AT135673B - Vorrichtung zum Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von Spinnpumpen. - Google Patents
Vorrichtung zum Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von Spinnpumpen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von Spinnpumpen. Die zum Spinnen von Kunstseide verwendeten Spinnpumpen besitzen häufig den Nachteil, dass ihre Förderung nicht konstant ist. sondern bei einer Umdrehung der Pumpe ein oder mehrere Maxima und Minima aufweist. Dies gilt in erster Linie von Kolbenpumpen, doch sind auch Pumpen anderer Systeme von diesem Fehler nicht frei. Zur Dämpfung solcher Schwankungen wird häufig ein Windkessel in die Leitung zwischen Spinn- pumpe und Spinndüse eingebaut. Ein solcher Windkessel hat jedoch den wesentlichen Nachteil, dass die in diesem eingeschlossene Luftmenge allmählich von der Spinnlösung ; gelöst wird und die Wirk- samkeit der Dämpfung infolgedessen abnimmt. Es wurde daher vorgeschlagen, als Dämpfungsvorrich- tungen elastische oder federnde Membrane oder Hohlkörper zu benutzen. Bei diesen Anordnungen ist es jedoch sehr schwierig, tote Räume zu vermeiden, in denen sich Spinnlösung festgesetzt und erhärtet. Durch die nachstehend beschriebene Vorrichtung wird demgegenüber ein störungsfreier Dauer- betrieb möglich : In die Verbindungsleitung zwischen Spinnpumpe und Spinndüse wird ein hochelastischer Gummischlauch eingeschaltet, der von der geförderten Lösung durchströmt wird. Dieser Schlauch ist hinsichtlich Stoffauswahl und Bemessungen so beschaffen, dass er durch den in der Leitung herrschenden Druck erheblich gespannt wird, ohne dass es zu einem dauernden Aufblähen des Schlauches kommt. Es wurde gefunden, dass ein solcher Schlauch bereits auf die geringste Änderung der in der Zeiteinheit durchströmenden Menge mit einer kleinen Aufweitung bzw. Kontraktion anspricht und die auftretenden Druck-und somit Fördermengenschwankungen ausgleicht. Die Abmessungen des in der beschriebenen Weise arbeitenden Schlauches richten sich nach den anzuwendenden Drucken und Viskositäten der durchgeführten Spinnlösungen, jedoch soll die Wand- stärke des elastischen Gummischlauches in allen Fällen grösser als die lichte Weite sein. Zum Schütze gegen Überlastung, wie sie beispielsweise bei Verstopfung von Düsen vorkommt. und gegen Beeinflussung von aussen her empfiehlt es sich, den Schlauch durch ein übergeschobenes, etwas weiteres, aber nicht luftdicht abschliessendes Rohr oder eine locker aufsitzende Spirale oder in ähnlicher Weise zu schützen. Bei übermässigem Druck legt sich dann der Schlauch an die Sehutzvor- richtung an, wobei die Pufferwirkung vorübergehend aufgehoben wird. Die Wirksamkeit der beschriebenen Vorrichtung wird an Hand der beigefügten Diagramme gezeigt : Fig. 1 zeigt die Schwankungen einer normalen Dreikolbenpumpe während dreier Umdrehungen. Fig. 2 gibt die unter gleichen Bedingungen, jedoch nach Anbringung des Gummisehlauches aufgetretenen Schwankungen wieder. Wie ersichtlich, sind die Schwankungen bis auf einen ganz geringfügigen Rest ausgeglichen. Es ist zwar bekannt, einen Schlauch aus elastischem Material, der in eine dicht abgeschlossene Luftkammer eingebaut ist. als Puffer zum Ausgleich von Druekschwankungen beim Spinnen von Kunst- seide zu verwenden. Es hat sich aber bei Verwendung solcher Luftpolster gezeigt, dass die Luftkammer in kurzer Zeit ihre Luft durch den elastischen Schlauch an die Spinnlösung abgibt, dabei bläht sich der Schlauch immer mehr auf und legt sieh schliesslich fest an die innere Luftkammerwand an, so dass die EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> dem früheren Vorschlag lediglich der längst bekannte, aber hier röhrenförmig gestaltete Windkessel verwendet wird, wobei zur Trennung des Luftraumes von der Spinnlösung, nicht aber zum Ausgleich des Druckes eine röhrenförmige Gummischeidewand angebracht ist. Beispiel : 20 cm eines Gummischlauches von 3 m m. lichter Weite und 21m1n Aussendurchmesser werden in die Rohrleitung zwischen Pumpe und Düse eingeschaltet und mit einer Spirale aus 2 mm starkem Stahldraht, welche einen Innendurchmesser von 22 tmn und eine Ganghöhe von 5 nm hat, umgeben.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von Spinnpumpen zum Spinnen EMI2.1 eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlauch verwendet wird, dessen Wandstärke grösser ist als seine lichte Weite, so dass gasförmige Druckpolster vermieden werden. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE135673X | 1931-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT135673B true AT135673B (de) | 1933-11-25 |
Family
ID=5666048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT135673D AT135673B (de) | 1931-10-23 | 1932-09-26 | Vorrichtung zum Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von Spinnpumpen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT135673B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094443B (de) * | 1955-09-12 | 1960-12-08 | American Viscose Corp | Stossdaempfender Zuleitungsdoppelschlauch fuer das Fortleiten einer Kunststoffloesung zur Erzeugung von Filmen und Folien |
-
1932
- 1932-09-26 AT AT135673D patent/AT135673B/de active
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| DE1094443B (de) * | 1955-09-12 | 1960-12-08 | American Viscose Corp | Stossdaempfender Zuleitungsdoppelschlauch fuer das Fortleiten einer Kunststoffloesung zur Erzeugung von Filmen und Folien |
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