AT143745B - Verschlußvorrichtung für die Mischtrommel von Mischmaschinen für Beton u. dgl. - Google Patents

Verschlußvorrichtung für die Mischtrommel von Mischmaschinen für Beton u. dgl.

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AT143745B
AT143745B AT143745DA AT143745B AT 143745 B AT143745 B AT 143745B AT 143745D A AT143745D A AT 143745DA AT 143745 B AT143745 B AT 143745B
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Krupp Fried Grusonwerk Ag
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  • Accessories For Mixers (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschlussvorrichtung für die   Mischtrommel   von Mischmaschinen für Beton u. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Verschlussvorrichtung   für die Mischtrommeln von Mischmaschinen für Beton u. dgl., bei denen das Mischen unter Vakuum erfolgt. Bei den bekannten Mischmaschinen dieser Art ist die Bedienung insofern   umständlich   und zeitraubend, als das Schliessen der Mischtrommel, das Ansetzen des Vakuums, das Einlassen von Frischluft zur Belüftung der Trommel und das Öffnen der Mischtrommel zwecks Entleerung durch verschiedene Mittel erfolgt, die fortlaufend wechselweise bedient werden müssen. Infolgedessen sind Fehlgriffe nicht ganz zu vermeiden, aus denen sich wiederum Zeitverluste und Verringerung der Arbeitsleistung ergeben.

   Die Erfindung bezweckt in erster Linie, die vorstehend angegebenen Bedienungsmassnahmen durch ein einziges Steuerglied zu bewirken, dessen Bedienungsmöglichkeit an eine bestimmte Reihenfolge gebunden ist. 



   Erfindungsgemäss wird die   Versehlussvorrichtung   durch ein einziges Steuerglied in zwangläufiger Reihenfolge bedient, d. h. entriegelt, geschlossen, unter und ausser Vakuum gesetzt, geöffnet und verriegelt. 



   Das   Mischgefäss   ist im allgemeinen als Drehkörper ausgebildet und läuft beim Mischen um eine waagerechte oder schräg stehende Achse um. Infolgedessen muss die Einführung der feststehenden
Vakuumleitung in das   Mischgefäss   genau in der mittleren   Längsachse   des Mischgefässes erfolgen, da sonst beim Umlauf des   Mischgefässes   eine gegenseitige Verschiebung zwischen Mischgefäss und   Verschlussdeckel   eintritt, u. zw. handelt es sich hiebei um eine bei jeder Umdrehung eintretende hin-und hergehende
Bewegung um das doppelte Mass der Exzentrizität.

   Es ist nun klar, dass selbst bei einer geringen Exzentrizität die dauernde Verschiebung der beiden Teile gegeneinander entweder die Erzeugung eines
Vakuums unmöglich macht oder binnen kurzem zu einer starken Abnutzung oder gar völligen Zerstörung der zwischen den Teilen vorgesehenen Dichtung führen muss, die meist aus einem Gummiring besteht. 



   Bei einer bekannten Verschlussvorrichtung dieser Art ist zur Vermeidung der vorstehend angeführten Nachteile ein in der Mitte des Verschlussdeckels befindlicher hohler Zapfen mit Spiel gelagert, so dass er gegen den zugehörigen Tragarm eine Relativbewegung ausführen kann, um Verschiebungen auszugleichen, die durch Abnutzung oder ungenaue Einstellung der Teile verursacht werden. Diese Vorrichtung weist jedoch eine verwickelte Bauart auf. Die Erfindung vermeidet ein solches Spiel in der Lagerung und beseitigt den eingangs erwähnten Nachteil durch einfachere Mittel, u. zw. dadurch, dass zwischen dem Verschlussdeckel des   Mischgefässes   und einem an der Vakuumrohrleitung drehbar gelagerten Rohr ein nachgiebiges Rohrstück vorgesehen ist. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Mischtrommel mit der   Verschlussvorrichtung   in Ansicht, Fig. 2 die zugehörige Draufsicht und Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt und in grösserem Massstabe. 



   Die im allgemeinen auf Rollen drehbar gelagerte und während des Mischvorganges um ihre mittlere Längsachse umlaufende Mischtrommel 1 ist an ihrer einen Stirnwand mit einer Öffnung 2 zum Füllen und Entleeren versehen. Diese Öffnung wird während des Mischens durch einen Deckel 3 luftdicht verschlossen. In der Mitte des Deckels ist eine Bohrung 4 vorgesehen, durch welche ein nach aussen ragender Stutzen 5 hindurchgeht. Über diesen Stutzen ist das eine Ende eines verhältnismässig dickwandigen 

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 kurzen Gummischlauches 6 geschoben, der mit seinem andern Ende ein Rohr 7   umfasst.   Die Schlauch- enden sind durch Schellen 8 und 9 gegen Abgleiten gesichert.

