AT142083B - Kühlsehrank mit eigener Kälteerzeugung. - Google Patents

Kühlsehrank mit eigener Kälteerzeugung.

Info

Publication number
AT142083B
AT142083B AT142083DA AT142083B AT 142083 B AT142083 B AT 142083B AT 142083D A AT142083D A AT 142083DA AT 142083 B AT142083 B AT 142083B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
compartment
temperature
heat
compartments
refrigerator according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Dipl Ing Bitter
Original Assignee
Andreas Dipl Ing Bitter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andreas Dipl Ing Bitter filed Critical Andreas Dipl Ing Bitter
Application granted granted Critical
Publication of AT142083B publication Critical patent/AT142083B/de

Links

Landscapes

  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kühlschrank   mit eigener Kälteerzeugung. 



   Bei Eisschränken war es infolge ihrer Eigenart nicht möglich, konstante Temperaturen zu halten. 



  Bei den bisher bekannten   Kühlschränken,   in denen die Kälte selbst erzeugt wird, werden dagegen zwar konstante Temperaturen gehalten, doch ist auch bei diesen wenig Sorgfalt auf eine ökonomische Ausnutzung der Kälteenergie gelegt worden. Sie stellen Temperaturen zur Verfügung, die für die Konservierung von 
 EMI1.1 
 Temperatur, die zwischen   80 C und   der Raumtemperatur liegt, also ungefähr der Kellertemperatur   ent-   spricht, und die man   als., Gebrauchstemperatur" bezeichnen   kann. 



   Bei dem der Erfindung zugrunde liegenden   Kühlschrank   wird das durch die   Kältemaschine   hervorgerufene   Wärmegefälle   fast restlos in einzelnen Räumen von verschiedenen, dem besonderen Verwendungszweck angepassten Temperaturen ausgenutzt. Gleichzeitig wird die durch Verluste des Motors usw. erzeugte Wärme zur Erwärmung eines oder mehrerer Räume verwendet. 



   Zu diesem Zweck ist der Kühlschrank durch Böden oder Wände mit geringerer Wärmeleitfähigkeit in mehrere hintereinander liegende Räume unterteilt. Der den Kühlkörper enthaltende Raum kühlt seinerseits einen oder mehrere Räume, die durch eine Wand bzw. mehrere Wände von ihm getrennt sind. Diese Räume mit weniger tiefen Temperaturen werden somit mittelbar gekühlt. Die Grösse der Wärmeisolation der Trennwände bestimmt die Temperatur in diesen Räumen. Diese Trennböden und-wände schliessen die einzelnen Abteile gegeneinander dicht ab. Diese Abdichtung braucht natürlich keine hermetische zu sein.   Auf kleine Undichtigkeiten kommt es   hiebei nicht an. Hauptsache ist. dass die Luft aus den mittelbar gekühlten Abteilen nicht zu dem   Kühlkörper   strömen kann.

   Die Feuchtigkeit kann sich daher nicht an dem Kühlkörper niederschlagen und der Feuchtigkeitsgehalt der Luft in den mittelbar gekühlten Abteilen bleibt normal. Das bringt wesentliche Vorteile mit sich, da viele Nahrungsmittel in der sonst zu stark ausgetrockneten Luft leiden. 



   Die wärmeisolierenden Böden und Wände werden zweckmässigerweise verstellbar angeordnet, wodurch es ermöglicht wird, die Grösse des am tiefsten gekühlten Abteils so klein als möglich zu halten. 



    Dadurch wird-die Oberfläche   der äusseren Wand des am tiefsten gekühlten Abteils auf ein Mindestmass   beschränkt. Man   kommt also mit einer kleineren Kühlmaschine aus, spart somit an Energie, und kann ferner an dem benötigten hochwertigen Wärmeisoliermaterial sparen, da die äusseren Wände nur insoweit besonders gut wärmeisoliert werden müssen, als diese das am tiefsten gekühlte Abteil umschliessen. 



