AT134903B - Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer in akustische Schwingungen oder umgekehrt. - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer in akustische Schwingungen oder umgekehrt.

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AT134903B
AT134903B AT134903DA AT134903B AT 134903 B AT134903 B AT 134903B AT 134903D A AT134903D A AT 134903DA AT 134903 B AT134903 B AT 134903B
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  Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer in akustische Schwingungen oder umgekehrt. 



   Es ist bekannt, bei Vorrichtungen zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in akustische oder umgekehrt, wie bei Lautsprechern, Mikrophonen u. dgl., die Membran mittels eines an dem Rand befestigten Streifens aus nachgiebigem Stoff, wie z. B. Textilgewebe, Leder od.   dgl.,   durch einen Träger zu unterstützen, beispielsweise dadurch, dass der Streifen über den Träger gelegt und am Rande an ihm befestigt wird. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung dieser Art und bezweckt eine Befestigung des Trägers und des Streifens und im Zusammenhang damit ausserdem einen Einbau einer derartigen Vorrichtung in einen Kasten, die äusserst einfach und billig sind. 



   Die bekannten Befestigungsarten bestehen meist darin, dass der Streifen mit Hilfe einer verhältnismässig grossen Anzahl von Schrauben oder Bolzen unter Vermittlung von Klemmplatten, Klemmringen u. dgl. an den Träger befestigt wird. Es ist ferner bekannt, den Rand der Membran selbst zwischen zwei
Ringe zu legen und diese mit Hilfe von Schrauben an einer grossen Anzahl von Stellen aufeinander und an dem Träger festzuklemmen.

   Abgesehen von der Tatsache, dass das Anbringen von Schrauben oder Bolzen verhältnismässig viel Zeit erfordert und daher bei der Massenherstellung nachteilig ist, haben die vorerwähnten Befestigungsarten überdies den Nachteil, dass der Rand des nachgiebigen Stoffes und die   Klemmstücke   zwischen den Befestigungsstellen derart frei liegen, dass während des Betriebes der Vorrichtung ein störendes Nebengeräusch auftritt, das meist als"Rascheln"bezeichnet wird und wahrscheinlich davon herrührt, dass der Rand der Membran auf diese Weise nicht an allen Stellen gleichmässig unterstützt und infolgedessen bei seinen Bewegungen etwas verzerrt wird. 



   Bei der   erfindungsgemässen   Vorrichtung ist der Rand des an der Membran befestigten Streifens aus nachgiebigem Stoff über den ganzen Umfang mittels eines Falzringes auf dem Träger festgeklemmt. 



   Diese Art der Befestigung bietet zunächst den Vorteil, dass, wie sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles ergeben wird, die Verbindung zwischen Streifen und Träger äusserst einfach auf maschinellem Wege hergestellt werden kann, so dass sie sich zur Massenherstellung vorzüglich eignet. 



   Ein weiterer Vorteil ist, dass der Streifen nachgiebigen Stoffes an allen Stellen längs des Umfanges in der gleichen Weise an dem Träger anliegt, so dass das Auftreten von   Raschelgeräûschen   ausgeschlossen ist. Auch von dem Gesichtspunkt   der "service" aus   steht die erfindungsgemässe Befestigung nicht hinter den bestehenden Bauarten zurück, da bei einer Störung der Vorrichtung der Falzring leicht durch Unter- brechung an nur einer einzigen Stelle am Umfang entfernt werden kann. Um den Rand des Streifens nachgiebigen Stoffes noch fester zwischen dem Träger und dem Falzring festklemmen zu können, ist es in einigen Fällen vorteilhaft, den Streifen um den Rand des Trägers zu biegen. 



   An der Stelle, wo der Streifen anliegt, ist der   Träger zweckmässig   als flacher Ring ausgestaltet. 



