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Verfahren zur Herstellung von Gelenken und elastischen Verbindungen zweier Elemente und Mittel zur Durchführung des Verfahrens.
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wird. Diese Unterberchungen können erhalten werden entweder durch die Art der Anbringung des Kautschuks oder durch die im Kautschuk angebrachten Einschnitte.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf neue gewerbliche Erzeugnisse, welche nach dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahren erhalten werden und bei welchen die elastische Verbindungmasse : a) durch ein auf sich selbst eingerolltes Band gebildet wird, derart, dass es im Querschnitt die Gestalt einer Spirale aufweist, b) durch einen röhrenförmigen Zylinder oder Konus gebildet wird, welcher mindestens eine schraubenförmige Trennungsfläche aufweist, e) in der Form eines zylindrischen oder konischen Rohres gebildet wird, welches radiale, teilweise Einschnitte aufweist, d) durch das Nebeneinanderanbringen von Blöcken verwirklicht wird, welche im Querschnitt die Gestalt eines Teiles eines Sektors aufweisen und e) durch das Nebeneinanderanbringen von ähnlichen Elementen geeigneter Gestalt erhalten wird.
Die Erfindung besteht überdies in einem Verfahren zur Herstellung elastischer Gelenkverbindungen, welche unabhängige Winkelbewegungen um die Längsachse der gesamten Verbindung, sowie Schwingungen um einen auf dieser Längsachse gelegenen Punkt zulassen.
Dieses Verfahren besteht darin, in einer zwischen zwei elastisch miteinander zu verbindenden Organen angebrachten elastischen Verbindungsmasse innere veränderliche Spannungen zu erzeugen, um unabhängig von den winkelmässigen Verschiebungen, Schwingungen zu erleichtern, ohne ein relatives Gleiten zwischen den in Berührung stehenden Flächen zu gestatten, wobei die elastische Masse homogen sein oder Unterbrechungen aufweisen kann.
Dieses letzgenannte Verfahren kann in der verschiedensten Weise durchgeführt werden, wobei alle Ausführungsarten in den Rahmen der Erfindung fallen und voneinander durch die Mittel abweichen können, welche einen inneren Spannungsunterschied in der elastischen Masse zu erhalten gestatten.
Man kann insbesondere entweder in einen passenden Raum eine elastische Masse hineinzwängen, welche vor der Einbringung eine von dem Raum verschiedene Gestalt aufweist oder eines der den Kautschuk aufnehmenden Stücke deformieren.
Die Erfindung umfasst auch alle Anwendungen der den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahren, und insbesonders die Verwendung der nach dem Verfahren hergestellten Erzeugnisse zur Herstellung von elastischen Gelenken oder Verbindungen zwischen zwei Organen und in einer allgemeinen Art, wo es notwendig ist, eine relative Verschiebung (Drehung oder Ausschwingung) zwischen zwei Organen zu erhalten, ohne ein Schmiermittel zu verwenden, oder ein geräuschloses Gelenk bzw. eine solche Verbindung zu erhalten.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen von nach der Erfindung hergestellten Erzeugnissen.
Fig. 1 ist ein erläuterndes Schema ; Fig. 2 ist ein Querschnitt einer ersten Ausführungsform ; Fig. 3 ist ein Querschnitt einer zweiten Ausführungsform ; Fig. 4 ist ein Querschnitt einer Variante, Fig. 5. zeigt ein erläuterndes Schema und Fig. 6 ist eine Endansicht eines elastischen, nach einer Spirale eingerollten Bandes. Die Fig. 7,8, 9 und 10 zeigen Querschnitte anderer Ausführungsformen. Die Fig. 11, 12 und 13 stellen Ansichten weiterer Ausführungsformen dar. Die Fig. 14 ist eine schaubildliche Ansicht einer Variante der in Fig. 6 dargestellten Ausführung. Die Fig. 15,16 und 17 veranschaulichen in Ansicht andere Ausführungsformen, welche schraubenförmige Einschnitte aufweisen. Die Fig. 18 und 19 zeigen schaubildlich Doppelanordnungen. Die Fig. 20 und 21 sind schaubildliche Ansichten von Elementen für verschiedene Verwendungen.
