AT138155B - Erreger- und Depolarisatorsubstanzen für ein galvanisches Element mit eingebauter poröser Scheidewand. - Google Patents

Erreger- und Depolarisatorsubstanzen für ein galvanisches Element mit eingebauter poröser Scheidewand.

Info

Publication number
AT138155B
AT138155B AT138155DA AT138155B AT 138155 B AT138155 B AT 138155B AT 138155D A AT138155D A AT 138155DA AT 138155 B AT138155 B AT 138155B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
depolarizer
exciter
sep
substances
built
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Pellini
Original Assignee
Joseph Pellini
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joseph Pellini filed Critical Joseph Pellini
Application granted granted Critical
Publication of AT138155B publication Critical patent/AT138155B/de

Links

Classifications

    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Drying Of Gases (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Erreger-und Depolarisatorsubstanzell für ein galvanisehes Element mit eingebauter poröser Scheide-   wand. 



   Die Erfindung betrifft Erreger-und Depolarisatorsubstanzen für ein galvanisches Element mit eingebauter poröser Scheidewand und besteht im wesentlichen darin, dass die Erregersubstanz aus einer Mischung von Magnesium-oder Zinkehlorid mit Natriumsulfat und Schwefelsäure, die Depolarisatorsubstanz aus einer Mischung von   Natriumbichromat   mit Magnesiumchlorid und Schwefelsäure besteht, wobei diese Mischungen in wasserfreiem Zustand hergestellt und dann einer Trocknung unterzogen werden. Bei Verwendung der erfindungsgemässen Substanzen, z. B. in einem Element mit ZinkKohle-Elektroden, wird eine sehr dauerhafte Stromquelle geschaffen, die durch lange Zeit mit gleichbleibender Spannung arbeitet.

   Durch die Möglichkeit, die zum Betrieb und zur Regenerierung erforderlichen Substanzen in handlicher, leicht transportierbarer Form stets zur Stelle zu haben und   nachfüllen   zu können, wird die praktische Verwendbarkeit galvanischer Elemente wesentlich erhöht. 



   Die festen Substanzen gemäss der Erfindung können als Pulver, Körner oder Tabletten Anwendung finden und sind, was die Erregersubstanz betrifft, nicht hygroskopisch und zerfallen nicht an der Luft. Auch die Polarisatorsubstanz ist in einer zweckentsprechenden Verpackung unbegrenzt haltbar. Unter allen Umständen bewahren die festen Substanzen stets voll und ganz ihre aktiven Eigenschaften. Während der Stromentnahme aus dem Element entwickeln die Substanzen keine Gase, so dass die Elemente luftdicht abgeschlossen sein können, was sich ebenfalls auf die Dauerhaftigkeit derselben günstig auswirkt. 



   Es ist zu beachten, dass die Zusammensetzungen der Erregersubstanz und der Depolarisatorsubstanz voneinander   abhängen.   Man wählt zweckmässig die folgenden Gewichtsverhältnisse : 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> Magnesiumchlorid <SEP> ................................ <SEP> 10 <SEP> g
<tb> Natriumsulfat <SEP> ................................... <SEP> 30 <SEP> g
<tb> Schwefelsäure.................................... <SEP> 5 <SEP> 9
<tb> oder <SEP> auch
<tb> Zinkchlorid <SEP> ......................................10 <SEP> g
<tb> Natriumsiilfat <SEP> 30 <SEP> g
<tb> Schwefelsäure <SEP> ................................... <SEP> 5 <SEP> g.
<tb> 
 2.

   Depolarisatorsubstanz : 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> Natriumbichromat............................... <SEP> 30 <SEP> g
<tb> Magnesiumchlorid................................ <SEP> 18
<tb> Schwefelsäure <SEP> 72 <SEP> g.
<tb> 
 



   Die Salze werden vor dem Mischen getrocknet und die Schwefelsäure wasserfrei gemacht. Die Mischung selbst wird in geeigneten Apparaten in einem Raum getrocknet, der auf einer Temperatur von 28 bis   300 gehalten   wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Elementes ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. 



   Das Metallgefäss 1 ist am oberen Rande mit Aussengewinde versehen, um den Metalldeckel 2 aufzunehmen, in den der Glaskolben 3 eingesetzt ist, der die elektrische Birne 4   schützt,   deren Sockel 5 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mit dem Kontakt 6 auf einen unter der Wirkung der Feder   8   stehenden   Stab'7 drÜckt.   Die Feder 8 wirkt anderseits auf einen Stab   9,   der auf einen Kontakt 11 drückt, welcher die Isolierplatte 12 durchsetzt und die Verbindung mit der Kohle 13 herstellt. Die Isolierplatte 12 ist mit ihrem Aussengewinde in einen   Isolierring'. M eingeschraubt,   der beispielsweise aus Hartgummi besteht und in den Rand des Gefässes 1 eingelassen ist. Der Ring 14 hält gleichzeitig das poröse Gefäss 15 fest, das zur Trennung der beiden
Flüssigkeiten des Elementes dient.

