AT144135B - Tonaufzeichnungslampe. - Google Patents

Tonaufzeichnungslampe.

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AT144135B
AT144135B AT144135DA AT144135B AT 144135 B AT144135 B AT 144135B AT 144135D A AT144135D A AT 144135DA AT 144135 B AT144135 B AT 144135B
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Martin Von Puell
Eugen Von Beulwitz
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Martin Von Puell
Eugen Von Beulwitz
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Tonaufzeichnungslampe zur Aufnahme von   Tonfilmen.   Die bisher verwendeten Glimmlampen zur photographischen Aufnahme von Tönen haben den Nachteil, dass sie eine hohe Spreehstromleistung zum Steuern der Glimmentladung erfordern. Dies führt zu einer ausserordentlich geringen Lebensdauer der Lampe, so dass diese bei einzelnen Ausführungsformen nur wenige Betriebsstunden beträgt. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Tonaufzeichnungslampe mitdreiElektroden, mit einer Glühelektrode und Metalldampffüllung. bei der das Glimmlicht durch die äusserst schwachen Sprechwechselströme eines Mikrophons gesteuert werden kann, ohne dass eine Verstärkung dieser Ströme erforderlich ist. Das wesentliche Merkmal der neuen   Tonaufzeichnungslampe liegt   darin, dass die   Glüh-   elektrode   kreis-oder halbkreisförmig   um die stabförmige zweite Elektrode angeordnet ist und diese beiden Elektroden von der dritten Elektrode schirmförmig umgeben sind. Diese Elektroden sind von einem Glaskolben umschlossen, der mit unter Druck stehenden Metalldämpfen, z. B. Quecksilberdampf, angefüllt ist.

   Durch   Anschliessen   einer Gleichspannung wird eine punktförmige Glimmentladung um. die Anode erzielt. Der   Heizfaden   der Glühelektrode ist vorteilhaft in Form einer Drahtsrirale ausgebildet, die   kreisförmig   oder halbkreisförmig gebogen ist. Die   stabförmige   Elektrode. deren Spitze etwa im Mittelpunkt des Kreisbogens der Glühelektrode liegt, ist von einem   Quarz- oder G1asr hrchen umschlossen,   
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 Elektrode und der Glühelektrode ist ein mit einem Loch versehener Schirm, der die dritte Elektrode bildet, angeordnet. Dieser Schirm ist vorteilhaft als Zylinder ausgebildet, der verhindern soll, dass seitliches Nebenlicht bei der Glimmentladung entsteht.

   Der Glaskolben kann an Stelle von Quecksilberdampf auch mit einem andern Metalldampf gefüllt sein. je nach der   gewünschten   Farbe des zu erzielenden   Glimmlichtes.   



   Bei der   erfindungsgemässen   Anordnung der drei Elektroden kommt es hauptsächlich auf die Glühemission an, deren Zweck es ist, die Umgebung der   GK. helektrode   zu ionisieren, um die Glimmli (ht-   bildung auch schon bei niederer Spannung herbeizuführen. Die kreisförmige Anordnung der Glühelektrode   möglichst eng um die Anode bewirkt zwar eine Zusammenziehung des sich um die stabförmige Elektrode bildenden Glimmlichtes und eine leichte Steuerbarkeit der Lampe durch die   Sprechwechselströme.   jedoch sind die Bedingungen für die Aussendung eines starken   Elektronenstromes   von der Glühelektrode zur Gegenelektrode nicht besonders günstig.

   Eine Verbesserung der Ausstrahlung lässt sich dadurch erzielen, dass die   Oberfläche   der Emissionsschicht der Glühelektrode vergrössert wird. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, dass der   Glühfaden   der   Gli'helektrode,   der aus dem üblichen Material, z. B. aus Wolfram, bestehen kann, von einer Nickeldrahtsrirale umgeben wird, auf die die Emissionssehicht aufgetragen wird. Gemäss der Erfindung wird eine besonders günstige Vergrösserung der   Oberfläche   der Glühelektrode dadurch erzielt, dass diese Spirale aus einem hochkant um den Gli'hfaden gewickelten Metallband besteht. Das aus Nickeldraht oder einem ähnlichen nicht oxidierenden Material bestehende Metallband wird vorteilhaft in feinen Windungen um den Glühfaden der Glühelektrode gewickelt.

