AT134866B - Querfeld-Gleichstrommaschine mit Reihenschlußerregung und regelbarer Kurzschlußstromstärke. - Google Patents

Querfeld-Gleichstrommaschine mit Reihenschlußerregung und regelbarer Kurzschlußstromstärke.

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AT134866B
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Description


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 in der Fig. 4 ein Schaubild mit Kennlinien dargestellt. 



   An dem Joch c einer   Schmeissdynamo sind   die Pole der Maschine in bekannter Weise befestigt. 



  Sie bestehen aus dem   Polsehuh   a und dem Schenkel b, dessen Breite mit f bezeichnet ist. Durch die Linie u-u ist der mittlere Kraftlinienweg durch das Eisen des   Polschenkels   b angedeutet. Bei einer bestimmten Stromstärke ist das Eisen gesättigt. Eine Erhöhung der Stromstärke hat keine Vermehrung der Nutzkraftlinien, wohl aber ein Anwachsen des vom Anker herkommenden Gegenfeldes zur Folge. Um den Nutzkraftfluss bei grösseren Stromstärken zu vergrössern, sind erfindungsgemäss für ihn Nebenwege vorgesehen, in die Luftspalten   il   eingeschaltet sind. Den Verlauf der Kraftlinien im Nebenweg zeigt der Linienzug   r-v.   Um den   Polschenkel   ist die mit dem Anker in Reihe geschaltete Erregerwicklung e gelegt. 



   Um die für die   Schweisszwecke   günstige Kennlinie 1 in der Fig. 1 zu erhalten,   müsste   man ohne Anwendung des Erfindungsgedankens der Erregerwicklung und dem Regulierapparat praktisch unmögliche Abmessungen geben. Falls man anderseits die Dynamo ohne Anwendung des Erfindunggedankens für grössere   Schweissströme   auslegt, würde man bei kleineren Strömen einen für das Schweissen ungünstigen Verlauf der Kurve in Abhängigkeit vom Strom erhalten, wie er ungefähr durch die Kurve   III   in der Fig. 1 angegeben ist. 



   Bei der zu lösenden Aufgabe kommt es nämlich darauf an, dass die   l\1agnetisierungscharakterisitik   vom Leerlauf an möglichst steil ansteigt. Diese Forderung erfüllt man bekanntlich durch Verwendung 
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 wert der Spannung zu spät, d. h. bei zu hohem   Schweissstrom,   eintritt, was damit gleichbedeutend ist, dass die Sättigung im Polschenkel zu spät, nämlich erst bei zu hohem Arbeitsstrom, vorhanden ist, muss der Querschnitt des Hauptschenkels b des Pols knapp bemessen werden. Würde man den Querschnitt grösser machen, so könnte der gleiche   Kurzschlussstrom   schon mit einer kleineren Feldamperewindungszahl erreicht werden, jedoch hätte dann die Charakteristik vom Leerlaufspunkt aus einen flacheren Anstieg. 



   Da in diesem Bereich aber der magnetische Widerstand des Polsehenkels im Vergleich zum Gesamt- widerstand des magnetischen Kreises kaum ins Gewicht fällt, so ist bis zum Eintritt der Sättigung im
Querschnitt des Polhauptsehenkels b der Anstieg der Charakteristik um so steiler, je höher die Erreger- amperewindungszahl ist. 



   Die Wirkungsweise der Erfindung lässt sich am besten an Hand der   Kurzschlusseharakteristik   erläutern. Der Kurzschlussstrom ist bekanntlich nahezu dem   Schweissstrom   gleich, da bei dem   Sehweiss-   vorgang mit einer verhältnismässig zur Grössenordnung der Stromstärke kleinen Spannung gearbeitet wird. In der Fig. 4 sind drei solcher Kennlinien in einem Schaubilde dargestellt, aus deren Verlauf die Abhängigkeit des Maschinenstromes   II,   bei   kurzgeschlossenen   Klemmen von den Feldampere-   windungen AW zu   entnehmen ist.

   Die Kurve   IV   lässt den Verlauf von   1,.   bei Bemessung des Polschenkels für kleinere Feldstärken, d. h. für kleinere   Kurzschlussströme,   für die die   Breite f des Polschenkels aus-   reicht, erkennen. Die   Schweissstromstärke   kann von einer bestimmten kleinen Grösse ab durch Hinzuschalten von weiteren Amperewindungen praktisch nicht mehr gesteigert werden. 



   Die Kennlinie V erhält man, wenn der Polschenkel für grössere Kraftflüsse bemessen wird und beispielsweise die Breite   w   (Fig. 3) erhält. Aus dem Verlauf der Kurve V ist zu entnehmen, dass der Regulierbereich nur für grosse Stromstärken   möglich   und der Bereich für den unstabilen Betrieb sehr ausgedehnt ist. Die Kurzschlussstromeinstellung ist daher bei einem Motor mit der Kennlinie   17   unsicher. 