   Ganz besonders günstig für den praktischen Gebrauch ist eine solche Einteilung des   Kühlsehrankes,   die ein tiefgekühltes Abteil mit zirka 20 C, ein mittelbar gekühltes mit der üblichen Konservierungs- temperatur von zirka 6  C und ein weiteres mit der praktischen Gebrauehstemperatur von zirka   120 C   entstehen lässt. Dies kann durch die verstellbaren Böden sehr leicht erreicht werden. 



     Zweekmässigerweise   kombiniert man einen solchen Schrank gleichzeitig mit einem Wärmeabteil, das besonders im Haushalt sehr prakitsch ist. Die Verluste, die in dem die   Kältemaschine   antreibenden
Motor durch Reibung in der Maschine und auf eine sonstige Weise entstehen. verwandeln sich bekanntlich in Wärme, welche zum Beheizen eines Wärmeabteils verwendet wird. Dies ist deswegen besonders günstig, weil hiezu kein Mehrverbrauch an Energie erforderlich ist. 



   Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen   Kühl-und Wärmschrank   mit einem unter unmittelbaren Einfluss des Kühlkörpers stehenden Abteil 3. und einem mittels Zwischenwänden   gebildeten mittelbar gekühlten Abteil 4. Ausserdem zeigt diese Ab-   bildung den als Wärmeabteil ausgebildeten   Masehinenraum..   Fig. 2. ist ein Schnitt nach der Linie   1- B   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1. Fig. 4 zeigt ein Beispiel, wie bei verschieden angeordneter Lage des   Kühlkörpers   der   Gesamtlüblraum   mittels der Zwischenwände aufgeteilt werden kann. Fig. 5 zeigt eine Ansicht des Kühlschrankes von vorn. 



   Der Kühlschrank 1 wird nach der Erfindung durch Böden oder Zwischenwände 2, die verschieden wärmedurchlässig bzw. verschieden stark sind, in einzelne Abteile 2 und 4 zergliedert. Der Boden 2 kann sowohl fest wie auch verstellbar angeordnet sein. In dem ersten Abteil 3 ist der Kühlkörper   5   vorgesehen und damit dieses Abteil als das mit der tiefsten Temperatur gekennzeichnet. Das Abteil 3 übermittelt die Kälte, jedoch infolge der Isolation der Böden 2 vermindert, an das anschliessende Abteil 4. 



   Besteht beispielsweise in dem Abteil 3 eine konstante Temperatur von 6  C und ist eine Temperatur von 12  C im mittelbar gekühlten   Abteil 4 erwünscht,   so wird die Trennwand bzw. werden die Trennwände   so stark gewählt,   dass ihre Isolation dem gewünschten Durchgangswert entspricht. 



   Der Boden   2   ist, um einen besseren Abschluss gegenüber den   Abteilwänden   zu erzielen, mit Dichtungen versehen, die ganz um den Boden herumgehen, um auch gegen die Tür abzudichten. 
 EMI2.1 
 eine bessere Befestigungsmöglichkeit für Scharnierbänder und Schloss gegeben und auch eine billig herstellbare und gefälliger Form des   Kühlschrankes   erzielt. Die Tür 6 kann durch Dichtungen 7 die einzelnen Abteile dicht voneinander   abschliessen.   



   Die Fig. 4 zeigt eine vorteilhafte Anordnung, bei der das kälteste Abteil 3 von indirekt gekühlten Abteilen 4,   8,   9 und 10 umschlossen ist. Die Energieverluste durch Ausstrahlung sind bei dieser Anordnung wesentlich geringer. Auch kann die wärmeisolierende Ummantelung dieser Abteile billiger hergestellt werden. 



   Ein im Wesen bereits beschriebenes Wärmeabteil ist in den Fig.   l   und 2 unter 12 ersichtlich. Dieses Wärmeabteil ist unmittelbar unter den Kälteabteilen angeordnet. Der mit dem Kompressor zusammengebaute Motor 11 ist in dem   Wärmeabteil12   angeordnet. Zur besseren Übertragung der Wärme auf die zu erwärmenden Gegenstände kann der Motor 11 auf einer in den Figuren nicht dargestellten Metallplatte derart befestigt werden, dass diese Metallplatte gleichzeitig den Boden des Wärmeabteils 12 bildet. 