   Auf der   Oberlläche   dieser Spirale ist das Emissionsmaterial, vorteilhaft Barium bzw. Bariumoxyd, aufgetragen. Diese Ausführung der Gli ; helektrode hat den weiteren Vorteil, dass die Stärke des Elektronenstromes im weiten Umfange regelbar ist. 

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   Die neue Tonaufzeichnungslampe wird in einer besonderen Schaltung verwendet, die darin besteht. dass durch eine zwischen der   Gli'helektrode   und der stablörmigen Elektrode geschaltete Batterie, deren positiver Pol auch mit der Schirmelektrode verbunden ist, eine punktförmige Glimmlichtentladung an der Elektrode hervorgerufen wird, die durch die Wechselspannung zur Erzeugung der photographisch auf den Filmstreifen aufzunehmenden Helligkeitsschwankungen gesteuert wird. 



   Zur näheren   Erläuterung   der Erfindung soll diese an Hand der Zeichnungen an einigen   Ausführungs-   beispielen beschrieben werden. 



   In Fig. 1 ist die   erfindungsgemässe Tonaufzeichnungslampe   in schematischer Darstellung'veranschaulicht. Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Lampe von oben. wobei die ebene Fläche des Schirmes weggeschnitten gedacht ist. In Fig. 3 ist die Grundschaltung der Tonaufzeichnungslampe veranschaulicht. 
 EMI2.1 
 und in Fig. 5 im Schnitte durch den Glühfaden veranschaulicht. Die Fig. 6-12 stellen   Abänderungen   der Schaltung dar. 



   Mit Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 ist der Aufbau der Tonaufzeichnungslampe folgender :
Die drahtförmige Elektrode a ist von einem dünnen   Glas- oder Quarzröhrchen b umgeben.   das die Elektrode selbst um einige Millimeter überragt. Die Glühelektrode   e   ist in Form einer Drahtspirale halb-   kreisförmig   oder in einem fast vollständig geschlossenen Kreise um das Röhrchen b der Spitze* der Elektrode   a   herum gelegt. Einige Millimeter über der Spitze der Elektrode a und der Glühelektrode c ist ein mit einem Loch d versehender Schirm d als dritte Elektrode angeordnet.

   Der Schirm d hat die Form eines Zylinders erhalten, der die Elektrode a und die   Glühelektrode c umgibt,   um   Nebenlicht abzuschirmen.   während die punktförmige Glimmentladung an der Elektrode a durch die   Öffnung f !'ausgenutzt   werden kann. Der Glaskolben e ist unter Druck mit Quecksilber- oder einem andern Metalldampf angefüllt. 



  Die Anschlüsse der Elektroden werden in der üblichen Weise ausgeführt. Da diese Ausführungen bekannt sind, ist von einer Darstellung in Fig. 1 abgesehen worden. Die in Fig. 3 dargestellte Schaltung ist folgendermassen beschaffen :
Der Anschluss der Wechselspannung der   Sprechströme   erfolgt mit Hilfe eines Transformators. dessen   Sekundärwicklung/* einerseits direkt   an die stabförmige Elektrode a und anderseits über einen Blockkondensator g von verhältnismässig hoher Kapazität an die Glühelektrode e angeschlossen wird.   Mit t   ist die Heizbatterie für die Glühelektrode bezeichnet.

   Zur Erzeugung der   Glimmlichtentladung   dient die Batterie   k,   die einerseits mit der Elektrode a, anderseits über den   Regulierwiderstand h   mit der   Glühelektrode c   verbunden ist. Dabei ist der Minuspol der Heizung mit dem Pluspol der Spannungsbatterie verbunden. Der Schirm   il   ist hinter dem Regulierwiderstand h zwecks   Vermeidung von Heiz-   stromverlusten mit der Glühelektrode e verbunden. Dadurch erhält der Schirm   d   eine positive Spannung. 