  Der Kurzsehlussstrom schwankt in weiten Grenzen, so dass die Zündung und Schweissung unmöglich, zum mindesten jedoch sehr stark   beeinträchtigt   ist, denn eine   Regulierung durch Änderung   der Feldamperewindungen ist nur soweit möglich, als sich Schnittpunkt der Kennlinien mit den   Nullpunkt-   strahlen ergeben. 



   Um die angeführten Mängel zu beheben, muss die Kennlinie nach der mit FI bezeichneten Kurve verlaufen. Daselbst ist der Bereich, innerhalb dem die Stromstärke geändert werden kann und der durch die Schnittpunkt der Nullpunktstrahlen mit der Kurve begrenzt wird, ausserordentlich gross, so dass sowohl kleine als auch grosse Stromstärken eingestellt werden können. Eine Kennlinie mit dem Verlauf der Kurve VI der Fig. 4 bzw. Kurve II der Fig. 1 erhält man, wenn man den   Polsehenkel,   der für kleine Stromstärken bemessen ist, mit Nebenwegen für den Kraftlinienfluss   ausrüstet   und mit dem Luftspalt   cl   versieht. Bis zum Beginn der Sättigung im Polschaft mit der Breite f verlaufen die Kurven IT und FI gleichsinnig.

   Dann, nach Eintritt der Sättigung, steigt die Kennlinie   117 nur noch   sehr wenig an, während VI dank der vorhandenen Neben-bzw. Luftwege für die Kraftlinien einen für den   Schweissbetrieb   günstigen Anstieg nimmt. 



   Zur Erleichterung der Einstellung der Pole und der Anbringung von Abstützungen zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, den Polschenkel b gemäss Fig. 2 auszubilden. Daselbst ist das den Nebenweg bildende Eisen   örtlich   vom Polsehenkel durch Schlitze t getrennt angebracht. 



   Mit Hilfe der neuen Ausbildung und Bemessung der Pole ist eine einfache Regulierung insofern möglich, als die Spannung bei den kleinsten in der   Schweisspraxis   geforderten Strömen, etwa 50   Amp.,   sowie auch bei den grössten Strömen, für welche die Maschine gebaut ist, noch für den Betrieb ausreicht. 

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   Für normale   Lichtbogenschweissungen   sind ungefähr 20 Regulierstufen erforderlich. Die Feld- spulen müssen natürlich dann mit einer gleich grossen Anzahl Anzapfungen versehen werden. Eine solche
Einrichtung erfordert jedoch einen vielfach zu grossen Raum und ist mechanisch unbequem. Um diesen
Nachteil zu beheben, gibt man zweckmässig beiden Polen der Maschine nicht die gleiche Windungszahl und sieht neben einer feinstufigen Einstellung noch eine Grobschaltung vor. 



   Die Fig. 5 lässt ein Schema einer solchen Schaltung erkennen. Zu dem   Anker l'der Maschine   gehören die Spulen g und m der Pole, deren Wicklungen in Reihe mit der   Schweissstelle   s liegen. Die Spule g besitzt fünf Anzapfungen ausser ihrer Zu-und Ableitung. Mittels eines Schalters h ist die Windungszahl um 5 x 1 = 5 Windungen veränderlich. Um den   Regulierbereich   noch mehr zu erweitern, beispielsweise die Windungszahl zu verringern, dreht man den Schalter h im Sinne des Pfeiles p zurück und legt die
Grobschalterlasche i auf den mittleren Kontakt der drei Anzapfungen der Wicklung m, wodurch sechs
Windungen abgeschaltet werden. Durch die Bewegung des Schalters i auf den obersten Kontakt ist es möglich, die Windungszahl um nochmals sechs Windungen zu verringern.

   Durch diese Regulierung ergeben sich 3   X   6 = 18 Stufen. Vorteilhaft ist es, wenn man die mittlere Grobstufe so ausführt, dass ihre sechs Stufen für die gebräuchlichsten mittleren Stromstärken ausreichen, so dass nur dann ein Um- stellen der Grobschalterlasche erforderlich wird, wenn die selteneren grösseren oder geringeren Strom- stärken angefordert werden. 



   Natürlich kann auch bei der neuen Anordnung das bereits bekannte Verfahren der Gegenschaltung 
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AT134866D 1930-04-29 1931-04-23 Querfeld-Gleichstrommaschine mit Reihenschlußerregung und regelbarer Kurzschlußstromstärke. AT134866B (de)

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AT134866D AT134866B (de) 1930-04-29 1931-04-23 Querfeld-Gleichstrommaschine mit Reihenschlußerregung und regelbarer Kurzschlußstromstärke.

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