Fig. 22 zeigt im Axialschnitt eine andere Ausführungsform, welche Schwingungen erleichtert, wobei die Organe beim Beginn der Anbringung dargestellt sind. Fig. 23 stellt in einem entsprechenden Axialschnitt die montierten Organe dar. Fig. 24 veranschaulicht eine Ausführungsform, wobei die Organe beim Beginn des Zusammenbaues dargestellt sind. Fig. 25 zeigt hiezu einen Axialschnitt bei montierten Organen. Fig. 26 ist ein Axialschnitt einer andern Ausführungsform.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren und die Erzeugnisse, welche sich aus der Durchführung dieses Verfahrens ergeben, sind einer grossen Zahl von Ausführungen fähig, von welchen im folgenden einige beispielsweise erläutert sind.
In Fig. 1 sind schematisch Elemente oder Röhren 1 und 2 dargestellt, welche miteinander elastisch verbunden werden sollen. Um die Arten der Durchführung der Erfindung zu verstehen, ist eine Spirale 3 dargestellt, welche zwischen den Röhren 1 und 2 angeordnet ist. Es ist klar, dass, wenn sich die Röhre 1 im Sinne des Pfeilers t bewegt, man bei festgehaltener Rohre 2 ein Einrollen der Feder auf dieser Röhre 1 und infolgedessen eine Selbstpressung hervorruft. Im Falle sich die Röhre 1 im entgegengesetzten Sinne des Pfeilers t bewegt, erzielt man ein Anschwellen der Feder 3 infolge ihrer Abrollung und infolgedessen eine Abstützung.
Fig. 2 entspricht der Fig. 1, jedoch ist die Feder 3 durch ein eingerolltes Kautschukband ersetzt, welches auf sich selbst derart gepresst wird, dass es im Schnitt die Form einer Spirale aufweist. Dieser Kautschuk kann nach der Anbringung durch verschiedene bekannte Mittel zusammengedrückt werden.
Eine solche Anordnung sichert eine vollkommen elastische Verbindung zwischen den beiden Röhren 1 und 2 und überdies vermehrt die Haftung zwischen den Röhren 1 und 2 und der elastischen Masse im Betrieb die Kräfte, welche ein Gleiten hervorzubringen suchen.
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welche in Radialebenen aneinanderstossen. Bei dieser Ausführungsform, welche genauer in Fig. 5 dargestellt ist, entsteht im Falle der Verschiebung der Röhre 1 im Sinne des Pfeiles t eine Deformation des Blockes 5 und dadurch eine Abstützung ; eine bei 5 a gedachte Faser kommt nach 5 b, wo sie zusammengedrückt wird, indem sie das Haften zwischen dem Kautschuk und der Röhre vermehrt. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die gesamte Kautschukmasse teilweise radiale Einschnitte 6 aufweist.
Fig. 6 zeigt in Endansicht eine Kautschuklamelle 7, welche nach einer Spirale eingerollt ist, um einen röhrenförmigen Verbindungskonus oder Verbindungszylinder zwischen zwei Röhren, wie 1 und 2, zu ergeben. Die Kautschuklamelle kann in gewissen Fällen durch ein seilförmiges Stück geeigneter Gestalt, wie es in Fig. 10 dargestellt ist, ersetzt werden. Die Fig. 7,8 und 9 zeigen Ausführungsformen, welche mit Lamellen 7 von verschiedenem Querschnitt erhalten werden.
Wie die Fig. 11, 12 und 13 zeigen, kann die elastische Gesamtanordnung durch das Aneinander-
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Gestalt, die der Anwendungsart entspricht, gebildet werden, welche Elemente ineinandergreifen.