  Vorteilhaft wird zwischen dem Schirm und seinem Anschluss mit der Glühelektrode ein Sicherheitswiderstand eingeschaltet, der in Fig. 3 nicht dargestellt ist. Dieser Widerstand kann in den Sockel der Lampe eingebaut sein. Durch den Regulierwiderstand A kann der Ruhestrom für die   Glimmlichtentladung   auf jeden   gewünschten   Grad der   Ruheschwärzung   eingestellt werden. Die schwachen übergelagerten Spreehwechselströme bewirken dann, je nach der Tonhöhe eine Steuerung des Glimmlichtes nach oben oder nach unten. Der Ruhestrom muss so eingestellt werden, dass bei den tiefsten Tönen, z. B. bei den tiefsten Bässen, kein   Auslöschen   des   Glimmlichtbogens   durch Übersteuern erfolgt. 



   Die Glühelektrode mit Emissionsmaterial ist gemäss den Fig. 4 und 5 wie folgt ausgeführt. 



   Der beispielsweise aus Wolframdraht bestehende Glühdraht der Glühelektrode 1 ist zu einem fast geschlossenen Kreis gebogen, in dessen Mitte die Elektrode 2 senkrecht zu dieser   Kreisfläche   angeordnet ist. Die drahtförmige Elektrode 2 ist, wie schon bei Fig. 1 angegeben wurde, von einem   Quarzrchrchen. 3   umgeben. Der Glühdraht 1 ist von einem hochkant gewiekelten Metallband 4 umgeben, das in Fig. 4 nur an einigen Stellen im Schnitt angedeutet ist. Fig. 5 lässt die Aufbringung   des Metallbandes   auf den Glühdraht 1 erkennen. Die OberHäche dieser Bandspirale 4 ist mit der Emissionssehicht versehen. An den Enden des Glühdrahtes 1 sind die Zuleitungen a für den Heizstrom angeschlossen.

   Durch die Vergrösserung der emittierenden Fläche der   Glühelektrode   wird noch der grosse Vorteil der leichteren Regu-   lierung   des Elektronenstromes dadurch erreicht, dass die Erhitzung bzw. das Glühen der die Emissionsschicht tragenden Spirale von innen nach aussen abnimmt, so dass bei einer ganz geringen Heizung des   Glühfadens   eine ebenfalls ganz geringe Elektronenaussendung erfolgt. Diese Anordnung hat es erst möglich gemacht, eine Tonaufzeichnungslampe konstruktiv auszubilden, die in dem weiten Verhältnis von etwa 10 bis 1000 Milliampere belastet werden kann. 



   Beim Betrieb der Lampe ist zu beachten, dass die Glühelektrode immer die unbedingt nötige Heizspannung und Stromstärke erl ält, da bei zu grosser Stromstärke eine   Elektronen-Rückwanderung   eintritt, die zu einer schnellen Zerstörung der das Emissionsmaterial tragenden Spirale der   Glühelek-   trode führt. 



   Um die   Lichtintensität   der Tonaufzeichnungslampe dem zur Verwendung kommenden Filmmaterial anzupassen, wird gemäss der Erfindung eine besondere Regelungsart vorgesehen, die darin besteht. dass die Gleichspannung für die Bildung des Ruhestromes, dessen Stromkreis an die Anode und Kathode gelegt wird, erhöht oder vermindert wird. Je nach der Empfindlichkeit der Filmschicht wird also die 

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 Spannung für die Glimmliehtentladung zur Erzielung der   Ruheschwärzung   eingestellt.

   Damit die Tonlampe auf jeden Fall ihre Empfindlichkeit und leichte Steuerbarkeit durch die Sprechströme beibehält, wird eine entsprechende Regelung des Heizstromes der Glühelektrode vorgesehen, die gleichzeitig mit   der Erhöhung oder Verminderung des die Ruheschwärzung   bestimmenden Gleichstromes bzw, der von der   Emissionssehicht ausgesendeten Elektronenstrome ebenfalls verstärkt   oder abgeschwächt wird. 