   Ausser dass hiedurch eine verhältnismässig grosse   Oberfläche   erhalten wird, über die der Streifen an dem
Träger anliegt, ist diese Bauart auch deshalb vorteilhaft, weil der flache Teil während der Anordnung des Falzringes dazu benutzt werden kann, den Streifen nachgiebigen Stoffes mit Hilfe eines flachen Stempels an Ort und Stelle zu halten. Diese Form des Trägers macht es ferner möglich, den Lautsprecher auf sehr einfache und daher billige Weise in einem Kasten zu befestigen. Es ist in diesem Fall vorteilhaft, den Rand des Ringes ein wenig aus der Ebene des Ringes herauszubiegen, da der Falzring eine Verdickung an dieser Stelle bilden und die Befestigung des Lautsprechers an der Kastenwand erschweren würde, 

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 wenn der Rand und in der Ring derselben Ebene liegen würden.

   Da dies   erfindungsgemäss nicht   der Fall zu sein braucht, liegt der Rand mit dem Falzring vollkommen frei von der Wand, während der flache ringförmige Teil des Trägers mitsamt dem zugehörigen Teil des nachgiebigen Streifens ohne weiteres mittels eines   Klemmstückes   auf der Wand festgeklemmt werden kann. Diese Massnahme ermöglicht eine erhebliche Vereinfachung der Herstellung eingebauter Lautsprecher, da der Streifen nachgiebigen Stoffes als Abdichtung zwischen Träger und Kasten dient, während bei den bestehenden Bauarten zu diesem Zweck ein besonderer Ring aus irgendeinem zusammendrückbaren Stoff, z. B. Filz, verwendet wird, der auf der Membranseite das Zwischenlegen eines besonderen Klemmringes erfordert. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt ist. Fig. 1 zeigt die Art und Weise, in welcher der erfindungsgemässe Falzring bei einem Lautsprecher angeordnet werden kann. 



   Fig. 2 zeigt als Einzelheit die Art und Weise, in der ein derartiger Lautsprecher auf einfache Weise in einem Kasten befestigt werden kann. 



   In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Tisch, der mittels Kugellager 2 und 3 in einem ortsfesten Block 4 drehbar unterstützt ist. Während der Anordnung des erfindungsgemässen Falzringes kommt der Lautsprecher auf diesem Tisch zur Auflage. Im dargestellten Beispiel besteht dieser Lautsprecher aus einem Magneten 5 und einer kegelförmigen Membran 6 mit einer an dieser befestigten Spule 7 für die Sprechströme, die auf bekannte Weise zum elektrodynamischen Antrieb der Membran dient. Es ist einleuchtend, dass die Art und Weise des Antriebes nicht wesentlich ist und dies auch auf elektromagnetischem Wege erfolgen kann. Die mit der Spule versehene Membran wird auf eine nicht dargestellte, jedoch bekannte Weise in der Nähe der Verbindungsstelle zwischen der Spule und der Membran unterstützt und zentriert. 



  Um den Rand des Kegels ebenfalls unterstützen zu können, ist auf letzterem ein   Streifen 12,   z. B. aus Flanell, geklebt, und es ist ein Träger   8,   z. B. aus Eisen, vorgesehen, der aus einem   kegelförmigen   Teil 9 und einer zylindrischen Manschette 10 besteht, mittels deren der Träger an dem Magneten 5 befestigt ist. Zum Durchlassen des Schalles ist der Teil 9 mit Löchern 11 versehen. Gemäss der Erfindung werden der Flanellstreifen und der Rand des Trägers 8 durch einen Falzring miteinander verbunden.

   Um dies auf maschinellem Wege bewirken und daher den Lautsprecher als Massenerzeugnis herstellen zu können, wird dieser in der vorstehend beschriebenen Herstellungsphase auf die in Fig. 1 dargestellte Weise auf den drehbaren Tisch 1 gesetzt, nachdem auf diesen vorher der Falzring 13 mit aufrechtem Rand 14 gelegt worden ist. Ferner ist zu diesem Zweck der Rand des Trägers mit einem Flansch versehen, der aus einem flachen, ringförmigen Teil 15 und einem an diesen anschliessenden Randteil 16 besteht, der in bezug auf den flachen Teil etwas versetzt ist und um deren herum beim Aufstellen des Lautsprechers auf den Tisch der Rand 17 des Flanellstreifens gebogen wird. Um zu erzielen, dass der Träger und der Flanellstreifen überall gut an dem Tisch anliegen, ist letzterer entsprechend dem Trägerrand pofiliert, wie aus Fig. 1 deutlich ersichtlich ist. 