   Die aussen liegende Sehelle 9 ist mit zwei
Mitnehmerarmen 10 und 11 versehen, die um   1800 zueinander   versetzt liegen und durch je zwei gespreizt liegende Schraubenfedern   12, 13   und   14, 1M- mit dem Deckel. 3   verbunden sind. Die Schraubenfedern dienen dazu, bei geöffnetem   Deekel-vgl. die strichpunktierte Stellung-diesen   zu tragen und somit den Gummischlauch 6, der sonst den   Deckel'. allein zu tragen   hätte, zu entlasten. Das Rohr 7 ist in einer
Stopfbüchse 16 luftdicht und leicht drehbar gelagert. 



   Am Gestell 17 der Maschine ist ein senkrecht stehendes Rohr 18 in einem Krümmer 19 schwenkbar gelagert.   Mit diesem Mohr   ist   feststellbar'ein Tragarm 20 für'die-Stopfbüchse 16 und damit   für den
Deckel 3 verbunden. An die Stopfbüchse ist ein Rohrkrümmer 21 angeschlossen, der durch ein Rohr   22   
 EMI2.1 
   Krümmers 19 aufgesteckten Schlauch   24 ist das vorerwähnte Rohrsystem mit einer-nicht dargestellten-Vakuumpumpe verbunden. 



   Bei den bekannten   Mischmaschinen,   bei denen das Mischen unter Vakuum erfolgt, wird nach dem Füllen der Mischtrommel zunächst der Deckel der Mischtrommel von einer ihn in der geöffneten Stellung festhaltenden Vorrichtung gelöst und auf die Öffnung der Mischtrommel aufgesetzt, wodurch diese geschlossen wird. Dann wird durch ein besonderes Steuerglied (Hebel, Handrad) das Vakuum angesetzt, wobei die Mischtrommel gedreht wird. Nach dem Mischen wird dann die Mischtrommel durch Einlassen von Frischluft belüftet und der Deckel zwecks Entleerung der Trommel geöffnet und wieder festgelegt. Erfindungsgemäss werden alle hiezu nötigen Handgriffe durch ein einziges Steuerglied bewirkt, dessen Bedienung ausserdem zur Sicherung einer einwandfreien Arbeitsweise der Maschine an die vorgeschriebene Reihenfolge gebunden ist.

   Dieses Steuerglied wird beim Ausführungsbeispiel durch einen Handhebel 25 gebildet, der an dem   Ventil 23 im Schwenksinne   des Rohrsystems und Deckels undrehbar, dagegen in senkrechter Richtung hiezu schwenkbar gelagert ist, u. zw. sind am oberen Flansch des Ventils 23 zwei   Führungsstücke   26 und 27 befestigt, die einen Fortsatz 28 des Handhebels 25 ohne seitliches Spiel umschliessen. Die Schwenkachse des Handhebels 25 wird durch einen Zapfen 29 gebildet, der an dem nach dem Handgriff 30 des Handhebels zu gelegenen Ende der   Führungsstücke   angeordnet ist. Mit dem Fortsatz 28 des Handhebels 25 ist ein mit zwei Ventilsitzen 31 und 32 versehener Ventilkörper gelenkig verbunden.

   Dieser Ventilkörper besteht aus zwei Teilen 33 und 34, die nach Art von Gegenmuttern auf das Gewinde einer Ventilspindel 35 aufgeschraubt sind. Auf diese Weise werden besondere Sperrmittel für die Teile 33 und 34 erübrigt. In der aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung des Ventilkörpers, in welcher sich der Handhebel 25 in 
 EMI2.2 
 pumpe freigegeben und der Weg ins Freie geschlossen. Diese Ventileinstellung darf jedoch erst dann erfolgen, wenn durch den Deckel 3 die Mischtrommel 1 geschlossen ist. Um dies zu erreichen, ist ein Gleitbügel 36 am Gestell 17 angeordnet, auf dem der Handhebel 25 während der Schwenkbewegung des Rohrsystems aufliegt. Während dieser Schwenkbewegung ist somit ein Herabdrücken des Handhebels 25 nicht möglich.

   Erst bei völliger Schliessung der Mischtrommel durch den Deckel hat der Handhebel das Ende des Gleitbügels 36 erreicht und kann nunmehr zwecks Ansetzens des Vakuums herabgedrückt werden. Am Ausgangspunkt des Gleitbügels 36 ist eine Falle 37 angeordnet, in die ein am Handgriff 30 vorgesehener Stift   38   einfällt, so dass der Handhebel in dieser Stellung verriegelt ist. Die Entriegelung erfolgt unmittelbar durch den Handgriff 30, der zu diesem Zwecke in dem als Rohr ausgebildeten Handhebel 25 entgegen der Wirkung einer Feder 39 radial verschiebbar ist. 