  Bei nicht aufeinander abgestimmten Verhältnissen zwischen der Heizstromstärke und den ausgesendeten Elektronenströmen der Glühelektrode wurde die Tonaufzeichnungslampe zu Verzerrungen neigen, da 
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 besonderen   Hilfsanschluss   an der Lampe oder durch gewisse Schaltungsanordnungen vermieden. Nach der ersten Art wird die um die stabförmige Elektrode 2 kreisförmig angeordnete   GIChelektrode   1 in der Mitte angezapft und an dieser Stelle der Stromkreis der aufzunehmenden Sprechwellen angeschlossen. 



  Praktisch hat sich diese Schaltungsanordnung als sehr wirksam erwiesen, da auf diese Weise eine Bevorzugung der Modulation nach der oberen oder nach der unteren Seite vermieden wird. In Fig. 6 ist diese Schaltung dargestellt. 



   An die Enden 5 des Heizfadens der   Gliihelektrode   1 wird die Heizstromquelle 6 angeschlossen. 
 EMI3.2 
 mit der Leitung 8, an die der Sprechstromkreis, enthaltend die Sekundärwicklung 9 des Sprechstrom- Übertragers 10 und einen Kondensator 11, angeschlossen ist. Parallel dazu ist eine Batterie 12 mit ihrem
Regelungswiderstand   1. 3 geschaltet. An   Stelle dieser Parallelschaltung ist auch eine Hintereinanderschaltung der Batterie 12 mit dem   Sprechstromkreis   möglich, der mit der stabförmigen   Elektrode. 3   verbunden ist. Der Schirm 14 der Lampe, der vorteilhaft in Form eines Zylinders die Glühelektrode 1 umgibt, um Nebenlicht abzuschirmen, erhält seine positive Vorspannung über einen regelbaren Widerstand   15,   der an den positiven Pol der Heizbatterie 6 angeschlossen ist.

   Der Regulierwiderstand für den Heizstrom ist mit 21 bezeichnet. 



   Der Schirm 14, der durch seine positive Ladung ein   Zurückdrücken   des sich um die Elektrode 2 bildenden   Glimmlichtes   bewirkt, wobei seine kreisförmige Öffnung die Ausnutzung des punktförmigen Glimmlichtes für die photographische Aufzeichnung zulässt, muss ebenfalls je nach der angelegten Gleichspannung 12 zwischen der stabförmigen Elektrode 2 und der kreisbogenförmigen Glühelektrode 1 in seiner positiven Aufladung reguliert werden   können,   um das Zusammendrücken des Glimmlichtes nur auf das äusserste notwendige Mass zu bewirken. Als praktisch hat sich dann das Einschalten eines regelbaren Widerstandes 15 ergeben, der mit dem Regulierwiderstand der   GIÜhkathodel1heizung   gekuppelt werden kann. 



   In den Fig. 7-10 sind andere Schaltungen veranschaulicht, durch die ebenfalls eine einseitige
Beeinflussung des Ruhestromes durch den Heizstrom der Glühelektrode und eine Bevorzugung der Mo- dulation nach der einen oder andern Richtung vermieden wird. Bei diesen Schaltungen, die eine besondere
Ableitung von der Mitte des Heizdrahtes der Glühelektrode nicht erforderlich machen, erfolgt die Zuleitung des   Sprechstromes   symmetrisch an die Glühelektrode zur Erzielung eines ausgeglichenen Potentials mit Hilfe eines galvanischen, kapazitiven oder induktiven Kopplungswiderstandes. Nach Fig. 7 wird das eine Ende der   Sekundärwicklung   9 des Sprechstromübertragers 10 an die stabförmige Elektrode   2   angeschlossen.

   Das andere Ende wird an einen Kondensator 11 angeschlossen, während die   Anschluss-   leitung 18 des Sprechstromkreises mit dem einstellbaren Mittelpunkt eines Widerstandes 16 verbunden wird, der parallel zur Glühelektrode 1 geschaltet ist. Die übrige   Ausführung   der Schaltung stimmt mit der gemäss Fig. 6 überein. 



   An Stelle des Widerstandes 16 kann gemäss Fig. 8 eine unterteilte Kapazität treten, die z. B. aus zwei gleich grossen Kondensatoren 17 a, 17 b gebildet wird. Es ist auch möglich, den galvanischen Widerstand und die Kapazität zusammen in Parallelschaltung zu verwenden, wie in Fig. 9 veranschaulicht ist. 



