AT138932B - Gleitschutzreifen für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Gleitschutzreifen für Kraftfahrzeuge.

Info

Publication number
AT138932B
AT138932B AT138932DA AT138932B AT 138932 B AT138932 B AT 138932B AT 138932D A AT138932D A AT 138932DA AT 138932 B AT138932 B AT 138932B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
positive
lugs
tire
wedge
studs
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Zaengl
Original Assignee
Karl Zaengl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Zaengl filed Critical Karl Zaengl
Application granted granted Critical
Publication of AT138932B publication Critical patent/AT138932B/de

Links

Landscapes

  • Tires In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gleitschutzreifen für Kraftfahrzeuge. 



   Die Erfindung betrifft einen Gleitschutzreifen für Kraftfahrzeuge, u. zw. insbesondere für den Gebrauch auf verschneiten und vereisten Fahrbahnen. Die Erfindung besteht darin, dass zur Aufnahme der Zugkräfte und der seitlichen Schubkräfte des Rades das Profil des Laufmantels schmale positive, d. h. auftragende Stollen mit dazwischen liegenden breiten negativen, d. h.

   vertieften Stollen in keilförmiger Anordnung aufweist, wobei je eine Reihe solcher Keilstollen nach jedem Seitenrand des Reifens hin offene Dreiecke bildet, ferner dass zur Aufnahme der Zugkräfte ausserdem geradlinige positive Querstollen und zur Herstellung einer möglichst geschlossenen mittleren Lauffläche positive Stollenteile in der Umfangsmittellinie des Reifens aus den negativen Stollen vortreten, wobei einzelne dieser Stollenteile tiefer liegen als die keilförmigen Hauptstollen und erst nach Abnutzung der letzteren zum Verschleiss gelangen. 



   Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 bzw. 3 und 4 bzw. Fig. 5 und 6 je ein Ausführungsbeispiel in Draufsicht und im Querschnitt. 



   Der Erfindungsgegenstand soll besonders für den Gebrauch auf verschneiten und vereisten Strassen dienen und das Gleiten der Räder sowohl in der Zugrichtung als auch nach den Seiten hin verhüten, so dass die Anwendung von Schneeketten u. dgl. Gleitschutzvorrichtungen überflüssig ist. Zur Aufnahme der Zugkräfte sowohl, als auch der seitlichen Schubkräfte des Rades besitzt der Gleitschutzreifen schmale 
 EMI1.1 
 eine Reihe solcher Keile sich an jedem Seitenrande des Laufmantels mit nach der   Laufmittellinie   gerichteter Spitze befindet.

   In den tiefen negativen Stollen zwischen den positiven Keilstollen presst sich an der Berührungsstelle des Reifens mit dem Boden sowohl durch die auf den Reifen wirkenden Zugkräfte als auch durch die seitlichen Schubkräfte viel Schnee oder Eis fest und stemmt sich gegen die in die tiefen negativen Stollen abfallenden Seitenwände der positiven Keilstollen. Diese Seitenwände sind entsprechend   abgeschrägt   oder ausgerundet, damit Schnee oder Eis sich darin nicht dauernd festsetzen können. 



   Die keilförmige Anordnung der positiven Hauptstollen kann auf verschiedene Arten hergestellt sein. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 hat der Reifen a in geeigneten Abständen voneinander schmale positive geradlinige Querstollen b, die sich über die Laufmittellinie des Reifens erstrecken und nach beiden Rändern des Reifens hin keilförmig verzweigen. Die Enden der Keilseiten dieser Stollen b vereinigen sich mit je einer Keilseite des benachbarten Keilstollens b an positiven Stollen c der Seitenränder des Reifens. Diese seitlichen positiven Stollen c werden dadurch gebildet, dass die an den äusseren Wänden der Keilseiten b sich anschliessenden negativen Stollen d entsprechend tief in die Seitenränder des Reifens einschneiden.

   Diese tiefen negativen Stollen d schneiden beim Auftreten seitlicher Schubkräfte am Rade je einen Keil in die Schnee-oder Eismasse der Fahrbahn, dieser Schnee-oder Eiskeil stemmt sich gegen die äusseren Wandflächen des positiven Keilstollens b und verhindert dadurch das seitliche Gleiten des Rades. Die an den inneren Seitenwänden der Keilstollen b sich anschliessenden negativen Stollen e erhalten dadurch eine Keilform, dass in der Mitte zwischen zwei Querstollen b je ein positiver   Stollenklotz/angeordnet   ist. Die   Stollenklötze f liegen   auf der mittleren Lauflinie des Reifens und ergänzen mit den geradlinigen Querstollen b eine mittlere Lauffläche des Reifens, die im Verein mit den negativen Keilstollen e hauptsächlich die Zugwirkung aufzunehmen hat.

   Beiderseits jedes geradlinigen Querstollens b tritt aus den negativen Stollen e je ein positiver Stollenklotz   9   hervor, der jedoch geringere Höhe hat wie die Hauptstollen b und die   Stollenklötze f und   der die mittlere Lauffläche des 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Reifens vorteilhaft ergänzt, wenn die höheren positiven Stollen b und f zum Teil abgenützt sind. Diese niedrigeren Stollen g bewirken ferner ein ruhiges Laufen des Reifens auf ebener Bahn. 



  Bei dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die positiven Hauptstollen durch Paare von schräg über den Umfang gerichteten und sich in der mittleren Lauflinie des Reifens kreuzenden schmalen Stollen b1 gebildet. Die Kreuzungsstelle ist vorteilhaft zu einem die mittlere Lauffläche ergänzenden positiven Stollenklotz h ausgebildet, der in seiner Mitte eine Aushöhlung besitzen kann. 



