 dauernd in Aktivierungsrichtung beaufschlagt wird und durch manuelle Betätigung der Bedieneinrichtung 7, d.h. hier Anziehen der Bedientraverse nach oben, entgegen der Wirkung der Einrückfeder 17 gelüftet werden kann. Dem Schwenklager 11 jeder Lenkrolle ist zudem eine Arretiereinrichtung 18 zugeordnet, die so mit der Bremseinrichtung gekoppelt ist, dass sie bei aktivierter Bremseinrichtung das zugeordnete Drehlager 11 gegen Drehen arretiert und bei gelüfteter Bremseinrichtung freigibt. Hierdurch wird sichergestellt, dass bei einer Blockierung des Rades 6 durch die zugeordnete Bremseinrichtung auch das zugeordnete Drehlager 11 gegen Drehen blockiert ist.
[0027] Die Arretiereinrichtung 18 besitzt, wie in den Figuren 2 und 3 angedeutet ist und die Figuren 4 und 5 genauer zeigen, eine mit einem Teil des Drehlagers 11, zweckmäßig mit dem drehbar gelagerten Unterteil 13 verbundene, zur Drehlagerachse konzentrische Reihe von Sperrgliedaufnahmen 19 und ein mit dem anderen Teil des Drehlagers 11, zweckmäßig mit dem stationären Oberteil 12 verbundenes, in jeweils eine Sperrgliedaufnahme 19 einfahrbares Sperrglied 20. Die Figur 4 zeigt den eingefahrenen Zustand, die Figur 5 den ausgefahrenen. Das Sperrglied 20 ist auf einem Element der zum Lüften der Bremseinrichtung vorgesehenen Betätigungseinrichtung aufgenommen.
[0028] Die zur Drehlagerachse konzentrische Reihe von Sperrgliedaufnahmen 19 ist im dargestellten Beispiel, wie Fig. 3 anschaulich zeigt, als zur Drehlagerachse konzentrischer Lochkreis ausgebildet. Dementsprechend ist das Sperrglied 20 als axial bewegbarer Bolzen ausgebildet. Es wären aber auch andere Gestaltungen denkbar. So könnte beispielsweise die Reihe von Sperrgliedaufnahmen 19 als Verzahnung mit die Sperrgliedaufnahmen 19 bildenden Zahnlücken ausgebildet sein, in die jeweils ein das zugeordnete Sperrglied 20 bildender Sperrzahn einführbar ist. Zweckmäßig sind die Sperrgliedaufnahmen 19, wie die Figuren 4 und 5 weiter zeigen, einem unterhalb des drehbaren Unterteils 13 des Drehlagers 11 angeordneten, durch eine zentrale Büchse 21 fest mit dem stationären Oberteil 12 verbundenen Scheibenelement 22 zugeordnet. Dieses kann von einem äußeren Kragen des Unterteils 13 teilweise umgriffen sein.
[0029] Jedem Drehlager 11 ist, wie die Fig. 4 und 5 weiter zeigen, ein zentraler, koaxial zur Drehachse angeordneter, ein Element der der Bremseinrichtung und Arretiereinrichtung zugeordneten Betätigungseinrichtung bildender Stößel 23 zugeordnet. Dieser wirkt mit seinem unteren Ende mit einem ersten Schwenkhebel 24 zusammen, auf dem im dargestellten Beispiel das als Bolzen ausgebildete Sperrglied 20 angeordnet ist. An den ersten Schwenkhebel 24 ist ein zweiter, vom Drehzapfen 16 der Bremseinrichtung abstehender Schwenkhebel 25 mit Verschiebefreiheitsgrad angelenkt. Im dargestellten Beispiel ist der erste Schwenkhebel 24 hierzu mit einem Landloch 26 versehen, in das ein vom zweiten Schwenkhebel 25 seitlich abstehender Zapfen 27 eingreift. Der erste Schwenkhebel 24 und zweite Schwenkhebel 25 sind um ihre Achse schwenkbar mit dem beweglichen Unterteil 13 des Drehlagers 11 schwenkbar verbunden. Hierzu ist im dargestellten Beispiel eine innerhalb des Tragbügels 5 vorgesehene, dem Rad 6 benachbarte Lagerlasche 28 vorgesehen, auf der der erste Schwenkhebel 24 schwenkbar gelagert ist und die von dem den zweiten Schwenkhebel 25 tragenden Drehzapfen 16 der Bremseinrichtung durchgriffen wird. Die Lagerlasche 18, die vom Unterteil 13 nach unten absteht, ist mit ihrem unteren Ende auf der Radachse 14 aufgenommen.
