AT141870B - Verfahren zur Herstellung von weichen Kautschukprodukten, die aus mehreren Schichten bestehen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von weichen Kautschukprodukten, die aus mehreren Schichten bestehen.

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AT141870B
AT141870B AT141870DA AT141870B AT 141870 B AT141870 B AT 141870B AT 141870D A AT141870D A AT 141870DA AT 141870 B AT141870 B AT 141870B
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 ausserdem können   Bronze- oder ähnliche   Pulver dem Latex zugesetzt oder auf die Kautschukschicht vor der-Vulkanisation aufgetragen werden, um als Dekor zu dienen. 



   Soll   Korkpulver   oder Reiskleie oder anderes körniges oder pulveriges Material mit der Kautsehukhaut verbunden werden, so kann man diese Stoffe mit Latex zu einer Masse mischen, die auf die Ober-   fläche   der Kautschukhaut aufgetragen wird, wobei letztere gegebenenfalls vorher noch mit Latex befeuchtet worden ist. Wie bei Verwendung von faserigem Material verbindet der Latex die trockene Kautschukhaut mit der Körner- oder Pulverschicht, wobei Latex aus der letzteren genügen kann, die Verbindung hervorzurufen, so dass die vorausgehende Befeuchtung der Kautschukhaut nicht immer nötig ist. Die Menge des Latex, die. zur Verarbeitung mit dem körnigen Material-erforderlich ist, hängt von der Beschaffenheit des letzteren und des Stoffes, den man erhalten will, ab.

   Die vereinigten Schichten, nämlich die aus körnigem Material und die Kautsehukhaut können Rücken an   Rücken   gelegt und durch eine Zwischenschicht von Latex miteinander vereinigt werden, so dass biegsame Platten entstehen, die sich zu schalldichten und wärmeisolierenden Verkleidungen eignen und die undurchlässig für Feuchtigkeit und genügend elastisch sind, um die Gefahr einer Beschädigung der Oberfläche zu verringern. 



   Fig. 1 zeigt eine flache horizontale Platte, auf die der flüssige Latex gegossen wird, Fig. 2, 3 und 4 zeigen verschiedene Ausführungen der Oberfläche der Platte, Fig. 5 zeigt im Querschnitt einen Teil eines Films aus getrockneter Kautsehukhaut, die von der Platte abgehoben und mit einer Schicht von Latex übergossen ist, Fig. 6 und 7 sind Querschnitte eines Films, bei dem ein Filz bzw. ein Papierblatt auf die Kautschukhaut aufgelegt und mit ihr durch Latex verbunden sind. Fig. 8 zeigt im Querschnitt eine   Kautschukhaut,   auf die eine Mischung von Latex und Korkstaub aufgetragen wird. Fig. 9 zeigt die nach Fig. 8 durch Trocknen des Latex erhaltene Platte im Querschnitt. Fig. 10 stellt eine isolierende Platte im Querschnitt dar, die aus zwei Platten nach Fig. 9 erhalten wird. 



   Beispiel   1 :   Eine flache Glasplatte a mit parallelen querlaufenden Nuten b (Fig. 2) oder sonstigen Mustern e,   d   (Fig. 3 und 4) wird in eine waagrechte Lage (Fig. 1) gebracht. 



   Mit einem Farbstoff gefärbter Latex wird auf die Glasplatte a gegossen, die mässig erwärmt wird, z. B. auf   40 ,   bis der Latex getrocknet ist. Dann zieht man die trockene Kautschukhaut e   (Fig. a),   in der das Muster der Glasplatte erscheint, von der Glasplatte ab, breitet sie auf einen Tisch aus und trägt auf sie eine geringe Menge Latex (angedeutet durch die punktierte Linie f) auf, die gerade genügt, die Oberfläche der Haut zu benetzen. Nun wird ein trockenes Stuck Filz   9   auf die nasse Seite der Haut 
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 verbindet, in den die   Latexschicht l'teilweise   eindringt.

   Es erweist sich, dass es unmöglich ist, den Filz von der Kautschukhaut zu trennen ; wenn man versucht, ihn abzuziehen, löst er sich in zwei Schichten auf, von denen die eine mit Kautschuk imprägniert ist, die andere aber nicht. Wenn aber-Latex anders gefärbt ist als der Filz, heben sich die gemusterte Kautschukhaut und der Filz wirkungsvoll voneinander ab und erzeugen eine besondere dekorative Wirkung. Anstatt Filz kann eine Papiersehieht   h   auf die Kautschukhaut e aufgelegt werden, wie Fig. 7 zeigt. 