  Parallel dem Widerstand 16 sind zwei gleiche Kondensatoren 17   a. 17 b geschaltet,   deren Verbindungspunkt durch die   Anschlussleitung   18 des Spreehstromkreises mit dem verstellbaren   Mittelanschluss des   Widerstandes 16 verbunden ist. 



   Wenn in bestimmten Fällen die Heizung der Gliihelektrode durch Wechselstrom erfolgen kann. lässt sieh nach Fig. 10 die   Sekundärspule 19   des Netztransformators 20 dadurch mit dem Sprechstromkreis verbinden, dass dessen Zuleitung 18 an die Mitte der Sekundärspule 19 gelegt wird. Bei allen diesen Schaltungen kommt es darauf an, den   Sprechstrom   derart an die Glühelektrode zu führen, dass deren beide Enden das gleiche Potential der   Spreehstromwellen   erhalten. 



   Die in den Fig. 11 und 12 dargestellten Schaltungen zeigen   Abänderungen,   durch die verbesserte Wirkungen bei der Tonaufzeichnung erreicht werden, und besitzen hauptsächlich folgende neuen Merkmale. 



   Die stabförmige Elektrode, die als Steuerelektrode wirkt, ist an den positiven Pol der die Glimmlichtentladung zwischen ihr und der Glühelektrode erzergenden Batterie angeschlossen. 



   Die als Schirm wirkende Hilfselektrode erhält ihre positive Spannung aus der Glimmentladungsbatterie. 

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 die mit Schirm bezeichnet wird, untergebracht. Die Elektrode 2 ist von einem Glas-oder QuarzrLhr-   chen   3 umgeben und steht nur mit einem kurzen Teil ihres oberen Endes hervor. Die Glrhelektrode 1 ist in gleicher Weise, wie schon oben besprochen wurde, kreisförmig gebogen und um das Ende der stabförmigen Elektrode 2 angeordnet. Die   Gli'. helektrode   und die Elektrode 2 sind vom Schirm 14, der zylindrisch gestaltet ist, umgeben, auf welche Anordnung schon hingewiesen worden ist. Die im Schirm 14   befindliche Öffnung gegenüber   dem Ende der stabförmigen Elektrode 2 ist mit 23 bezeichnet. 



   In den Stromkreisen der Fig. 11 und 12 bedeuten 6 die Heizbatterie, 12 die Batterie zur Erzeugung des Glimmlichtes und 10 den Übertrager, an dessen   Primärwicklung   der Stromkreis der aufzunehmenden   Spreehstromwellen   angeschlossen wird. 



   Bei dem Stromkreise nach Fig. 11 ist die Sekundärspule 9 des   SprechweIIen-Ubertragers JM   parallel zum Anschluss der Glimmlichtbatterie 12 geschaltet, während Fig. 12 die Hintereinanderschaltung der   Sekundärspule   9 mit der Batterie 12 zeigt. Die sonstige Ausführung der beiden Schaltungen weist keinerlei Unterschiede auf. Von der   Anschlussleitung   der Elektrode 2, die vom positiven Pole der Batterie 12 kommt, ist ein Widerstand abgezweigt, über den eine Verbindung mit dem Schirm 14 hergestellt wird. 



  Dieser erhält daher ein positives Potential, das aber etwas niedriger ist als das der Elektrode 2. Die zwischen dem Widerstand 24 und dem Schirm 14 abgezweigte Leitung 26 stellt über einen Blockkondensator 25 eine Verbindung mit der   Anschlussleitung   18 des Sprechwellenstromkreises auf der Seite der Glühelektrode 1 her. An Stelle der einseitigen Verbindung des Sprechwellenstromkreises mit der   GIf. helektrode   kann auch eine symmetrische Verbindung in der Art treten, wie sie in den Fig. 7-10 
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Beim Glühen der Elektrode 1 entsteht um die Elektrode 2 eine Wolke reiner Glimmlichtentladung. 