[0030] Die Einrückfeder 17 ist im dargestellten Beispiel als Schenkelfeder ausgebildet, die mit ihrem unteren Ende auf der Radachse 14 aufgenommen ist, mit ihrem mittleren Bereich in Form einer Biegung auf dem Drehzapfen 16 aufliegt und mit ihrem oberen Ende mit dem oberen Endbereich des zweiten Schwenkhebels 25, hier mit dem dort vorgesehenen Zapfen 27 zusammenwirkt.
[0031] Der Stößel 23 jedes Schwenklagers 11 wirkt mit seinem oberen Ende mit einer drehbaren Nocke 29 zusammen. Bei angezogener Bedientraverse 9 ist die Nocke 29 gemäß Figur 4 so verdreht, dass der hiermit zusammenwirkende Stößel 23 niedergedrückt und dementsprechend der hiermit zusammenwirkende erste Schwenkhebel 24 nach unten geschwenkt ist, womit das hierauf aufgenommene Sperrglied 20 außer Eingriff mit der Sperrgliedaufnahme 19 ist. Dementsprechend ist die hierdurch gebildete Arretiereinrichtung 18 außer Tätigkeit gesetzt und die betreffende Lenkrolle um ihre vertikale Lenkachse schwenkbar. Gleichzeitig ist der zweite Schwenkhebel 25 so verschwenkt, dass der hiermit verbundene Drehzapfen 16 die Bremseinrichtung lüftet. Sobald die Bedientraverse 9 losgelassen wird, bewirkt die Einrückfeder 17 eine Rückstellung der Schwenkhebel 24, 25 und des Stößels 23 in die der Figur 5 zugrunde liegende Ausgangsstellung, in welcher das Sperrglied 20 angehoben und in eine Sperrgliedaufnahme 19 eingeführt ist und die Bremsbacken 15 an die zugeordnete Bremstrommel angepresst werden, also die Bremseinrichtung und die Arretiereinrichtung aktiviert sind.
[0032] Zu der im Bereich jedes Drehlagers 11 vorgesehenen Nocke 29 gehört jeweils eine diese antreibende Welle, die im dargestellten Beispiel als die jeweils zugeordnete Nocke 29 verdrehsicher aufnehmender, hier mit einem Sechskantquerschnitt versehener Wellenstutzen 30 ausgebildet ist. Jedem Drehlager 11 ist, wie am besten aus Figur 2 ersichtlich ist, ein Wellenstutzen 30 zugeordnet. Die einander axial gegenüberliegenden Wellenstutzen sind zweckmäßig durch ein Mittelstück 31 überbrückt. Diese praktisch zwischen zwei einander gegenüberliegenden Rollen durchgehende Wellenanordnung wird zur Betätigung der jeweils zugeordneten Nocken 29 um einen bestimmten Winkel verdreht. Hierzu kann die Wellenanordnung mit einem radialen Schwenkarm versehen sein, an dem eine entsprechende Schub- bzw. Zugkraft eingeleitet wird. Zweckmäßig wird die Zug- bzw. Schubkraft jedoch im Bereich jedes seitlichen Wellenstutzens 30 eingeleitet, was der Gefahr einer zu starken Verdrillung zwischen Krafteinleitung und Nocke entgegen wirkt.
[0033] Im dargestellten Beispiel ist beiden Wellenstutzen 30 der beiden bedienrahmenfernen Rollen 3 jeweils ein Radialarm 32 zugeordnet, an dem jeweils ein Bowdenzug 33 angreift, der andererseits an der Schwenklasche 8 der im oberen Bereich des Bedienrahmens 4 vorgesehenen Bedieneinrichtung 7 angreift. Eine ähnliche Anordnung kann auch den Wellenstutzen 30 der bedienrahmennahen Rollen 3 zugeordnet sein. Im dargestellten Beispiel wird die Schwenkbewegung der bedienrahmenfernen Wellenanordnung durch Verbindungsstangen 34 auf die bedienrahmennahe Wellenanordnung übertragen. Jedem Wellenstutzen 30 ist dabei eine Verbindungsstange 34 zugeordnet, so dass sich gemäß Fig. 2 zwei seitliche Verbindungsstangen 34 ergeben. Diese sind mit ihren Enden an zugeordnete Radialarme der zugeordneten Wellenstutzen 30 angelenkt. Dabei kann es sich um die bereits erwähnten Radialarme 32 handeln. Im dargestellten Beispiel sind zweckmäßig den Verbindungsstangen 34 zugeordnete, eigene Radialarme 35 zugeordnet wie aus den Figuren 2 und 3 erkennbar ist.