In Fig. 14 ist eine Ausführungsform gezeigt, welche sich auf Fig. 6 bezieht. Bei dieser ist ein Querfortsatz 11 an der Aussenoberfläche des Bandes 7 zum Anhaken vorgesehen. Dieser Fortsatz kann in eine entsprechende, in der äusseren Röhre 2 vorgesehene Ausnehmung eingelegt werden. Es ist klar, dass das innere Ende des Bandes 7 auf eine ähnliche Weise an der inneren Röhre 1 eingehängt werden könnte.
Die Fig. 15 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die röhrenförmige Kautschukmasse einen teilweisen oder vollständigen Einschnitt aufweist, welcher vorzugsweise die Gestalt einer Schraubenfläche 12 hat. Eine solche Anordnung gewährt dieselben Vorteile wie die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Anordnung.
Natürlich kann man auch eine elastische Verbindung herstellen, indem man mehrere der vorstehend beschriebenen Anordnungen kombiniert und gegenläufige Wicklungen verwendet. Die Fig. 16 und 17 zeigen Ausführungsformen, bei welchen die elastischen Massen schraubenförmige Einschnitte von gegenläufiger Gangsteigung aufweisen.
Die Fig. 18 und 19 zeigen doppelte Aufrollungen, welche insbesondere zur elastischen Verbindung von Maschinenorganen geeignet sind.
Man könnte in gewissen Fällen gewindeförmig geschnittene Bänder aus Kautschuk verwenden.
Die Fig. 20 und 21 zeigen andere Ausführungen von elastischen Elementen, durch deren Übereinanderlegen eine elastische Gesamtverbindung gemäss der Erfindung erzielt wird.
In gewissen Fällen können die den Unterbrechungen zunächst liegenden Teile durch Zwischenlage von Bändern oder unabhängigen, elastischen oder andern Materialien vollkommen getrennt werden.
Die Fig. 22 und 23 zeigen eine Ausführungsform einer elastischen Gelenkverbindung gemäss der Erfindung, bei welcher die Kautschukmasse, welche homogen und unterbrochen sein oder Unterbrechungen aufweisen kann, verschiedenen inneren Spannungen unterworfen wird, um die Schwingungen um einen Punkt C zu erleichtern.
Bei dieser Ausführungsform zwängt man die elastische, kegelstumpfförmige Masse 20 und 21 in die kegelstumpfförmigen Räume 22 und 23, aber derart, dass nach der Montage die grossen Flächen der kegelstumpfförmigen elastischen Masse den kleinen Flächen der Räume entsprechen. Es versteht sich, dass eine solche Anordnung eine veränderliche Spannung aufweist, welche nach aussen hin geringer wird, wobei das Anhaften von der Änderung des Druckes abhängig ist. Eine solche Anordnung, welche winkelmässige Verschiebungen ohne Gleiten um die Längsachse X-X gestattet, erleichtert die Schwingungen dieser Achse um den Punkt C.
Das gleiche Ergebnis kann erhalten werden, wenn man, wie die Fig. 24 und 25 zeigen, zylindrische Räume 24 und 25 und kegelstumpfförmige Blöcke 26 und 27 verwendet.
Die Fig. 26 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Vermehrung der inneren Spannung und des Haftens im Mittelteil dadurch erzielt wird, dass man, wie bei 28 a in unterbrochenen Linien angedeutet ist, ein äusseres Rohr 28 deformiert, zwischen welchem und einem inneren Rohr 29 eine elastische Masse 30 angeordnet ist.
Es ist klar, dass man auch die innere Röhre 29 ebensogut deformieren könnte.
Man bemerkt überdies, dass in den in den Fig. 22-26 dargestellten Ausführungsformen die elastische Masse homogen und ununterbrochen sein oder Unterbrechungen, wie im vorstehenden angedeutet, aufweisen kann ; die Verwendung von unterbrochenem Material ist jedoch viel günstiger.
Ausserdem ersieht man, wie die Fig. 22-25 zeigen, dass die Gelenkverbindungen leicht abnehmbar und regelbar sind.
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