   Je nach der Länge des aus dem Quarzröhrchen 3 herausragenden Teiles der stabförmigen Elektrode zieht sich die Glimmlichtentladung an deren metallisch freiem Teil entlang und wird bei Verlängerung des freien Elektrodenteiles wegen des abnehmenden Widerstandes schwächer. Praktisch ist es daher günstig, den freien Teil der Elektrode möglichst kurz zu machen. Durch das Verkürzen des freien Teiles der Elektrode konzentriert sich die Glimmentladung immer mehr kugelförmig um das Ende der Stabelektrode, und der Widerstand wird grösser.

   Würde der die Stabelektrode und die Glühelektrode umgebende Schirm 14 negativ geladen, dann zieht sich die von der Stabelektrode zur Glühelektrode übergehende Glimmlichtentladung stark nach dem Schirm hin, der Widerstand wird geringer und die ganze   Lichtwirkung verllacht.   Durch die positive Ladung des Schirmes 14 hingegen wird das   Glimmlicht 1I0rh   mehr um das Ende der Stabelektrode zusammengedrückt und sprüht durch die im Schirm 14 angebrachte Öffnung 25 (zentrisch zum Ende der Elektrode 2), infolge der in diesem Raum fehlenden positiven Ladung. etwas heraus. Dadurch wird der Eindruck hervorgerufen, als ob das Ende der drahtförmigen Elektrode einen einzigen glühenden und leuchtenden Punkt, ähnlich dem   Krater   einer Bogenlichtkohle, bilden würde. 



   Der Unterschied gegenüber der Schaltung nach Fig. 3 liegt darin, dass die positive Ladung des Schirmes 14 über einen Widerstand 24 vom positiven Pol der   Glimmlichtbatterie   12 entnommen wird. Durch diese Schaltung wird die oben angegebene Wirkung erzielt, dass eine Zusammenballung des Glimmlichtes um das Ende der Stabelektrode eintritt. 



   Wird der Widerstand 24   überbrückt   oder kurzgeschlossen, so zündet die Lampe zwar leicht, aber das   Glimmlicht   wird zu stark um die Stabelektrode   zusammengedrückt.   Dadurch wird nicht die für die optische Abbildung erforderliche Punktlichtbildung erzielt und das Steuern der Lampe durch die Srrechstromwellen erschwert. Man kann sich dies so erklären, dass die starke   Glimm1Ïchtbildung   an der Stabelektrode, die als Steuerelektrode wirkt, durch die Sprechwellen nicht hinreichend moduliert wird.

   Würde der Widerstand 24 ganz weggelassen, wodurch der Schirm das positive Potential verlieren würde, so sprüht nach dem Zünden, das erst durch einen Kurzschluss an Stelle des Widerstandes 24 herbeigeführt werden muss, das Licht durch die Öffnung 23 des Schirmes. 14 hindurch und verilacht und ist ebenfalls zur optischen Abbildung ungeeignet. In diesem Falle ist die Lampe zu leicht steuerbar und neigt zu Verzerrungen, je tiefer die Tonlage ist. Durch den Widerstand 24 wird ein günstiger mittlerer Zustand geschaffen, bei dem die Mängel der extremen Fälle vermieden werden. 



   Von Bedeutung ist für die Wirkung der   er'indungsgemässen   Schaltung, dass auch der Schirm 14 Sprechwechselstrom erhält. Es würde nämlich sonst eine nicht gesteuerte Glimmstrecke zwischen der Elektrode 2 und dem Schirm 14 entstehen, durch die die Helligkeitsschwankungen des Aufnahmelichtes beeinträchtigt würden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tonaufzeichnungslampe mit   Metalldampffüllung   und drei Elektroden, darunter eine Glühelektrode, dadurch gekennzeichnet, dass die   Gli ; helektrode (c) kreis- oder halbkreisförmig   um eine stabförmige Elektrode (a) angeordnet ist und beide (a, c) von der dritten Elektrode    schirmförmig um-   geben sind.

