AT144332B - Haarschneidevorrichtung. - Google Patents

Haarschneidevorrichtung.

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AT144332B
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tubes
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lever arms
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tube
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Karl Marholt
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Karl Marholt
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  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Haarschneidevorrichtung. 



   Es sind bereits Haarschneidemaschinen zum Entfernen der Haare aus Höhlungen, z. B. den Nasenlöchern oder   Ohröffnungen,   bekannt, welche aus zwei ineinanderliegenden Rohren bestehen, die an einem Ende mit Zähnen und Schlitzen versehen sind, die beim Verdrehen der Rohre gegeneinander scheren wirken. Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art hatten jedoch den Nachteil, dass ihre Bedienung nicht in einfacher Weise, insbesondere nicht mit einer Hand erfolgen konnte und dass sie nicht leicht zu reinigen waren. 



   Zur   Vermeidung dieser Nachteile erfolgt gemäss   der Erfindung die gegenseitige Verdrehung der beiden Rohre durch einen Triebwerksmechanismus, bei dem nicht, wie bei den bekannten Ausführungsformen, die betätigende Hand auch einen Teil der   Triebwerksverbindung   bildet, sondern der eine in sich vollkommen geschlossene kinematische Kette darstellt. Ein Teil dieses Triebwerksmechanismus oder mit besonderem Vorteil zwei zur Rohrachse symmetrisch angeordnete Teile sind hiebei als schwenkbare Handhebel ausgebildet. Diese Handhebel bilden z. B. Hebelarme, die beim Zusammendrücken über die geeigneten Triebwerksverbindungen die   Verdrehung   der Rohre bewirken. 



   Die Erfindung bezieht sich ferner auf besondere Ausbildungen der Rohre, der Hebelarme und der Triebwerksteile, insbesondere zur Erleichterung des Zerlegens und der Reinigung der Vorrichtung. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in vergrössertem Massstab beispielsweise dargestellt, 
 EMI1.1 
 einen Schnitt nach der Linie   I1J-111   in Fig. 2. 



   Das äussere der beiden ineinanderliegenden Rohre ist mit   1,   das innere mit 2 bezeichnet. Das äussere   Rohr ist bei-3,   das innere bei   4   in bekannter Weise mit scharfkantigen Zähnen und Schlitzen versehen, die bei gegenseitigem Verdrehen der Rohre   abseherend   wirken. Das innere Rohr ist an seinem unteren Ende verdickt und mit zwei diametral   gegenüberliegenden   Stiften 6 versehen, deren Enden durch Knöpfchen geschützt sind. An dem   äusseren Rohr J   sind die beiden Zapfen 7 eingeschraubt, auf denen die beiden Hebelarme 8 drehbar angeordnet sind. Diese Hebelarme haben U-förmigen Querschnitt und umfassen die beiden Rohre.

   Ein in der Bewegungsebene liegender Flanseh 9 eines jeden der beiden Hebelarme ist mit einem Schlitz 10 versehen, in den einer der Stifte 6 eingreift, wodurch eine Triebwerksverbindung geschaffen wird, die beim   Zusammendrücken   der Hebelarme 8 ein gegenseitiges Verdrehen   der Rohre 1 und 2 bewirkt. Die Abflachungen 5 an dem verdickten Ende des inneren Rohres 2 ermöglichen   ein engeres   Zusammendrücken   der Hebelarme 8 in der Endlage. Eine Feder 11 spreizt die Hebelarme stets 
 EMI1.2 
 
Um ein leichtes   Auseinandernehmen   der Vorrichtung zwecks Reinigung zu ermöglichen, sind die Schlitze 10 nach   rückwärts   offen, so dass das innere Rohr 2 leicht herausgezogen werden kann. Zur Festlegung dient eine Schraube 12, ein federnder Stift od. dgl.

   Die Schraube 12 ist in dem äusseren Rohr 1 eingeschraubt und greift mit ihrer Spitze in eine Nut   1. 3,   die über einen Teil oder den ganzen Umfang des inneren Rohres 2 verläuft. 



   Das innere Rohr 2 ist zweckmässig in der   Längsrichtung   mit einer durchgehenden Bohrung versehen,   die zum Hindurchleiten eines Reinigungsmittels (Luft, Wasser, Alkohol od. dgl. ) dienen kann, wobei die   Triebwerksteile zweckmässig derart angeordnet sind, dass sie in diese Bohrung nicht hineinragen. 



   Im Gebrauch werden die Teile   3 und   in die Höhlung eingeführt, so dass die Haare in die Schlitze zwischen den Zähnen hineinragen. Beim Zusammendrücken der Hebelarme 8 werden die Rohre gegeneinander verdreht und die Haare abgeschnitten. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Im Rahmen der Erfindung sind mehrere   Abänderungen möglich.   Insbesondere kann die Feder 11 entfallen, wenn die Hebelarme mit Handgriffen zum Hindurchstecken der haltenden Finger versehen sind. Die Feder kann auch an den beiden Rohren 1 und 2 befestigt sein und diese entgegengesetzt der   Betätigungsrichtung   zu verdrehen suchen. Die Triebwerksteile 6 und 10 können auch anderer Art sein, z. B.   all   den Flanken 9 angebrachte Zahnstangen, die in eine Verzahnung des Teiles 5 eingreifen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Haarschneidemaschine mit zwei ineinanderliegenden Rohren, deren Enden mit als Schneiden wirkenden Zähnen und Schlitzen versehen sind, die durch gegenseitiges Verdrehen der Rohre betätigt wird, gekennzeichnet durch einen in sich geschlossenen, mehrteiligen Triebwerksmechanismus, der zwischen Angriffspunkten am äusseren und inneren Rohr eingeschaltet ist und von dem mindestens ein Teil als schwenkbarer Handhebel ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Handhebel, die eine zur Rohrachse symmetrische Bewegung ausführen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhebel bzw. die beiden Handhebel um eine oder um je eine zur Rohrachse senkrechte Achse schwenkbar sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen. 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch zwei seitliche Hebelarme (8), die auf einem der beiden Rohre und um eine oder zwei zur Rohrachse senkrechte Achse (n) (7) schwenkbar gelagert sind und durch Gegeneinanderbewegen von Hand aus über die Triebwerksverbindungen (6, 10) die gegenseitige Verdrehung der Rohre (1, 2) bewirken.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelarme (8) U-förmige Gestalt haben und die Rohre (1, 2) umgreifen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass je einer der in der Bewegungrichtung liegenden Flanschen (9) eines jeden der beiden U-formigen Hebelarme mit einem Loch oder Schlitz (10) versehen ist, in den je ein an dem inneren Rohr (2) angeordneter radialer Stift (6) eingreift.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (10) in den Flan- EMI2.1 das innere Rohr zwecks Reinigung herausgenommen werden kann.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine in dem inneren Rohr (2) vorgesehene, ganz oder zum Teil umlaufende Nut (13), in die eine im äusseren Rohr (1) gelagerte Feststellschraube (12) oder ein Feststellstift od. dgl. eingreift.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 4, 5,6, 7 oder 8, bei welcher das innere Rohr mit einer durchgehenden Bohrung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die gegenseitige Verdrehung der Rohre (1, 2) bewirkenden Triebwerksteile (Stifte 10) derart angeordnet sind, dass sie in diese Bohrung nicht hineinragen.
AT144332D 1935-02-05 1935-02-05 Haarschneidevorrichtung. AT144332B (de)

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