AT1334U1 - Zuschnitt für eine faltschachtel - Google Patents

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AT1334U1 AT0014896U AT14896U AT1334U1 AT 1334 U1 AT1334 U1 AT 1334U1 AT 0014896 U AT0014896 U AT 0014896U AT 14896 U AT14896 U AT 14896U AT 1334 U1 AT1334 U1 AT 1334U1
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Mosburger Ag
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Abstract

Der Zuschnitt kann zu einer Faltschachtel aufgerichtet werden, indem man zwei einander gegenüberliegende Seitenwände (4, 5) durch Auseinanderziehen in eine senkrechte Lage zum Boden (1) bringt; dadurch werden alle vier Seitenwände (2-5) in eine Lage senkrecht zum Boden (1) gebracht. Um die Faltschachtel in dieser Stellung auch bei geöffnetem Deckel (6) zu stabilisieren, ist an der Seitenwand (2), die der mit dem Deckel (6) verbundenen Seitenwand (3) gegenüberliegt, eine Stabilisierungsklappe vorgesehen, die bei aufgeklappter Faltschachtel in diese hineingeklappt werden kann, sodaß die Faltschachtel stabilisiert wird. Zweckmäßigerweise schließen an den Deckel (6) zwei Versteifungselemente (36, 37) an, die nach innen geklappt und mit diesem verklebt sind. Auf diese Weise wird ein umlaufender Stoßrand (26) gebildet, der um die gesamte Seitenwand (5) umläuft; ein analoger Stoßrand ergibt sich auch bei der gegenüberliegenden Seitenwand (4).

Description


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   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zuschnitt für eine Faltschachtel, bestehend aus einem Boden, vier an den Boden anschliessenden Seitenwänden und einem an eine Seitenwand gegenüber dem Boden anschliessenden Deckel, wobei je zwei benachbarte Seitenwände an ihren Enden durch je einen einen Zwickel bildenden Fortsatz miteinander verbunden und Boden, Seitenwände, Deckel und Fortsätze durch Faltrillen voneinander getrennt sind, wobei ferner die Fortsätze jeweils durch eine Faltrille in zwei dreieckförmige Bereiche unterteilt und jeweils einer dieser Bereiche mit der benachbarten Seitenwand - an dieser flach anliegend - verklebt ist, so dass beim Auffalten des Zuschnittes die Seitenwände eine zum Boden senkrechte Lage annehmen und wobei ferner der Boden und die beiden einander gegenüberliegenden mit den Fortsätzen verklebten Seitenwände mit einem nach innen gefalteten,

   mit dem Boden bzw. den Seitenwänden verklebten Streifen versehen sind, an den sich die beiden anderen einander gegenüberliegenden Seitenwände, getrennt durch je eine Faltrille, sowie die Fortsätze anschliessen, so dass bei zu einer Faltschachtel aufgerichtetem Zuschnitt an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Schachtel ein über den Boden und die Seitenwände vorstehender doppellagiger Stossrand gebildet ist, und wobei die Breite des Deckels der Breite der Faltschachtel einschliesslich Stossrand entspricht. 



   Derartige Faltschachteln sind insbesondere dazu bestimmt, im Postversand verwendet zu werden. Der Zuschnitt wird aufgefaltet, indem man die beiden einander gegenüberliegenden Seitenwände, die nicht mit den Fortsätzen verklebt sind, durch Auseinanderziehen in eine senkrechte Lage zum Boden bringt ; dadurch werden nämlich alle vier Seitenwände in ihre bestimmungsgemässe senkrechte Lage zum Boden gebracht, und die Faltschachtel ist nunmehr befüllbar und mittels des Deckels, der üblicherweise zweiteilig ist, verschliessbar. Zum Verschliessen ist in einer der Seitenwände ein Schlitz vorgesehen, in den eine Verschlussklappe des Deckels eingesteckt werden kann. 



   Da Faltschachteln dieser Art im Postversand zuweilen heftigen Stössen ausgesetzt sind, wodurch nicht nur die Schachtel, 

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 sondern auch der Inhalt beschädigt werden kann, sind die Faltschachteln so ausgebildet, dass an zwei einander gegen- überliegenden Seiten der Schachtel ein über den Boden und die Seitenwände vorstehender doppellagiger Stossrand gebildet. 



   Nachteilig ist bei den bekannten Faltschachteln, dass sie in der aufgefalteten Lage erst durch das Schliessen des Deckels fixiert werden. Während des Befüllens muss die Faltschachtel entsprechend gehalten werden, damit sie nicht wieder zusammenklappt. 



   Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diesen Nachteil zu beseitigen und eine Faltschachtel zu schaffen, die auch bei geöffnetem Deckel in aufgerichtetem Zustand stabil ist. 