  Die   Wärmeabteiltür   13 kann mit der Kälteabteiltür 6 in ein und derselben äusseren Ebene liegen und gleichfalls über die gesamte Schrankbreite gehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Kühlschrank mit   einer Kälteerzeugung und mehreren Abteilen verschiedener Temperatur, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Wände von   geringer Wärmedurchl ssigkeit   getrennten Abteile mit verschiedener Temperatur hintereinander angeordnet sind, wobei die weniger stark gekühlten Abteile mit dem   Kältekörper   nicht in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. 2. Kühlschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Räumen mit Konservierungstemperaturen unter 8 C noch ein oder mehrere Abteile mit Gebrauchstemperaturen von 80 C bis zur Raumtemperatur des Aufstellungsortes vorgesehen sind.
    3. Kühlschrank nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturstaffelung durch ein oder mehrere verstellbare Zwischenwände (2) verschiedener Wärmeisolationsfähigkeit erzielt wird.
    4. Kühlschrank nach den Ansprüchen 1 bis 3, mit einem Wärmeabteil, dadurch gekennzeichnet. dass mindestens 3 Temperaturabteile zur Verfügung stehen, von denen mindestens zwei Abteile Temperaturen unter Raumtemperatur des Aufstellungsortes und mindestens ein Abteil eine Temperatur zwischen jeweiliger Raumtemperatur und höchster Temperatur des Antriebsmotor haben.
    5. Kühlschrank nach den Ansprüchen 1 bis 4, mit einem Wärmeabteil, dadurch gekennzeichnet, dass als Wärmeabteil der Raum dient, in dem sich das Motorkompressoraggregat befindet.
AT142083D 1933-06-13 1933-06-13 Kühlsehrank mit eigener Kälteerzeugung. AT142083B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT142083T 1933-06-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142083B true AT142083B (de) 1935-06-11

Family

ID=3641972

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142083D AT142083B (de) 1933-06-13 1933-06-13 Kühlsehrank mit eigener Kälteerzeugung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142083B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2016165763A1 (de) Kühlvorrichtung
DE839504C (de) Kuehl- und Gefriergeraet
DE3412556A1 (de) Tragbares kleinkuehlgeraet
AT142083B (de) Kühlsehrank mit eigener Kälteerzeugung.
DE685189C (de) Automatisch betriebener Kuehlschrank
DE737605C (de) Mit einer oder mehreren Kaeltemaschinen arbeitende Kuehlanlage
DE69907958T2 (de) Verkaufskühlmöbel
CH168830A (de) Kühlschrank mit eigener Kälteerzeugung.
DE19724151A1 (de) Kühlgerät für den Haushalt
EP2438372B1 (de) Kältegerät
DE736062C (de) Durch einen Kaelteapparat gekuehlter Kuehlschrank
DE640165C (de) Kuehlschrank
DE1272319B (de) Gefriertruhe
DE963338C (de) Kuehlschrank, insbesondere fuer Haushaltungszwecke
DE552455C (de) In einen Kuehlschrank eingebauter Kaelteapparat
DE806442C (de) Vorrichtung zur Speiseeisbereitung in Kuehlschraenken
DE543127C (de) Bei mit Kaelteapparaten betriebenen Kuehlschraenken die Verwendung von Kaestchen zur Eisherstellung
DE863812C (de) Kuehlschrank
DE2523929A1 (de) Tiefkuehlgeraet
DE632075C (de) Kuehlvorrichtung fuer verbundene Trockeneis- und Maschinen- oder Wassereiskuehlung
DE10063691B4 (de) Kühlgerät
CH343418A (de) Haushaltkühlschrank mit Gefrierkammer
DE2537835A1 (de) Kaeltevorrichtung
DE1023472B (de) Gefrierkammer fuer Haushaltungskuehlschraenke
DE1247356B (de) Kuehlschrank, dessen Verdampfer ein Tiefkuehlfach und ein diesem gegenueber isoliertes Normalkuehlfach kuehlt