AT141479B - Vergütbare und schwer anlaufende Silberlegierung. - Google Patents
Vergütbare und schwer anlaufende Silberlegierung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> VergütbareundsehweranlaufendeSiberlegierung. EMI1.1 kann aber auch beispielsweise im Schmuckgewerbe, z. B. als Ersatz für Weissgold, verwendet werden. Die erfindungsgemässe Legierung weist einen Palladium-und/oder Goldgehalt von 10 bis 30%, vorzugsweise 15 bis 30% und einen Cadmiumgehalt von 1 bis 40% auf. Wenn die Legierung für Platten, als prothetische Legierung, als Gusslegierung usw. verwendet werden soll. so enthält sie zweckmässig 10 bis 20% Cadmium. Der vorzugsweise Goldgehalt hängt mit dem Cadmiumgehalt derart zusammen, dass Legierungen EMI1.2 gegeniiber Gold überwiegt. Bei hohen Gehalten der Legierung an Cadmium aber wird ein erheblicher Teil des Palladiums durch Gold ersetzt. In diesem Falle überwiegt der Goldgehalt gegeniiber Palladium. Nach einem andern Teil dieser Erfindung kann man an Stelle von Cadmium oder gegebenenfalls neben diesem 1 bis 3% mindestens eines der Elemente Kupfer, Nickel oder Kobalt als Legierungszusatz verwenden, wodurch Legierungen mit etwas anderen Eigenschaften erhalten werden, welche auch für viele Zwecke geeignet sind. Wichtige Ausführungsformen der erfindungsgemässen Legierung, welche insbesondere für Zahnkronen geeignet sind, weisen einen Gehalt an Gold bis zu 6% und an Palladium von 25%, an Silber von 70 bis 78%, an Cadmium von 2 bis 10% und gegebenenfalls oder neben Cadmium 1 bis 2% Niekel oder Kupfer auf. Für Gusszwecke, für Platten und für Lote eignen sieh insbesondere Ausführungsformen mit einem Gehalt an Gold bis 4%. an Palladium von 15 bis 25%. an Silber von 60 bis 70%, an Cadmium von 10 bis 20%. EMI1.3 <tb> <tb> Ausführungsbeispiel <SEP> : <tb> Au <SEP> Pd <SEP> Ag <SEP> Ni <SEP> Cu <SEP> Cd <tb> 1. <SEP> 3#9 <SEP> 19#6 <SEP> 74#5 <SEP> - <SEP> 2#0 <SEP> - <tb> 2. <SEP> 5-9 <SEP> 17- <SEP> () <SEP> 74-5 <SEP> 2-0-- <tb> 3. <SEP> 1-8 <SEP> 19-6 <SEP> () <SEP> 7- <SEP> (i--11. <SEP> 2 <tb> 4.-19-2 <SEP> 60-8--20-0 <tb> 5. <SEP> 3-2 <SEP> 16-2 <SEP> 61#6 <SEP> - <SEP> - <SEP> 19#0 <tb> EMI1.4 weise einen Gehalt an Palladium und Gold von 15 bis 30%, an Silber von 40 bis 55%, an Cadmium von 20 bis 30%, wobei der Goldgehalt den Palladiumgehalt übersteigt. EMI1.5 <tb> <tb> Ausführungsbeispiel: <tb> Au <SEP> Pd <SEP> Ag <SEP> Cd <tb> % <SEP> 18 <SEP> 7 <SEP> 45 <SEP> 30 <tb> <Desc/Clms Page number 2> Viele der erfindungsgemässen Legierungen mit höheren Gehalten an Zusatzmetallen, insbesondere Legierungen mit einem Gehalt an Cadmium von 10 bis 30%, lassen sich ausgezeichnet bei niedrigen Temperaturen vergüten. Die Vergütung erfolgt je nach Zusammensetzung durch Erhitzung auf Temperaturen zwischen 280 bis 5000 C vorzugsweise zwischen 300 und 4500 C mit oder ohne vorhergehendes Abschrecken von höheren Temperaturen. Man kann auch stufenweise abkühlen, also etwa beim Ab- kühlen von höheren Temperaturen durch geraume Zeit auf Vergütungstemperatur belassen. Die erwähnten niedrigen Vergütungstemperaturen können ohne kostspielige Apparaturen in einem billigen Salzbade mit eingehängtem Thermometer leicht und verlässlich eingehalten werden. Dies ermöglicht auch ein sicheres und schnelles Arbeiten bei geringem Brennstoffverbrauch. Bei dieser Vergütung wird Härte, Elastizität und Festigkeit verbessert, häufig bis auf die Werte von 16-karätigen Platin-Goldlegierungen. Von den oben angeführten Ausführungsbeispielen sind Legierungen 3, 4 und 5 vergütbar. Nach den Ergebnissen der umfangreichen Versuchsreihen erscheinen die erfindungsgemässen Legierungen ausgezeichnet als Ersatz für Goldlegierungen brauchbar. Bei den jeweiligen Ausführungformen ist auf den besonderen Verwendungszweck, insbesondere die verlangten mechanischen Eigenschaften Rücksicht zu nehmen. Die oben angeführten Ausführungsbeispiele sind in Anpassung an ver- schiedene zu ersetzende Legierungen unter Berücksichtigung üblich verlangter mechanischer Eigenschaften gehalten. So entspricht Legierung 1 in den mechanischen Eigenschaften den 22-karätigen. 2 den 20-karätigen, 3 den 18-bis 16-karätigen, 4 den elastischen und harten 18- und 16-karätigen Platin-Gold- legierungen. Die erfindungsgemässen Gusslegierungen weisen einen gegenüber bekannten Legierungen verhältnismässig niedrigen Schmelzpunkt von etwa 1000 C auf, was praktisch ebenfalls sehr vorteilhaft ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vergütbare und schwer anlaufende, Palladium und/oder Gold enthaltende Silberlegierung, insbesondere für zahnheilkundliche Zwecke, gekennzeichnet durch einen Silbergehalt von 30 bis 89%, einen Palladium-und/oder Goldgehalt von 10 bis 30%, vorzugsweise 15 bis 30% und einen Cadmium- gehalt von 1 bis 40%.
Claims (1)
- 2. Legierung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 1 bis 3% mindestens eines der Elemente Kupfer, Nickel oder Kobalt an Stelle oder neben Cadmium.3. Legierung nach den Ansprüchen 1 und 2, insbesondere für Zahnkronen, gekennzeichnet durc. h einen Gehalt an Gold bis zu 6%, an Palladium von 17 bis 25%, an Silber von 70 bis 78%, an Cadmium von 2 bis 10% und gegebenenfalls an Stelle oder neben Cadmium 1 bis 2% Nickel oder Kupfer.4. Legierung nach Anspruch 1 für Guss zwecke, für Platten und für Lote, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Gold bis zu 4%, an Palladium von 15 bis 25%, an Silber von 60 bis 70%, an Cadmium von 10 bis 20%.5. Lot nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Palladium und Gold von 15 bis 30%, an Silber von 40 bis 55%, an Cadmium von 20 bis 30%. wobei der Goldgehalt den Palladiumgehalt übersteigt.
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| AT141479T | 1933-08-31 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767041C (de) * | 1937-11-06 | 1951-07-26 | Degussa | Anlaufbestaendiges Lot |
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1933
- 1933-08-31 AT AT141479D patent/AT141479B/de active
Cited By (1)
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| DE767041C (de) * | 1937-11-06 | 1951-07-26 | Degussa | Anlaufbestaendiges Lot |
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