AT137565B - Verfahren zur Herstellung von Widerstandsmassen für elektrische Widerstände. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Widerstandsmassen für elektrische Widerstände.

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  Verfahren zur Herstellung von Widerstandsmassen für elektrische Widerstände. 



   Zur Herstellung von Widerstandsmassen für elektrische Widerstände ist es bekannt, leitende Materialien mit Materialien von sehr geringer elektrischer   Leitfähigkeit   zu mischen, wobei deren Widerstandswert durch die entsprechende Auswahl der zu mischenden Materialien bzw. entsprechende Wahl der Mengenverhältnisse der einzelnen Materialien bestimmt ist. Dieses Verfahren dient zur Herstellung hochohmiger Widerstände ebenso wie jene Verfahren, bei welchen leitende Materialien ohne Mischung mit schlecht leitenden Stoffen auf   ein Trägermaterial niedergeschlagen   werden. Die niedergeschlagenen Schichten, welche z. B. aus Metall, etwa Kupfer, Silber od. dgl. bestehen, sind ausserordentlich dünn. 



  Statt metallischer Niederschläge sind auch Niederschläge von Kohlenstoff auf ein Trägermaterial für die Erzeugung hoehohmiger Widerstände bekannt. Als besonders geeignet haben sich dabei jene Widerstände erwiesen, bei welchen der Kohlenstoff in der Form einer möglichst harten Kohle auf das Trägermaterial niedergeschlagen wird. Insbesondere die Niederschlagung solcher harten Kohlen ist aber nach den bisher bekannten Verfahren nur in sehr dünnen Schichten   möglich   und man kann diese Hartkohle nicht von dem Trägermaterial entfernen. Ausserdem ist diese Hartkohle auf der ganzen Fläche des Trägermaterials abgeschieden, was oft   unerwünscht   ist. Es ist weiters auf diesem Wege nicht möglich, die Hartkohle in Pulverform zu erhalten.

   Es war daher nicht möglich, Glanzkohlenstoff in genügender Menge in Pulverform zu erhalten, um Widerstände herzustellen, die auch einen geringen Ohmwert besitzen und gleichzeitig stark beansprucht werden können. 



   Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren, welches auf dem Wege der Niederschlagung von Kohlenstoff auf ein Trägermaterial die Herstellung von Widerstandsmassen ermöglicht, die für jeden gewünschten Widerstandswert, also sowohl für sehr hohe, als auch für sehr geringe Ohmwerte und ferner sowohl für geringe als auch für sehr hohe Belastungen verwendet werden können. Das Verfahren besteht darin, dass der in an sich bekannter Weise aus einer kohlenwasserstoffhaltigen Atmosphäre abgeschiedene Kohlenstoff auf einem sehr fein verteilten isolierenden Stoff, z. B. sehr fein verteilte Magnesia, Kieselgur oder auf einem andern sehr fein verteilten anorganischen Körper von grosser Temperaturbeständigkeit niedergeschlagen wird, so dass dessen einzelne Teilchen von einer   Kohlenstoff schiebt umhüllt   werden. 



  Durch die Anwendung sehr fein verteilter Magnesia oder eines andern sehr fein verteilten isolierenden Stoffes wird die Oberfläche des Trägerkörpers ausserordentlich vergrössert, was zur Folge hat, dass grosse Mengen des Kohlenstoffes niedergeschlagen werden können. Von ganz besonderem Vorteil erweist sich das Verfahren dann, wenn auf dem fein verteilten isolierenden Stoff, z. B. auf der sehr fein verteilten Magnesia, der Kohlenstoff unmittelbar in Form von Glanzkohlenstoff abgeschieden wird. Man kann nämlich in diesem Falle Widerstände erzeugen, welche die bekannten Vorzüge des Glanzkohlenstoffes aufweisen, wobei man jedoch nicht mehr an jene dünnen Schichten gebunden ist, die nach den bisher bekannten Verfahren allein erzielbar waren.

   In der fertigen Widerstandsmasse sind die einzelnen Teilchen des fein verteilten isolierenden Stoffes zur Gänze oder zumindest zum grösseren Teil mit einer Schicht Glanzkohlenstoff umhüllt, wobei der Kohlenstoffgehalt dieses aus den Isolierteilchen und dem Glanzkohlenstoff zusammengesetzten Materiales in der Regel   20%   nicht übersteigt und noch viel geringer, bis zu ganz wenigen Prozenten, sein kann. Es ist jedoch auch möglich, höhere Gehalte an Kohlenstoff herzustellen. 



   Um den Kohlenstoff in der für den vorliegenden Zweck besonders günstigen Form des Glanzkohlenstoffes auf dem fein verteilten isolierenden Stoff abzuscheiden, kann man sich irgendwelcher für die Herstellung von Glanzkohlenstoff bekannter Verfahren bedienen. Ein besonders wertvolles Produkt erhält 

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