   Diese Aufgabe wird durch einen Zuschnitt der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass an die Seitenwand, die der mit dem Deckel verbundenen Seitenwand gegen- überliegt, getrennt durch eine Faltrille, eine Stabilisierungsklappe anschliesst, deren Breite der Innenbreite der Faltschachtel entspricht, sodass sie bei aufgeklappter Faltschachtel zur Stabilisierung der Faltschachtel im aufgeklappten Zustand in die Faltschachtel hineinklappbar ist. 



   Erfindungsgemäss ist also zusätzlich eine Stabilisierungsklappe vorgesehen, die nach dem Auffalten der Faltschachtel in diese hineingeklappt werden kann, sodass die Faltschachtel auch bei geöffnetem Deckel stabil ist. 



   Bei den bekannten Faltschachteln ist der Deckel zweiteilig ausgebildet, sodass über einen Grossteil der Faltschachtel der Deckel doppellagig und damit entsprechend stabil ist. Da anstelle eines Deckelteils nun die Stabilisierungsklappe vorgesehen ist, könnte die Stabilität des Deckels leiden. Es ist daher zweckmässig, wenn seitlich an den Deckel, von diesem durch Faltrillen getrennt, zwei Versteifungselemente anschliessen, die nach innen geklappt und mit diesem verklebt sind. Auf diese Weise wird auch im Bereich des Deckels ein doppellagiger Stossrand erzeugt. Es ergibt sich damit ein durchgehender, umlaufender Stossrand, der über den Boden, den Deckel und zwei einander gegenüberliegende Seitenwände vorsteht, sodass die Schachtel und deren Inhalt sehr gut gegen stösse geschützt ist.

   Zusätzlich ergibt sich der Vorteil, dass 

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 auch auf der Innenseite des Deckels Hinweise für den Benützer angebracht werden können, ohne dass es notwendig ist, den Zuschnitt zweiseitig zu bedrucken. 



   Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt : Fig. 1 einen erfindungsgemässen Zuschnitt samt Faltrillen ; Fig. 2 zeigt den Zuschnitt im Zustand vor dem Aufrichten der Seitenwände ; und Fig. 3 zeigt eine perspektivische Darstellung des Zuschnitts in aufgerichtetem Zustand der Seitenwände. 



   Der Zuschnitt nach Fig. 1 besteht aus einem Boden 1 und Seitenwänden 2, 3, 4 und 5 sowie einem Deckel 6. Die Seitenwände 2-5 sind durch Fortsätze 8, 9, 10 und 11 miteinander verbunden. Ferner sind der Boden 1 und die Seitenwände 2, 3 durch Faltrillen 12, 12'voneinander getrennt. Der die Seitenwände 2, 5 miteinander verbindende Fortsatz 8 weist nicht nur Faltrillen 13, 25 auf, welche ihn von den Seitenwänden 2, 5 trennen, sondern auch eine diagonale Faltrille 15, die den Fortsatz 8 in zwei im wesentlichen dreieckförmige Bereiche 8', 8''unterteilt. Analog dazu sind auch die Fortsätze 9,10 und 11 jeweils in zwei im wesentlichen dreieckförmigen Bereiche   9', 9'' ; 10', 10'' ;   bzw. 11', 11''unterteilt. 



   Der Boden 1 und die beiden einander gegenüberliegenden Seitenwände 4, 5 sind durch Streifen 17,16 und die Seitenwände 2, 3 sind von den Fortsätzen 8, 11 bzw.   9, 10   durch Streifen 18, 21 bzw. 19,20 voneinander getrennt. Die Streifen 16,18 und 19 sind vom Boden 1 bzw. den Seitenwänden 2 und 3 durch eine Faltrille 25 getrennt ; analog dazu sind die Streifen 17,20 und 21 vom Boden 1 bzw. den Seitenwänden 3,2 durch eine Faltrille 24 getrennt. Der Streifen 16 ist von der Seitenwand 5 durch eine Faltrille 35, der Streifen 17 ist von der Seitenwand 4 durch eine Faltrille 34 getrennt. Die Streifen 18, 19,20 und 21 gehen direkt,   d. h.   ohne Faltrille, in die Fortsätze 8,9, 10 bzw. 11 über. 



   An die Seitenwand 3   schliesst - durch   eine Faltrille 33 getrennt-der Deckel 6 an. Er ist in üblicher Weise mit einer an sich bekannten Verschlussklappe 22 versehen, die zum Schliessen der Faltschachtel in einen Schlitz 23, der in der 

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 Seitenwand 2 vorgesehen ist, gesteckt und in diesem Schlitz 23 verriegelt werden kann. 



   Seitlich schliessen an den Deckel 6 - durch die Faltrillen 24 und 25 getrennt - Versteifungselemente 36,37 an. 



   An die Seitenwand 2   schliesst-durch   zwei im Abstand voneinander angeordnete Faltrillen 31,32 getrennt-eine Stabilisierungsklappe 7 an. 