   Beispiel 2 : Wie in Beispiel 1 wird eine Glasplatte mit Latex bedeckt, um durch Trocknen eine dünne Kautschukhaut e herzustellen. Dann wird eine sorgfältig   durchgeführte   Mischung i aus feinem Korkstaub und flüssigem Latex aufgetragen (Fig. 8), die dann zu einer etwa 13   MM   dicken Schicht   i   auf der   Kautschukhaut   e eintrocknen gelassen wird (Fig. 9). 



   Die so erhaltenen Platten haben ein ausgezeichnetes Isolationsvermögen gegenüber   Wärme.   



  Schall und Feuchtigkeit. Zwei von diesen Platten können mit Hilfe einer Zwischenschicht von flüssigem 
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 überzogen ist, wie Fig. 10 zeigt. 



   Das Verfahren und die Verwendung der Verfahrenserzeugnisse sind nicht beschränkt auf die angegebenen Beispiele : vielmehr sind alle Arten von Variationen und Kombinationen möglich. Der Latex, der zur Herstellung der ersten Kautschukhaut verwendet wird, kann konzentriert oder verdünnt sein, er kann gefärbt, gemischt mit Füllstoffen oder   Vulkanisationsmittem   sein. Letztere sind dabei in solchen Mengen zu verwenden, dass das Endprodukt weich bleibt und nicht zu Hartgummi wird. Das zur Verstärkung dienende Material kann Filz, Stoff, Matten, Papier od. dgl. oder eine Mischung von Latex mit pulverförmigem Material, wie Kokosbast, Torfmehl oder mit einem Stoff, wie Holzfasern,   ! R, : iskleie   u. dgl., sein. Der Latex kann ersetzt werden durch eine andere wässerige   Kautschuksuspensi9n.

   In   der   Beschrei-   bung und in den   Ansprüchen   ist das   Wort"Latex"im   weitesten Sinne gebraucht und es ist darunter ganz allgemein jede wässerige Suspension oder Emulsion von Kautschuk,   ähnlich   dem Latex, zu verstehen. 



   Die Erfindung ist nicht   beschränkt   auf die Herstellung von ebenen Formen, da die trockene Kautschukhaut, die durch Trocknen des auf eine ebene Platte gegossenen Latex erhalten wurde, von dieser Platte abgelöst und leicht mit porösem Material in Krümmungen oder in eckiger Gestalt verbunden werden kann. Die Verbindung wird durch einfaches Trocknenlassen von Latex hergestellt,   ohne Anwendung von Druck, ausser dem, der nötig ist, um die Bestandteile miteinander in Berührung zu bringen und zu halten und die Luftblasen zwischen den Berührungsflächen zu entfernen..   

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   Es ist selbstverständlich, dass die Erfindung nicht beschränkt ist auf die beschriebenen Ausführungbeispiele, es können vielmehr Abänderungen vorgenommen werden, in bezug auf die Art und Anzahl der Elemente, die zur Anwendung kommen, ohne dass die Grenzen der Erfindung   überschritten   werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von weichen Kautschukprodukten, die aus mehreren Schichten ver- schiedener Zusammensetzung bestehen, mit Hilfe von Latices, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer auf einer festen Unterlage, Form usw. aufgegossenen dünnen Kautschukhaut mit gemusterter oder glatter Oberfläche mit Hilfe eines ähnlich zusammengesetzten Latex, der mit oder ohne Zusatz der üblichen Füllstoffe verwendet werden kann, eine Verstärkungsschicht von Pulvern, Papier, Textilien od. dgl. porösen Stoffen aufgebracht und vor oder nach Herstellung der innigen Verbindung der Kautschukschichten von der festen Unterlage abgezogen wird. EMI3.1
AT141870D 1932-04-27 1933-04-25 Verfahren zur Herstellung von weichen Kautschukprodukten, die aus mehreren Schichten bestehen. AT141870B (de)

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AT141870B true AT141870B (de) 1935-05-25

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ID=10036574

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AT141870D AT141870B (de) 1932-04-27 1933-04-25 Verfahren zur Herstellung von weichen Kautschukprodukten, die aus mehreren Schichten bestehen.

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AT (1) AT141870B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010728B (de) * 1952-08-28 1957-06-19 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern aus Natur- oder synthetischem Kautschuk oder aus kautschukartigen Stoffen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010728B (de) * 1952-08-28 1957-06-19 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern aus Natur- oder synthetischem Kautschuk oder aus kautschukartigen Stoffen

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