AT136241B - Verfahren zur Haltbarmachung von Fetten. - Google Patents

Verfahren zur Haltbarmachung von Fetten.

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  Verfahren zur Haltbarmachung von Fetten. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, Milch dadurch zu entsäuern, dass sie der Einwirkung eines elektrischen Stromes unterworfen wird, zu weichem Behufe sie in ein Gefäss eingebracht wird, dessen gegeneinander abisolierte Wandungen an die Pole einer Stromquelle angeschlossen sind. 



   Auf Grund eingehender systematischer Versuche wurde nun gefunden, dass auch Fette in ihrer Haltbarkeit wesentlich verbessert werden können, wenn sie zwischen Elektroden von Erdmetallen zweckmässig kontinuierlich durchgeleitet werden. 



   Dieser Effekt ist um so überraschender, als Fett, unter welcher Bezeichnung nicht nur tierische, sondern auch pflanzliche Fette aller Art sowie Butter und sonstige ähnliche Molkereiprodukte und auch Öle zu verstehen sind, ein vollständig anderes Verhalten als Milch an und für sich zeigt und keineswegs zu erwarten war, dass durch die elektrochemische Beeinflussung die Haltbarkeit dieser Produkte erhöht wird. 



   Das Verfahren sei nachstehend beispielsweise für Butter beschrieben :
Die mehr oder minder in flüssigem Zustand gebrachte Butter wird durch einen Apparat geleitet, der je nach dem Leistungsvermögen etwa 10 bis 50 Platten aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, z. B. der unter dem Namen Anticorrodal im Handel erhältlichen Legierung, enthält, die an eine elektrische Gleichstromquelle angeschlossen sind. Die Platten werden je nach der beabsichtigten Wirkung mit abwechselnd verschiedener Polarität oder in Gruppen gleicher Polarität geschaltet. Statt die Platten an die entgegengesetzten   Gleichstrompole   zu schalten, können auch die einen oder andern Platten bzw. Plattengruppen geerdet werden.

   Bei einer Spannung von 4 bis 40 Volt (am vorteilhaftesten erwies sich eine solche von 8 bis 12 Volt) soll die Stromdichte 3 bis 12 Milliampere je Geviertzentimeter betragen. 



   Das sich elektrolytiseh in sehr geringen Mengen bildende Aluminiumhydroxyd erweist sich im statu nascendi als ein ganz besonderes Mittel von selektiven Eigenschaften, um in Mischkulturen auf bestimmte Bakteriengruppen   entwicklungsfördernd   und auf andere Gruppen   entwicklungshemmend   einzuwirken. Die gebildeten Hydroxyde scheiden sich, da sie unlöslich sind, aus bzw. lassen sich durch einfache Reinigungsprozesse, wie Absetzenlassen, Filtrieren u. dgl., leicht entfernen. Sie sind übrigens   nicht gesundheitsschädlich.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Haltbarmachung von Fetten, dadurch gekennzeichnet, dass das zu behandelnde Produkt zwischen Elektroden von Erdmetallen zweckmässig kontinuierlich durchgeleitet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT136241D 1932-10-10 1932-10-10 Verfahren zur Haltbarmachung von Fetten. AT136241B (de)

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