[0034] Die Verbindungsstangen 34 sind zweckmäßig so angeordnet, dass sie, wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, einen mittleren Querholm 2a der Chassis 2 durchgreifen, wodurch sich eine mittlere Abstützung ergibt. Die Bowdenzüge 33 können im Bereich des Bedienrahmens 4 in den nach innen offenen, d.h. einander zugewandten Schraubkanälen der seitlichen Holme des Bedienrahmens 4 verlegt sein, wie in Fig. 1 angedeutet ist. Im Bereich des die Chassis 2 bildenden Rahmens verlaufen die Bowdenzüge 33 im Bereich zwischen den seitlichen Rahmenholmen und sind zur Bewerkstelligung einer Abstützung ebenfalls durch den mittleren Querholm 2a durchgeführt.
[0035] Mindestens einem Paar der als Lenkrollen ausgebildeten Rollen 3, vorzugsweise allen Lenkrollen, ist jeweils eine Drehrichtungsfeststelleinrichtung zugeordnet, die dazu dient, die betreffende Lenkrolle für Geradeauslauf zu fixieren, d.h. das Drehlager zu sperren, so dass sich eine Funktion wie bei einer Bockrolle ergibt. Diese Drehrichtungsfeststelleinrichtung ist im Gegensatz zur oben näher erläuterten Arretiereinrichtung 18 unabhängig von der Bremseinrichtung betätigbar.
[0036] Die in den Figuren 4 und 5 angedeutete Drehrichtungsfeststelleinrichtung ist praktisch als Zahnkupplung ausgebildet, die einen mit einem Teil des Drehlagers 11, hier mit dem stationären Oberteil 12 verbundenen Riegel 36 und eine mit dem anderen Teil des Drehlagers 11, hier mit dem drehbaren Unterteil 13 verbundene Kerbe 37 aufweist, in die der Riegel 36 zum Aktivieren der Drehrichtungsfeststelleinrichtung eingefahren wird. Den Figuren 4 und 5 liegt der eingefahrene Zustand zugrunde. Es gibt jeweils nur eine Kerbe 37 und dementsprechend nur eine Fixierstellung, nämlich die dem Geradeauslauf zugeordnete Position.
[0037] Die Bedienung der Riegel 36 der Drehrichtungsfeststelleinrichtungen 35 aller Lenkrollen erfolgt zweckmäßig im Bereich der Bedienseite des Rollcontainers 1. Den bedienseitennahen Lenkrollen können dabei diesen benachbarte Bedienelemente zugeordnet sein. Den Riegeln 36 der bedienseitenfernen Lenkrollen ist hier ein gemeinsames Bedienelement in Form eines im Bereich des bedienrahmennahen Querholms der Chassis 2 angeordneten, aus den Figuren 1 und 2 ersichtlichen Pedals 38 zugeordnet. Dieses ist, wie die Figuren 1 und 2 weiter zeigen, über eine Stange 39 mit einer Traverse 40 verbunden. An dieser sind die Riegel 36 der beiden bedienrahmenfernen Lenkrollen angebracht, wie sich aus den Figuren 4 und 5 ersehen lässt. Jedem Riegel 36 kann eine Rastfeder 41 zugeordnet sein, gegen die mit Hilfe des zugeordneten Bedienelements wie des Pedals 38 die Riegel 36 außer Eingriffstellung gebracht werden können und die andererseits bei Freigabe durch das Pedal 38 etc. eine Einrückung bewerkstelligen.
Claims (10)
- Ansprüche 1. Rollwagen, insbesondere Rollcontainer für Feuerwehren, mit einer Chassis (2), die an einer Seite mit einem Bedienrahmen (4) versehen und auf vier Rollen (3) aufgenommen ist, von denen wenigstens zwei als paarweise angeordnete Lenkrollen mit einem Drehlager (11) mit einem chassisfesten Oberteil (12) und einem gegenüber diesem drehbaren, ein zugehöriges Rad (6) aufnehmenden Unterteil (13) ausgebildet sind, wobei dem Rad (6) jeder Rolle (3) eine vorzugsweise als Trommelbremse ausgebildete Bremseinrichtung zugeordnet ist, die zur Bildung einer Totmannbremse durch eine Einrückfeder (17) dauernd in Aktivierungsrichtung beaufschlagt und mittels einer Betätigungseinrichtung mit einer im Bereich des Bedienrahmens (4) vorgesehenen Bedieneinrichtung (7) und einer hiervon abgehenden Bewegungsübertragungseinrichtung entgegen der Wirkung der Einrückfeder (17) lüftbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Unterteil (13) des Drehlagers (11) jeder Lenkrolle eine mit der Bremseinrichtung gekoppelte Arretiereinrichtung (18) zugeordnet ist, durch die das zugeordnete Unterteil (13) in jeder momentanen Drehstellung arretierbar ist.