  Zwischen je zwei Paaren sich kreuzender Hauptstollen b 1 befindet sich ein positiver geradliniger Querstollen i oder i 1, der in der Laufmittellinie oder beiderseits derselben klotzartig erweitert ist, um hier die mittlere Lauffläche des Reifens in gleicher Weise zu ergänzen wie durch die erweiterten. Kreuzungsstellen der keilförmigen Hauptstollen b 1. Die an den äusseren wie auch an den inneren Seitenwänden der Keilstollen sieh anschliessenden negativen Stollen d und e schneiden in die Seitenränder des Reifens ein   
 EMI2.1 
 



   Bei dem in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die positiven Hauptstollen b 2 zickzackförmig quer zum Reifen gerichtet, so dass sie mehrfache Keilform bilden. Wesentlich ist hiebei, wie überhaupt bei allen   Ausführungsbeispielen,   dass die Keilseiten der Hauptstollen nach den Seitenrändern des Reifens hin immer offene Dreiecke bilden, deren Seiten an ihren Enden durch seitliche positive Stollen   c   zusammenhängen. Die Randstollen   c   werden immer durch die in die Reifenränder einschneidenden negativen Stollen d bzw. d und e gebildet.

   Die an den äusseren Seitenwänden der Dreiecks-oder Keilseiten sich anschliessenden keilförmigen negativen Stollen d bewirken bei allen Ausführungsformen das Anstemmen von   eingepresstem Schnee gegen   die Keilstollenwände beim seitlichen Gleiten des Rades. Zwischen den nach den Seitenrändern des Reifens hin offenen Dreiecken der positiven Hauptstollen b2 
 EMI2.2 
 benachbarter   Keilstollen- b 2 mittels   Stollen o verbunden, die nur ungefähr halb so hoch sind wie die Stollen   b2,   und aus den negativen Stollen e erheben sich in der mittleren Lauflinie des Reifens Stollenklötze p zur Ergänzung der mittleren Lauffläche des Reifens. 



    PATENT-ANSPRÜCHE  
1. Gleitschutzreifen für Kraftfahrzeuge, insbesondere für den Gebrauch   auf verschneiten   und vereisten Fahrbahnen, mit in Form von offenen Dreiecken nach den Seitenrändern gerichteten positiven 
 EMI2.3 
 Randstollen (c) endigen und dass in die von je zwei   Dreieckseiten   der positiven Stollen eingeschlossene und nach der Laufmitte des Reifens spitz verlaufende Vertiefung ein positives Stollenstück (e) des Laufmantelrandes eingreift, derart, dass zu den positiven Dreieckstollen parallel verlaufende negative Stollen (d) gebildet werden, die winkelförmig und mit der Spitze nach innen von den Seitenrändern des Reifens aus in die   Lauffläche   einschneiden.

Claims (1)

  1. 2. Gleitschutzreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Form von offenen Dreiecken nach den Seitenrändern gerichteten positiven Stollen (b, bl, b2) sich über die ganze Querrichtung des Laufmantels fortsetzen und zwischen einander Vertiefungen (e) in der mittleren Lauffläche des Reifens freilassen, aus denen sich positive Stollen (fg-ilc-n, o, p) erheben und eine unterbrochene mittlere Stollenlauffläche bilden, wobei einige dieser positiven Stollen (g, C, o) geringere Höhe haben als die übrigen (fl p, n) .
    - 3. Gleitschutzreifen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die positiven Querstollen ss die Querrichtung des Reifens zickzackförmig überziehen, die zwischen ihnen liegenden Vertiefungen ("von positiven Stollen (n, n\) durchsetzt sind und die Ecken der zickzackförmigen Querstollen durch niedrigere, positive Stollen (0) verbunden sind.
AT138932D 1933-02-04 1933-02-04 Gleitschutzreifen für Kraftfahrzeuge. AT138932B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT138932T 1933-02-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT138932B true AT138932B (de) 1934-10-10

Family

ID=3640455

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT138932D AT138932B (de) 1933-02-04 1933-02-04 Gleitschutzreifen für Kraftfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT138932B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2029844C3 (de) Radialreifen für Lastkraftwagen mit einer Lauffläche mit in Umfangsrichtung verlaufenden zickzackförmigen Rippen, die durch ebenfalls zickzackförmige Nuten mit V.förmigem Querschnitt voneinander getrennt sind
DE102010001898A1 (de) Luftreifen
DE1480935A1 (de) Fuer alle Gelaende verwendbare Luftreifen
EP3110634B1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE1004948B (de) Luftreifen
DE102016224366A1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE102015221118A1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE2751295A1 (de) Fahrzeugreifen fuer die antriebsraeder von landwirtschaftlichen schleppern oder dergleichen fahrzeugen
DE102012103944A1 (de) Laufstreifenprofil eines Fahrzeugreifens
DE102014226453A1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE2037330A1 (de) Luftreifen
AT138932B (de) Gleitschutzreifen für Kraftfahrzeuge.
DE102015224289A1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE2248349A1 (de) Gleitschutzvorrichtung
DE102012104403A1 (de) Laufstreifenprofil eines Fahrzeugluftreifens
DE102017214877A1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE2024279A1 (de) Laufflachenprofilierung fur Fahrzeug luftreifen sowie Vorrichtung zur Herstellung derselben
DE6602729U (de) Luftreifen
EP0108212A2 (de) Fahrzeugluftreifen für die Winterverwendung
DE102013225299A1 (de) Fahrzeugluftreifen
EP0397639B1 (de) Radialreifen für Lastkraftwagen
DE102021205662A1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE692513C (de)
CH174499A (de) Gleitschutzreifen für Kraftfahrzeuge.
DE102016213331B4 (de) Vulkanisationsform für einen Fahrzeugluftreifen sowie darin vulkanisierter Fahrzeugluftreifen