AT139721B - Verfahren zur Herstellung biegsamer Metallschläuche. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung biegsamer Metallschläuche.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung biegsamer   Metallschläuche.   



   Die Erfindung bezieht sich auf biegsame   Metallschläuche   nach dem Stammpatent Nr. 130506, bei welchen zwischen einem äusseren Mantel aus Kautschuk und dem metallischen Kernrohr eine Schutzschichte untergebracht ist, die aus einer dünnen zusammenhängenden Hülle eines Zellulosederivats besteht. 



   Es ist bekannt, dass Zellulosederivate, z. B. das zur Herstellung der Hülle besonders geeignete Zellophan, sich in die Form dünner   Häutehen   bringen lasen, die biegsam sind aber nicht gedehnt werden können. Wenn man daher die Hülle, die die durch den Metallschlauch sickernde Flüssigkeit von dem Kautschukmantel abhalten soll, aus den genannten Stoffen herstellt, so muss durch Anordnung von
Querrillen   die Möglichkeit geschaffen   werden, dass sich die Hülle beim Biegen des Schlauches verlängern kann. Gemäss dem Stammpatent werden d   : e   Rillen in der   Schutzhülle durch   einen Faden erzeugt, welchen man so um die Hülle wickelt, dass diese in die zwischen den Gängen des Metallschlauches vorhandene   schraubenförmige   Rille gezwängt wird. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird auf eine besondere Art, eine schraubenförmige, hinreichend ausgeprägte   Einschnürung   an der zwischen dem Kautschukmantel und dem metallischen Kern eingesetzten Hülle derart erzeugt, dass während der Herstellung der Rillen ein Gleiten der Hülle an dem Metallkern nicht stattfinden   kann.'  
Zur näheren Erläuterung des Herstellungsverfahrens sei auf die Zeichnung verwiesen. Die Fig. 1 zeigt ein Stück des inneren Metallschlauches im Schnitt vor dem Aufbringen der Schutzhülle, die Fig. 2 veranschaulicht den Vorgang beim Herstellen der Hülle, die Fig. 3 zeigt den Schlauch mit dem Kautschukmantel vor der Vulkanisation und die Fig. 4 einen Schnitt durch den fertiggestellten Schlauch. 



   Das innere Metallrohr 1 wird in bekannter Weise durch Wickeln eines Metallbandes nach einer Schraubenlinie erzeugt, wobei sich die abgebogenen Kanten aneinander verankern. Der nach aussen vorragende Teil des Bandes hat abgerundete Querschnittsgestalt. 



   Zwecks Herstellung der Schutzschicht formt man eine Hülle 4 beispielsweise durch schraubenförmiges Aufwickeln eines oder mehrerer dünner bandförmiger   Häutchen   aus zelluloseartigem Material (z. B. Zellophan) auf das   Rohr 1,   das, wie aus Fig. 1 hervorgeht, gestreckt gehalten wird, so dass die Ränder des Bandes in Eingriff stehen. Auf diese Weise entsteht ein zylindrisches Aussenrohr, das sich nur an den vorspringenden Teilen des Metallschlauches abstützt. Hierauf wird der Metallsehlauch in axialer Richtung gestaucht. Das Stauchen kann dadurch herbeigeführt werden dass man den Schlauch auf einen Dorn aufstülpt und die Enden einander nähert. Der Metallschlauch gelangt dabei in seine Normalstellung, bei welcher sich die Gänge entsprechend übergreifen (Fig. 2).

   Bei dieser Verkürzung des Metallschlauches wird die Hülle 4   aus zelluloseartigem   Material in jenen Teilen 6, die zwischen den Berührungslinien mit dem Metallschlauch liegen, in Falten oder Runzeln gelegt (Fig. 2). Man kann auf den Teil 6, wie im Hauptpatent beschrieben, eine Schnur wickeln, die die Runzeln der Hülle 4 in die Rillen des Metallschlauches zwängt. 



   Zwecks Fertigstellung des Schlauches wird eine Lage 3 aus nicht vulkanisiertem Kautschuk aufgebracht, die eine Verkleidung eines   Gehäuses 7   bildet. Schliesslich wird das Rohr erhitzt, um die Vulkanisation des Kautschuks herbeizuführen. Bei der Vulkanisation bläht sich der Kautschuk auf. 



  Da das   Gehäuse'1   eine Erweiterung verhindert, äussert sich die Expansion nach innen in der Weise, dass 

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 EMI2.1 
 sich gegen eine innere Rippe des Mantels 3 abstützt, die nicht sehr kompakt ist, weil sieh der Kautschuk   an dieser Stelle während der Vulkanisation aufgebläht hat. Die Wellen der Hülle können daher sehr leicht den Biegungen des Rohres folgen, indem sie eine. Deformation der Innenrippe des Mantels 3 ver-   anlassen, ohne dabei selbst gefährlichen   Zugbeanspruchungen   ausgesetzt zu sein. 



   Die vorliegende besondere Querschnittsgestalt des Bandes, aus dem der Schlauch 1 geformt wird, bietet den Vorteil, dass die Hülle   4   mit scharfen Kanten nicht zur Berührung kommt. Es kann daher nicht der Fall eintreten, dass die Hülle bei der Erzeugung des Schlauches oder infolge der Relativbewegung, die die Hülle beim Gebrauch des Schlauches in bezug auf das Kernrohr ausführt, Risse erhält. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung biegsamer   Metallschläuche   nach Patent Nr. 130506, die mit einer zwischen das metallische Kernrohr und den Kautschukmantel eingesetzten Hülle aus zellnloseartigem
Material ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle auf dem in Strecklage   gehaltenen  
Metallschlauch geformt und hierauf der Schlauch so gestaucht wird, dass seine Windungen wieder in ihre Normalstellung gelangen, wobei die Hülle in dem die schraubenförmige Rille des Kernschlauches deckenden Teil in Falten gelegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel aus Kautschuk in nicht vulkanisiertem Zustand auf die, Schutzhülle aufgebracht und hernach vulkanisiert wird, wobei sich der Kautschuk aufbläht und den in Falten liegenden Teil der Hülle zu Wellen umformt, indem die gefalteten Partien in die schraubenförmige. Nut des Kernrohres gezwängt werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Herstellung des Kernrohres benutzte Band in dem zur Abstützung der Schutzhülle dienenden Teil ein abgerundetes Profil aufweist, EMI2.2
AT139721D 1902-08-09 1933-05-10 Verfahren zur Herstellung biegsamer Metallschläuche. AT139721B (de)

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