   Die Streifen   16, 17, 18, 19, 20, 21   sowie die Versteifungselemente 36,37 werden um die Faltrillen 24,25 bei der Herstellung des Zuschnittes gefaltet und mit dem Boden 1 bzw. den benachbarten Seitenwänden 2, 3, bzw. mit dem Deckel 6 verklebt. Ferner werden die Bereiche 8', 9',   10'und 11'der   Fortsätze 8-11 im Zuge des Faltens bzw. Klebens der Streifen 16 - 21 mit den Seitenwänden 2, 3, an diesen flach anliegend, verklebt. Damit hat sich der in Fig. 2 dargestellte Zustand des Zuschnittes ergeben und der Zuschnitt kann nunmehr durch Auseinanderziehen bzw. Aufrichten der Seitenwände in eine senkrechte Lage zum Boden gebracht werden. Um die Faltschachtel zu stabilisieren, wird nun die Stabilisierungsklappe 7 um die beiden Faltrillen 31 und 32 nach innen geschlagen, sodass sie an der Seitenwand 2 innen anliegt.

   Die Faltschachtel ist damit füllbereit und durch Umlegen des Deckels 6 und Einstecken der Verschlussklappe 22 in den Schlitz 23 verschliessbar. 



   Aus Fig. 3 ist zu entnehmen, dass sich durch das Umlegen der Streifen 16,18 und 19 ein vorstehender doppellagiger Stossrand 26 gebildet hat. Er erstreckt sich über die beiden Seitenwände 2,3 und über den Boden 1. Analog dazu ist auch auf der gegenüberliegenden Seite durch die Streifen 17,20 und 21 ein doppellagiger Stossrand gebildet. 



   Da der Deckel nur einteilig ausgebildet ist, ist er erfindungsgemäss durch die beiden Versteifungselemente 36,37 versteift. Damit ist auch er doppellagig ausgebildet, sodass sich letztlich ein umlaufender, doppellagig ausgebildeter Stossrand ergibt. Der Stossrand bewirkt nicht nur eine erhebliche Versteifung der Schachtel, sondern schützt auch diese samt Inhalt vor Beschädigungen, die im Zuge des Postversandes,   z. B.   beim Werfen der Schachtel, entstehen könnten. 

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   Zur Erleichterung des Faltens beim Aufrichten des Zuschnittes sind Ausstanzungen vorgesehen. Lediglich beispielsweise soll auf die Austanzung 28 zwischen den Streifen 16 und 18 hingewiesen werden.   Ausserdem sind   die Seitenwände 4,5 an ihren Aussenkanten mit nach innen klappbaren Laschen 29 bzw. 



  30 versehen, damit sich eine Auflage für den Deckel 6 ergibt.

Claims (2)

  1. ANSPRÜCHE : 1. Zuschnitt für eine Faltschachtel, bestehend aus einem Bo- den, vier an den Boden anschliessenden Seitenwänden und einem an eine Seitenwand gegenüber dem Boden anschliessen- den Deckel, wobei je zwei benachbarte Seitenwände an ihren Enden durch je einen einen Zwickel bildenden Fort- satz miteinander verbunden und Boden, Seitenwände, Deckel und Fortsätze durch Faltrillen voneinander getrennt sind, wobei ferner die Fortsätze jeweils durch eine Faltrille in zwei dreieckförmige Bereiche unterteilt und jeweils einer dieser Bereiche mit der benachbarten Seitenwand- an dieser flach anliegend-verklebt ist, so dass beim Auffalten des Zuschnittes die Seitenwände eine zum Boden senkrechte Lage annehmen und wobei ferner der Boden und die beiden einander gegenüberliegenden, mit den Fortsät- zen verklebten Seitenwände mit einem nach innen gefalte- ten,
    mit dem Boden bzw. den Seitenwänden verklebten Streifen versehen sind, an den sich die beiden anderen einander gegenüberliegenden Seitenwände, getrennt durch je eine Faltrille, sowie die Fortsätze anschliessen, so dass bei zu einer Faltschachtel aufgerichtetem Zuschnitt an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Schachtel ein über den Boden und die Seitenwände vorstehender dop- pellagiger Stossrand gebildet ist, und wobei die Breite des Deckels der Breite der Faltschachtel einschliesslich Stossrand entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass an die Seitenwand (2), die der mit dem Deckel (6) verbundenen Seitenwand (3) gegenüberliegt, getrennt durch eine Faltrille (31,32), eine Stabilisierungsklappe (7) an- schliesst, deren Breite der Innenbreite der Faltschachtel entspricht,
    sodass sie bei aufgeklappter Faltschachtel zur <Desc/Clms Page number 7> Stabilisierung der Faltschachtel im aufgeklappten Zustand in die Faltschachtel hineinklappbar ist.
  2. 2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich an den Deckel (6), von diesem durch Faltril- len (24,25) getrennt, zwei Versteifungselemente (36,37) anschliessen, die nach innen geklappt und mit diesem ver- klebt sind.
AT0014896U 1996-03-18 1996-03-18 Zuschnitt für eine faltschachtel AT1334U1 (de)

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