AT134511B - Verfahren zur Herstellung von hochbeanspruchbaren, geschweißten Druckbehältern (Kesseln, Röhren u. dgl., insbesondere auch Trommeln für Dampfkesselanlagen). - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hochbeanspruchbaren, geschweißten Druckbehältern (Kesseln, Röhren u. dgl., insbesondere auch Trommeln für Dampfkesselanlagen).

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AT134511B
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Austria
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Carl Ing Wallmann
Franz Dr Ing Nehl
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Carl Ing Wallmann
Franz Dr Ing Nehl
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   Es haben Bestrebungen eingesetzt, durch Verwendung hochwertiger Baustoffe eine Verringerung der Wandstärken oder Erhöhungen der Beanspruchungsgrenze von Kesselbehältern zu erreichen. Die
Erfindung zielt in gleicher Richtung und beruht auf der Erkenntnis, dass sich-entgegen den Erwartungen weiter Kreise der Fachwelt-der bekannte unlegierte Flussstahl mit einem Molybdängehalt bis etwa   0'3os   , einwandfrei mit den heute bekannten   Schweissverfahren   zuverlässig schweissen lässt. 



   Die Erfindung beruht in der Anwendung dieser Erkenntnis bei der Herstellung hoehbeanspruchbarer   Druckbehälter,   indem man hiefür als Baustoff den bekannten unlegierten   molybdänhaitigen   Flussstahl   wählt-zweckmässig   in den vorstehend angegebenen Grenzen-und eine der für den Einzelfall gerade günstigsten Presssehweissarten anwendet, in erster Linie die mittels Wassergasschweissung hergestellte überlappte Naht. 



   Die nach diesem Verfahren hergestellten   Druckbehälter   können geringere Wandstärken besitzen, als aus normalem Flusseisen auf die bekannte Weise hergestellte Behälter gleicher Durchmesser und
Grösse, oder gestatten bei Beibehaltung der für normales Flusseisen bestimmten Behälter-und Wand- stärkenbemessungen eine Erhöhung der Beanspruchungsgrenze. 



   Weitere Vorteile dieses Verfahrens bestehen darin,   dass gleichzeitig Druckbehälter geschaffen   werden, deren Festigkeitseigenschaften (Festigkeit, Streckgrenze,   Dehnung)   durch höhere Temperaturen, insbesondere auch bei den für Hochdruckdampf in Betracht kommenden Wärmegraden, in geringerem
Masse ungünstig beeinflusst werden als bei den bisher bekannten Baustoffen   fÜr geschweisste   Hohlkörper. 



   Ferner ergibt sich noch der Vorteil, dass die Gegenwart von Molybdän eine vergiitende Beein- flussung des Werkstoffes durch beschleunigte Abkühlung mittels milder Abschreckmittel   (01   oder Dampf) bei oder nach der seine Herstellung abschliessenden Gliihbehandlung gestattet. So kann der fertiggeformte und gegebenenfalls einer Grenzdruckprobe unterworfene   Druckbehälter   in an sich bekannter Weise bis kurz über den oberen Umwandlungspunkt erhitzt und darauf der erwähnten vergütenden   Kühlbehandlung   unterworfen werden. 



   Schliesslich darf nicht unerwähnt bleiben, dass die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten
Druckbehälter, Kessel, Leitungsrohre usw. auch noch den Vorzug grosser chemischer Widerstandsfähigkeit besitzen, beispielsweise Salzsäure und Schwefelsäure gegenüber, und sich insbesondere für den Bedarf der chemischen Industrie eignen, sowie für solche Fälle, in denen andere Werkstoffe, die bisher vorwiegend für die Herstellung geschweisster   Druckbehälter   in Frage kamen, versagen mussten, weil sie chemischen
Angriffen nicht standhalten konnten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von hochbeanspruchbare, pressgeschweissten Druckbehältern (Kesseln, Rohren u. dgl., insbesondere auch Trommeln für Dampfkesselanlagen), dadurch gekennzeichnet, dass als Werkstoff der bekannte unlegierte Flussstahl mit einem Molybdängehalt bis zu 0'3% verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT134511D 1927-02-17 1927-12-15 Verfahren zur Herstellung von hochbeanspruchbaren, geschweißten Druckbehältern (Kesseln, Röhren u. dgl., insbesondere auch Trommeln für Dampfkesselanlagen). AT134511B (de)

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AT134511D AT134511B (de) 1927-02-17 1927-12-15 Verfahren zur Herstellung von hochbeanspruchbaren, geschweißten Druckbehältern (Kesseln, Röhren u. dgl., insbesondere auch Trommeln für Dampfkesselanlagen).

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