AT133455B - Luftrückkühler für Turbogeneratoren. - Google Patents

Luftrückkühler für Turbogeneratoren.

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AT133455B
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Austria
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Ceskomoravska Kolben Danek Akt
Jaroslav Kucera Ing Dr
Vaclav Vorel
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    Luftrilckkübler   für Turbogeneratoren. 



   In neuerer Zeit werden zur Kühlung der Luft bei Turbogeneratoren vorwiegend Zirkulationskühler verwendet, die in Kammern im Fundament untergebracht sind, welche von den Tragpfeilern des
Generators gebildet werden. Diese Anordnung verursacht eine Verlängerung der Luftwege, ferner schwächen die grossen Querschnitte der Luftkanäle das tragende Mauerwerk, so dass gegebenenfalls   Erschütterungen   der Maschine und des Fundamentes auftreten. Deshalb ist die moderne Technik bestrebt, die Kühler bei der Maschine selbst anzuordnen, so dass das bedienende Personal nicht nur die
Maschine, sondern auch deren Kühler vor Augen hat, und dadurch den Ausbau eines soliden Fundamentes zu ermöglichen, welches von vornherein jede Erschütterung   ausschliesst.   



   Die Anordnung der Luftkühler bei Turbogeneratoren wird in verschiedener Weise durchgeführt. 



   Es wurde schon vorgeschlagen, die Kühler neben dem Generator anzuordnen, wobei diese zwar gut zugänglich sind, jedoch eine grosse   Grundfläche   einnehmen, so dass diese Anordnung insbesondere in alten, ungeräumigen Zentralen schwer   durchführbar   ist. Auch hat man bereits die Kühler oberhalb der
Generatoren angeordnet. Diese Anordnungen haben den Nachteil, dass bei einer Undichtheit der Kühler (bei Rohrbruch, Korrosion oder mangelhaftem Einwalzen) das Wasser in die elektrische Maschine ein- dringen kann. 



   Alle diese Übelstände werden von der vorliegenden Erfindung beseitigt. Der Gegenstand der
Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Fig. 1 stellt den Längsschnitt, Fig. 2 den
Querschnitt eines Turbogenerators samt Zubehör dar. 



   Der aus mehreren Teilen bestehende Luftkühler ist über dem Generator angebracht. Die warme
Luft steigt aus der Maschine in natürlichem Sinne in die Höhe und teilt sieh in mehrere Ströme, welche die Kühler durchsetzen. Die abgekühlte Luft sinkt dann in die Entwässerungskammern   2   über dem
Generator, von wo sie die Ventilatoren 3 durch die als Zuführungskanäle ausgebildeten   Mantelver-   kleidungen 4 wiederum in die Maschine saugen. 



   Die   Zuleitungs-und Rückleitungsrohre   5 und 6 eines jeden Kühlerteiles sind an den Seiten in eine der Bedienung vom Fussboden des   Masehinenhauses     zugängliche     Höhe geführt,   wo die entsprechenden
Ventile 7 und 8 den Zutritt und Austritt des Wassers zu jedem einzelnen Kühlerelement öffnen oder sperren. Alle diese Ventile sind in einem   schützenden, gegebenenfalls   mit einem Glasfenster versehenen
Kasten 9 untergebracht, wo sich auch alle Kontroll-und Signalapparate befinden. In diesen Kasten mündet auch die Entwässerungsleitung   ?,   die sich im Bedarfsfalle mit dem Ventil 11 öffnen lässt. 



   Im Falle einer Störung, die z. B. durch Rohrbruch im Kühler entsteht, fliesst das Wasser auf der schiefen Mantelfläche des Generators in die Kammer 12 ab, von wo es über die Entwässerungsleitung 10 abgelassen wird. Durch die   Richtungsänderung   des Luftstromes um ungefähr   900 werden auch   die in der Luft suspendierten Wassertropfen ausgeschieden, so dass in solchem Falle kein Wasser in den Generator eindringt. Die Kammern 12 können gegebenenfalls mit einer Signaleinrichtung ausgerüstet werden, welche das Eindringen von Wasser in die betreffende Kammer und somit die   Beschädigung   des zugehörigen Kühlerelementes selbsttätig meldet.

   In diesem Falle kann man von unten den betreffenden Teil abschalten, worauf nach erfolgtem Abschalten des schadhafte Elementes mit dem von der Maschinenbühne aus bedienten Ventil 13 der betreffende Teil wieder eingeschaltet werden kann, so dass der Betrieb ungestört bleibt. Nur die schadhafte   Rohrengruppe   wurde ausgeschaltet. Soll nun irgendein Kühler- 

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 EMI2.1 
 fortgesetzt wird. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1.   Luftrückkühler für Turbogeneratoren,   der oberhalb des Generators montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrohre in eigenen Entwässerungskammern angebracht sind, die im Falle einer   Beschädigung   des Kühlers ein   Überschwemmen   des Generators mit Wasser verhüten und dass der Luftstrom in den Kammern eine   Richtungsänderung   erfährt, um in ihm suspendierte Wassertropfen auszuscheiden.

Claims (1)

  1. 2. Luftrtiekkühler für Turbogeneratoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einigen Teilen besteht und diese wiederum von mehreren Elementen gebildet werden, die sich nach Abnahme des zugehörigen Teiles der oberen Verkleidung (14) beliebig und leicht nach aufwärts abmontieren und mit dem Kran transportieren lassen, indes der freigewordene Zwischenraum gegebenenfalls mit einer Membran zugedeckt werden kann.
    3. Luftrückkühler für Turbogeneratoren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern des Kühlers mit einer Signaleinriehtung ausgerüstet sind, welche das Eindringen von Wasser in die Kammern und somit auch die Undichtheit des betreffenden Kühlerteiles anzeigt, so dass der undichte Kühlerteil durch Abschluss der zugehörigen individuellen Rohrleitung vom Fussboden des Masehinenhauses oder von der Maschinenbühne aus ausser Betrieb gesetzt werden kann. EMI2.2
AT133455D 1931-04-04 1932-03-09 Luftrückkühler für Turbogeneratoren. AT133455B (de)

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