Claims (1)

  1. 2. Schaltlhlgsanordnung für eine Tonaufzeichnungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine zwischen der Glühelektrode (e) und der stabförmigen Elektrode (a) geschaltete <Desc/Clms Page number 5> Batterie, deren positiver Pol auch mit der Schirmelektrode (d) verbunden ist, eine punktförmige Glimmlichtentladung an der Elektrode (a) hervorgerufen wird, die durch die Wechselspannung zur Erzeugung der photographisch auf den Filmstreifen aufzunehmenden Helligkeitsschwankungen gesteuert wird.
    3. Tonaufzeichnungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (d) in Form eines unten offenen Zylinders die Elektrode (a) und die Glühelektrode (e) umgibt, um Nebenlicht abzuschirmen, während die punktförmige Glimmlichtentladung an der Elektrode (a) durch eine kleine Öffnung im Schirm (d) zur Wirkung kommt.
    4. Tonaufzeichnungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sieh die stabförmige Elektrode (a) in einem Glas- oder Quarzröhrchen (b) befindet, um deren offenes Ende die Glühelektrode (e) aus Spiraldraht kreisförmig oder halbkreisförmig angeordnet ist.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis der die Helligkeitssehwankungen der Glimmlichtentladung steuernden Sprechschwingungen einerseits unmittelbar an die Elektrode (a) angelegt ist, während er anderseits mit der Glühelektrode (e) und dem Schirm (d), der eine positive Vorspannung erhält, angeschlossen ist.
    6. Tonaufzeichnungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schirm (d) und der Glühelektrode (e) ein Widerstand eingeschaltet ist.
    7. Tonaufzeichnungslampe nach Anspruch 1, bei der die Glühelektrode (1) zur Vergrösserung der Emissionsoberfläche mit einer nicht oxidierenden Spirale, z. B. aus Nickel mit einer Emissionsschicht, umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die Emissionsschicht tragende Spirale aus einem hochkant gewickelten Metallband (4) besteht.
    8. Schaltungsanordnung für eine Tonaufzeiehnungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekenn- EMI5.1 einer von ihrer Mitte ausgehenden Ableitung (1) versehen ist, an die der Stromkreis der die Helligkeitschwankungen der Glimmliehtentladung steuernden Sprechschwingungen angeschlossen ist.
    9. Schaltungsanordnung für eine Tonaufzeichnungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Seite (18) des Sprechstromkreises mit Hilfe eines galvanischen, induktiven oder kapazitiven Widerstandes symmetrisch an die Glühelektrode (1) angeschlossen ist, um eine einseitige Beeinflussung des Ruhestromes des Stromkreises der Elektrode (2) durch den Heizstrom der Glühelektrode (1) zu vermeiden.
    10. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung des Ruhestromes erforderliche Gleichspannung, die an die Elektrode (2) und die Glühelektrode (1) angeschlossen ist, je nach der Empfindlichkeit des zur Verwendung kommenden Tonfilms erhöht oder vermindert wird.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechend der EMI5.2 Widerstand (21) geregelt wird, damit die Lampe ihre leichte Steuerbarkeit für die Sprechströme beibehält.
    12. Sehaltungsanordnung für eine Tonaufzeichnungslampe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand (15) zwischen dem Schirm (14) und der Glühelektrode (1) regelbar ausgebildet ist.
    13. Schaltungsanordnung für die Tonaufzeichnungslampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (2), die als Steuerelektrode geschaltet ist, an den positiven Pol der die Glimmlichtentladung zwischen ihr und der Glühelektrode (1) erzeugenden Batterie (12) angeschlossen ist.
    14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch kekennzeichnet, dass der Schirm (14) seine positive Spannung aus der die Glimmlichtentladung zwischen der Elektrode (2) und der Glühelektrode (1) erzeugenden Batterie (12) erhält.
    15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die positive Spannung für den Schirm (14) über einen Widerstand (21) von der Glimmlichtbatterie (12) entnommen wird, der einen Spannungsabfall gegenüber der Elektrode (2) ergibt.
    16. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (14) Verbindung mit dem Sprechwellenstromkreis auf der Seite der Glühelektrode (1) erhält.
AT144135D 1933-02-13 1934-02-13 Tonaufzeichnungslampe. AT144135B (de)

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