   Nachdem auf diese Weise der Lautsprecher auf den Tisch gelegt worden ist, wird er mit Hilfe eines Stempels 18 auf dem Tisch festgeklemmt. Zu diesem Zweck wird zweckmässig der flache Teil 15 
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   Nunmehr wird der Stempel 18 mit dem Lautsprecher und dem Tisch 1 mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 Umdrehungen in der Minute gedreht, und es wird der aufrechte Rand 14 des Ringes 13 mit Hilfe einer nicht dargestellten Rolle auf maschinellem Wege in die Lage niedergefaltet, die in Fig. 1 durch eine gestrichelte Linie 19 veranschaulicht ist. Der Trägerrand und der Flanellstreifen sind jetzt   unverrückbar   miteinander verbunden. Fig. 2 zeigt im einzelnen, wie der in Fig. 1 dargestellte Lautsprecher an der Wand eines z. B. hölzernen Kastens befestigt werden kann. 20 ist ein Teil der Wand im Schnitt, und 21 ist ein Teil der in der Wand angebrachten Öffnung, vor welcher der Lautsprecher angeordnet wird. Die Lautsprecherteile, die denen in Fig. 1 entsprechen, sind mit entsprechenden Ziffern bezeichnet. 



   Gemäss der Erfindung wird der Lautsprecher dadurch an der Wand befestigt, dass der flache Teil 15 des Trägers mittels einiger Klemmstüeke 22 mit zugehörigen Holzschrauben   23,   von denen eine einzige in der Fig. 2 dargestellt ist, auf der Wand festgeklemmt wird. Der Flanellstreifen dient dabei also als Abdichtung zwischen der Wand und dem Lautsprecher. 



   Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Versetzung des Randteiles 16 des Trägers erwünscht ist, um den Teil 15 einwandfrei auf der Wand 20 festklemmen zu können. Selbstverständlich braucht dieser 
 EMI2.2 
 in bezug auf den Teil 15 derart versetzt ist, dass er bei der Anordnung des Lautsprechers in dem Kasten nicht mit der Wand, auf welcher der Lautsprecher festgeklemmt werden muss, in Berührung ist. 



   Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass sich der erfindungsgemässe Lautsprecher   vorzüglich   für eine Massenherstellung eignet, da die Anzahl von Schrauben und Bolzen, deren Anordnung sehr zeitraubend ist, auf eine Mindestzahl herabgesetzt ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer in akustische Schwingungen oder umgekehrt, die mit einer Membran versehen ist, die mittels eines an dem Rand befestigten Streifens aus nachgiebigem Stoff von einem Träger dadurch getragen wird, c'ass der Streifen über den Träger gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des genannten Streifens mittels eines Falzringes auf dem Träger festgeklemmt ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen um den Rand des Trägers gebogen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stelle, wo der Streifen anliegt, der Träger die Form eines flachen Ringes aufweist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Ringes aus der Ebene des Ringes herausgebogen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, die in einen Kasten eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass der flache ringförmige Teil des Trägers mit dem zugehörigen Teil des nachgiebigen Streifens ohne weiteres mittels eines oder mehrerer Klemmstücke auf einer Wand des Kastens festgeklemmt ist. EMI3.1
AT134903D 1931-12-23 1932-12-09 Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer in akustische Schwingungen oder umgekehrt. AT134903B (de)

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AT134903D AT134903B (de) 1931-12-23 1932-12-09 Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer in akustische Schwingungen oder umgekehrt.

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