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Bei der Ausführung von gemauerten Hochbauten wird meist die Bereitung des Mörtels am Bauplatz unten vorgenommen und der Mörtel mittels eines Aufzuges zu Vorratsbehältern in den einzelnen Stockwerken befördert. In jedem Stockwerk ist ein Vorratsbehälter angeordnet, von welchem der Mörtel bisher gewöhnlich in Butten abgefüllt und von nur für diesen Zweck verwendeten zahlreichen Hilfsarbeitern zu den einzelnen Maurern an die Verwendungsstellen getragen wurde. Bei dieser Beförderungsart kann ein Buttenträger mit einer Mörtelbutte von zirka 25 1 Inhalt meist nicht mehr wie vier Maurer mit der erforderlichen Mörtelmenge versorgen, die Arbeit des Tragens der Butten ist sehr anstrengend, gilt als Schwerarbeit und muss mit höheren Löhnen bezahlt werden, wodurch die Baukosten wesentlich erhöht werden.
Ausserdem leiden die Arbeiter dadurch, dass der Mörtel mit der Haut des Arbeiters am Hals und an den Schultern in Berührung kommt und durch Wundwerden dieser betreffenden Hautstellen infolge der Reibung der Traggurten an ihrer Gesundheit Schaden leiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Mörteltransport dadurch rationeller zu gestalten,
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Möglichkeit verhindert werden.
Gemäss der Erfindung wird dies durch einen Mörtelkarren erreicht, bei welchem der Behälter des Karrens mit einer durch einen Schieber verschliessbaren Öffnung in einer solchen Höhe angeordnet ist, dass ohne Kippen oder Höherstellen des Behälters der Mörtel aus dem Behälter in die Mörtelgefässe der Maurer abfliessen kann.
In der Zeichnung ist der Mörtelkarren gemäss der Erfindung in Fig. 1 in einem Längsschnitt nach
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Höhe angeordnet, dass ohne Kippen oder Höherstellen des Behälters der Mörtel aus dem Behälter in die Mörtelgefässe des Maurers fliessen kann.
Das Arbeiten mit der beschriebenen Einrichtung geht auf folgende Weise vor sich : Der Arbeiter füllt den Behälter 1 aus einem Vorratsbehälter mit Mörtel und führt den gefüllten Behälter zu den einzelnen auf dem Bau beschäftigten Maurern, wo er, ohne den Behälter des Karrens höher stellen zu müssen, allein durch Öffnen der Ausilussöffnung 18 eine entsprechende Mörtelmenge in die an den Verwendungsstellen
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menge versorgen. Wenn bei fortschreitendem Bau die Mauerhöhe so gross geworden ist, dass die Mörtelgefässe der einzelnen Maurer nicht mehr auf die Fahrbahn aufgestellt sein können, sondern auf über Böcke gelegten Pfosten, auf welchen die Maurer bei ihrer Arbeit stehen, so hat der die Einrichtung bedienende
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Behälter 1 durch Betätigung des Sehiebeverschlusses 19 gefüllt wird.
Dieses Mörtelsehaff kann er dem auf dem Böckelgerüst stehenden Helfer des Maurers zu dessen Standort hinaufreichen, und dieser kann das Mörtelgefäss füllen. Wenn diese Füllung vorgenommen wurde, wird der Behälter 1 zum nächsten Maurer geführt usw., bis der Behälter 1 vollkommen entleert ist. Bei nur mehr geringem Inhalt des Behälters 1 kann dieser auf die Stützen 16 aufgestellt werden, wodurch ohne eine besondere Vorrichtung eine genügende Neigung des Behälters erzielt wird, um den Mörtel vollständig ausfliessen zu lassen. Hierauf wird die Einrichtung wieder zu dem Vorratsbehälter zurückgeführt und dort von neuem gefüllt.
Das Füllen des Behälters 1 kann anstatt aus einem Vorratsbehälter auch direkt von dem Förder-
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