- 2. Rollwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (18) eine an einem Teil des Drehlagers (11) angebrachte, zur Drehlagerachse konzentrische Reihe von Sperrgliedaufnahmen (19) und ein dem anderen Teil des Drehlagers (11) zugeordnetes, in jeweils eine Sperrgliedaufnahme (19) einfahrbares Sperrglied (20) aufweist, das auf einem Element der zum Lüften der Bremseinrichtung vorgesehenen Betätigungseinrichtung aufgenommen ist.
- 3. Rollwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrgliedaufnahmen (19) mit dem stationären Oberteil (12) und das das Sperrglied (20) aufnehmende Element der Betätigungseinrichtung mit dem Unterteil (13) verbunden sind.
- 4. Rollwagen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Drehlagerachse konzentrische Reihe von Sperrgliedaufnahmen (19) als Lochkreis und das Sperrglied (20) als axial bewegbarer Bolzen ausgebildet sind.
- 5. Rollwagen nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ausbildung der Bremseinrichtung als Trommelbremse die dieser zugeordnete Betätigungseinrichtung einen das Drehlager (11) koaxial zur Drehachse durchgreifenden Stößel (23) aufweist, der mit einem das Sperrglied (20) tragenden, um eine radachsparallele Achse schwenkbar mit dem Unterteil (13) verbundenen ersten Schwenkhebel (24) zusammenwirkt, an dem ein zur Bremseinrichtung führender zweiter Schwenkhebel (25) mit Verschiebefreiheitsgrad angelenkt ist, wobei der zweite Schwenkhebel (25) mit einem seitlichen Zapfen (27) in ein zugeordnetes Langloch (26) des ersten Schwenkhebels (24) eingreift und mit der Einrückfeder (17) zusammenwirkt.
- 6. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die konzentrisch zur Drehlagerachse angeordneten Sperrgliedaufnahmen (19) einem vom Unterteil (13) des Drehlagers (11) zumindest teilweise umgriffenen, mit dem stationären Oberteil (12) fest verbundenen Scheibenelement (22) zugeordnet sind.
- 7. Rollwagen nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass vom Unterteil (13) des Drehlagers (11) ein eine Achse (14) für das zugeordnete Rad (6) tragender Tragbügel (5) nach unten absteht und dass innerhalb des Tragbügels (5) eine dem Rad (6) benachbarte Lagerlasche (28) vorgesehen ist, auf der der erste und der zweite Schwenkhebel (24, 25) aufgenommen sind.
- 8. Rollwagen nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrückfeder (17) als Schenkelfeder ausgebildet ist, die mit einem Ende schwenkbar auf der Radachse (14) aufgenommen ist und die auf dem Drehzapfen (16) des zweiten Schwenkhebels (25) aufliegt und mit ihrem oberen Ende am oberen Endbereich, vorzugsweise am seitlichen Zapfen (27) des zweiten Schwenkhebels (25) angreift.
- 9. Rollwagen nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (23) mit seinem oberen Ende mit einer Nocke (29) zusammenwirkt, die auf einem Wellenstutzen (30) aufgenommen ist, der mit wenigstens einem Radialarm (32) versehen ist, der mit der Bedienungseinrichtung (7) bewegungsübertragend verbunden ist, wobei dem Wellenstutzen (30) jeder Trommelbremse ein eigener Radialarm (32) zugeordnet ist und wobei die den bedienrahmenfernen Rollen (3) zugeordneten Radialarme (32) durch jeweils einen Bowdenzug (33) mit der Bedieneinrichtung (7) verbunden sind und die bedienrahmenfernen Wellenstutzen (30) mit den gegenüberliegenden, bedienrahmennahen Wellenstutzen (30) durch jeweils eine Verbindungsstange (34) bewegungsmäßig gekuppelt sind.
- 10. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Lenkrolle eine jeweils einen verschiebbaren Riegel (36) und eine diesem zugeordnete Kerbe (37) aufweisende Drehrichtungsfeststelleinrichtung zugeordnet ist, mit welcher das zugehörige Drehlager (11) für Geradeausfahrt fixierbar ist, wobei die Drehrichtungsfeststelleinrichtungen aller als Lenkrollen ausgebildeten Rollen (3) vom Bereich des bedienrahmenseitigen Endes der Chassis (3) aus bedienbar sind und wobei den bedienrahmenfernen Rollen (3) ein gemeinsames, vorzugsweise als Pedal ausgebildetes Bedienelement (38) zugeordnet ist, das durch eine Stange (39) mit einer Traverse (40) verbunden ist, auf der die Riegel (36) der Drehrichtungsfeststelleinrichtungen beider bedienrahmen-ferner Rollen (3) aufgenommen sind. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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