   Die Bedienung der vorstehend beschriebenen   Verschlussvorrichtung   geschieht in folgender Weise : Nach dem Füllen der   Mischtrommel,   wobei die Verschlussvorrichtung die in Fig. 2 strichpunktiert veranschaulichte Stellung einnimmt, ergreift der Bedienungsmann den Handgriff   30,   drückt ihn radial nach innen, entriegelt ihn dadurch und schwenkt nunmehr das ganze Rohrsystem mit dem Deckel in Schliessstellung. Bei Erreichung des Endes des Gleitbügels drückt er dann den Handhebel herab, wodurch das Vakuum angesetzt wird. Der Handhebel ist genügend schwer, um in dieser Stellung zu verharren, bis nach erfolgter Mischung der Handhebel zur Belüftung der Mischtrommel gehoben und dann zwecks Öffnens der Mischtrommel wieder in seine Ausgangsstellung geschwenkt und in dieser verriegelt wird. 



   Bei der Drehung des   Mischgefässes   1 dreht sich das Rohr 7 in der Stopfbüchse 16. Da es praktisch nicht erreichbar ist, die Mittelachse des Deckels 3 oder der des Rohres 7 genau mit der Drehachse des 
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 um exzentrisch zueinander liegende Achsen umlaufen. Dabei bleibt der Deckel'3 fest an dem Mischgefäss liegen. Die eingangs erwähnte starke Abnutzung des Gummidichtungsringes wird somit vermieden. 



   Der   Verschlussdeckel. 3 könnte auch   statt durch die Federn in anderer Weise, insbesondere auch unabhängig von der übrigen Verschlussvorrichtung, in Anlage an dem Mischgefäss gehalten werden. Wesentlich ist, dass auch in diesem Falle die Verbindung des Deckels mit der Vakuumrohrleitung durch ein nachgiebiges Rohrstück, z. B. einen Schlauch, hergestellt wird. Durch die Erfindung wird gleichzeitig erreicht, dass Metallteile nicht aufeinanderreiben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verschlussvorrichtung für die Mischtrommel von Mischmaschinen für Beton u. dgl., bei denen das Mischen unter Vakuum erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung durch ein einziges Steuerglied (25,   28,     30)   in zwangläufiger Reihenfolge bedient, d. h. entriegelt, geschlossen, unter und ausser Vakuum gesetzt, geöffnet und verriegelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine an den schwenkbar gelagerten Verschlussdeckel (3) angeschlossene Rohrleitung (22) mit einem zum An-und Abstellen des Vakuums und Belüften der Mischtrommel (1) dienenden Ventil (2-3) starr verbunden ist, dessen mittlere Längsachse in der Schwenkachse des Verschlussdeckels liegt.
    3. Verschlussvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Einstellen des Ventils (23) dienende Steuerglied (25, 28, 30) zwischen am Ventil vorgesehenen Führungs- stücken (26, 27) in einer Ebene der Schwenkachse des Verschlussdeckels schwenkbar, jedoch ohne seitliches Spiel gelagert ist. EMI3.1 gelenkig verbunden ist.
    5. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper aus zwei je mit einem Ventilsitz (.'31,. 32) versehenen Teilen JJ, 34) besteht, die nach Art von Gegenmuttern auf das Gewinde der Ventilspindel (35) aufgeschraubt sind.
    6. Verschlussvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das als Handhebel ausgebildete Steuerglied (25, 28,.'30) durch eine Sperrvorrichtung (Gleitbügel 36) in jeder Schwenkstellung der Verschlussvorrichtung an einer den Ventilkörper (88,. 34) verstellenden Bewegung behindert wird.
    7. Verschlussvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (25, 28, 30) mit einer die Verschlussvorrichtung in ihrer geöffneten Stellung haltenden Feststellvorrichtung (37, 38) zusammenzuwirken vermag.
    8. Verschlussvorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (25, 28, 30) mit einem radial und entgegen der Wirkung einer Feder (39) verschiebbaren Handgriff (30) versehen ist, der mit einem an ihm befestigten Stift (. 38) in eine ortsfeste Falle (37) eingreifen kann.
    9. Verschlussvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verschlussdeekel (3) des Mischgefässes (1) und einem an der Vakuumrohrleitung (21, 22) drehbar gelagerten Rohr (7) ein nachgiebiges Rohrstück (6) vorgesehen ist.
    10. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das nachgiebige Rohrstück aus einem Gummischlauch (6) besteht.
    11. Verschlussvorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10 mit einem sie tragenden, im Sinne des Öffnens und Schliessens des Misehgefässes schwenkbaren, die Vakuumrohrleitung bildenden Arm, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (7) mittels Stopfbüchse (16) in dem Arm (21, 22) luftdicht und drehbar gelagert ist.
    12. Verschlussvorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rohr (7) Mitnehmerarme (10, 11) angeordnet sind, die durch Federn (12 bis 15) mit dem Verschlussdeckel (3) verbunden sind.
AT143745D 1934-04-26 1935-01-21 Verschlußvorrichtung für die Mischtrommel von Mischmaschinen für Beton u. dgl. AT143745B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280115B (de) * 1964-03-11 1968-10-10 Schmid Kg Leonhard Verschluss fuer die Trommeloeffnung eines Kipptrommelmischers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1280115B (de) * 1964-03-11 1968-10-10 Schmid Kg Leonhard Verschluss fuer die Trommeloeffnung eines Kipptrommelmischers

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