   Dichtungen   16,   17, 18 gewährleisten eine vollkommene Abdichtung des Elementes. Die Zinkelektrode 19 ist im Gefäss 1 angeordnet. Ein   Tragbügel M erleichtert   den Trans- port des Elementes. Letzteres steht mit der Aussenluft nur durch den Gewindestutzen 22 in Verbindung, der mit dem Deckel 23 dicht verschlossen werden kann, und durch eine in der Isolierplatte 12 vorgesehene Öffnung, die durch den Gewindestopfen 24 abgeschlossen ist. Stopfen 24 und Deckel 23 gestatten den
Zugang zum Inneren des porösen Gefässes 15 bzw. zum ausserhalb des porösen Gefässes 15 liegenden Teil des Elementes. Ein Gewindestift 25 mit Kordelknopf gestattet, das Äussere des Sockels der Lampe 4 an die Masse zu legen und somit den Stromkreis für die Lampe zu schliessen. 



   Um das Element aufzufüllen, öffnet man den Deckel 23 und führt durch den Stutzen 22 entweder die durch Auflösung der Erregertabletten in Wasser hergestellte Erregerflüssigkeit oder aber zunächst
Wasser und dann die Erregertabletten ein. Danach schliesst man den Deckel 23 wieder. Sodann schraubt man den Deckel 2 ab, öffnet den Stopfen   24   und füllt entweder die durch Auflösen der Depolarisator- tabletten in Wasser hergestellte Depolarisatorflüssigkeit oder aber zunächst Wasser und dann die   Depolari-   satortabletten ein. Alsdann werden Stopfen   24   und Deckel 2 wieder geschlossen. 



   Für ein mittelgrosses Element von z. B. 135 mm x 85 mm verwendet man 45 g Erregersubstanz,
120 g Depolarisatorsubstanz und insgesamt 380 em3 Wasser. Man erhält so eine Leistung von   1'5   Watt bei einem Dauerbetrieb von acht Stunden, wobei die Strom-und Spannungskurve während dieser Zeit fast ganz horizontal bleibt. Das Element arbeitet also im Dauerbetrieb mit grosser Leistung. 



   Auch im unterbrochenen Betrieb arbeitet das Element mit den neuen Substanzen einwandfrei, wobei die Betriebsdauer vom Komprimierungsgrad der Tabletten   abhängt.   



   Ausser den zahlreichen bereits angeführten Vorteilen kann man feststellen, dass die erfindungs- gemässen Substanzen keine Veranlassung zur Bildung von Kristallen geben, welche die Elektroden ver- unreinigen und den Betrieb mit der Zeit beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Erreger-und Depolarisatorsubstanzen für ein galvanisches Element mit eingebauter poröser Scheidewand, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregersubstanz aus einer Mischung von Magnesium- oder Zinkehlorid mit Natriumsulfat und Schwefelsäure, die Depolarisatorsubstanz aus einer Mischung von Natriumbichromat mit Magnesiumchlorid und Schwefelsäure besteht und die Mischungen in wasser- freiem Zustand hergestellt und dann einer Trocknung unterzogen sind.
AT138155D 1931-10-28 1932-09-27 Erreger- und Depolarisatorsubstanzen für ein galvanisches Element mit eingebauter poröser Scheidewand. AT138155B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR138155X 1931-10-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT138155B true AT138155B (de) 1934-07-10

Family

ID=8874348

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT138155D AT138155B (de) 1931-10-28 1932-09-27 Erreger- und Depolarisatorsubstanzen für ein galvanisches Element mit eingebauter poröser Scheidewand.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT138155B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1571961A1 (de) Gasdicht verschlosener Bleisammler mit antimonfreien Gitterplatten
DE2532320A1 (de) Elektrolytische zelle
AT138155B (de) Erreger- und Depolarisatorsubstanzen für ein galvanisches Element mit eingebauter poröser Scheidewand.
DE2817701A1 (de) Elektrochemische zelle mit feststoff- elektrolyt und elektroden
DE1596027A1 (de) Elektrischer Sammler
DE2025489A1 (de) Nicht auslaufende Zink-Chlorid-Batterie
DE388237C (de) Galvanisches Element
DE1911976B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Gels, das konzentrierte Schwefelsäure enthält
DE628764C (de) Regenerierbare elektrische Batterie
DE519623C (de) Akkumulator mit Kupfer-Bleiperoxydelektroden
DE594321C (de) Akkumulator
DE614886C (de) Galvanisches Zweifluessigkeitselement
DE19523C (de) Hermetische Batterie
DE498677C (de) Gleichrichter fuer elektrische Stroeme
DE437594C (de) Elektrischer Gas-Sammler
US373064A (en) Gael gassier
DE694724C (de) Vorrichtung zur elektroosmotischen Kaelteerzeugung
DE749733C (de) Elektrischer Gassammler mit in einem rohrfoermigen, druckfesten Gehaeuse konzentrisch angeordneten, feinporigen Elektrodenpaar
DE452572C (de) Galvanisches Element
DE347150C (de) Galvanisches Element
DE428917C (de) Als Trockensammler zu benutzende elektrische Trockenzelle
DE446804C (de) Galvanisches Zweifluessigkeitselement
DE2141344B2 (de) Bleiakkumulator mit festgelegtem Elektrolyten
AT155691B (de) Vorrichtung zum Anzeigen des Erschöpfungszustandes von Gasfiltern und Schutzgeräten.
DE880458C (de) Galvanisches primaeres oder sekundaeres Element