AT133416B - Trockengleichrichter. - Google Patents

Trockengleichrichter.

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AT133416B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Trockengleichrichter.   



   Die Erfindung betrifft einen Trockengleichrichter, bei dem jede Zelle aus zwei durch eine nichtleitende Zwischenlage getrennten Stoffen mit verschiedener Fähigkeit, Elektronen zu emittieren, gebildet ist. 



   Bei den bekannten Gleichrichtern mit nichtleitender Zwischenlage wurde diese Lage auf chemischen Wege oder auf andere Weise aus den Werkstoffen der begrenzenden Lagen gebildet. 



   Die Erfindung ist nun dadurch   gekennzeichnet, dass   die Zwischenlage unabhängig von dem Material der zwei begrenzenden Lagen gebildet ist. Es hat sich gezeigt, dass auf diese Weise eine besonders gute Ventilwirkung erzielt wird, und ausserdem können solche Gleichrichter einfacher und billiger als die bekannten Gleichrichter hergestellt werden. 



   Die Anwendung einer Schicht, die unabhängig von dem Werkstoff der zwei begrenzenden Schichten gebildet worden ist, ist an sich bekannt, aber bisher bestand die Zwischenlage in diesem Falle aus einem 
Leiter oder einem Halbleiter. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass sich nur ganz befriedigende Ergeb- nisse erzielen lassen, wenn die Zwischenlage nichtleitend ist. 



   Im Gegensatz zu dem bisher üblichen besteht die Zwischenlage zweckmässig aus einem Stoff, der weder als Ganzes noch, was seinen elektronegativen Bestandteil betrifft, in den Werkstoffen der zwei begrenzenden Lagen enthalten ist. 



   Bei einem Ausführungsbeispiel der Zwischenlage besteht diese aus einer sehr dünnen Platte,   zweckmässig   von der Grössenordnung von   0'01-O'l mm,   oder einem Streifen aus Kunstharz, z. B. Bakelit, Lack, Kollodium, Wasserglas od. dgl. 



   Ein Trockengleichrichter nach der Erfindung ist zweckmässig so ausgebildet, dass jede Zelle desselben aus einer Kupferplatte besteht, die mit einer Bakelitschicht bestrichen ist, gegenüber der eine aus   CuS   bestehende Platte angebracht ist. 



   Ein einfaches Herstellungsverfahren ergibt sich, wenn die Zwischenlage auf eine der zu beiden Seiten der Zwischenlage befindlichen Schichten aufgespritzt wird. Jedoch sind auch andere Herstellungverfahren möglich. Lack z. B. kann man auch sehr dünn auf einer der begrenzenden Lagen verstreichen. 



   Bei einer günstigen Ausführungsform ist die Zwischenlage auf eine Platte oder einen Streifen aufgespritzt, die eine der begrenzenden Lagen bilden, und darauf ist die andere begrenzende Lage wieder auf die Zwischenlage aufgespritzt. In dieser Weise wird auf sehr einfachem Wege ein Gleichrichter von sehr gedrängter Form erhalten. Wenn geeignete Stoffe gewählt werden, kann sogar ein aus einer grossen Anzahl von Zellen bestehender Gleichrichter ganz in der Weise aufgebaut werden, dass eine Anzahl von verschiedenen Lagen nacheinander in der angegebenen Weise aufeinander aufgespritzt werden. 



   Man beginnt in diesem Fall damit, auf eine feste Unterlage ein Metall mit guter Fähigkeit zu emittieren, aufzuspritzen. Hierauf wird dann eine isolierende Schicht gespritzt, auf diese eine Schicht aus einem Stoff mit geringer Fähigkeit zu emittieren, dann wieder eine Schicht aus dem Metall, mit dem man begonnen hat usw. 



   Man kann so eine beliebige Zahl von Zellen zusammenfügen, die man beliebig in der Weise in Reihe oder parallel schalten kann, dass man Anschlussdrähte nach aussen führt. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. 



   Die veranschaulichte Zelle eines Gleichrichters wird als folgendermassen zusammengebaut angenommen : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Auf eine   Eupferplatte ; !   ist eine Lage 2 aus Bakelit gespritzt oder gestrichen, welche etwa   0-001 mm   dick ist, und gegen sie anliegend ist eine aus zusammengepresstem CueS bestehende Platte 3 angebracht, so dass sie mit der Zwischenschicht in Berührung steht. Wenn die Platten eine Oberfläche von etwa 5x5   eiib   haben und eine Wechselspannung von 50 Volt angelegt wird, dann wird in einer Richtung ein
Strom von ungefähr 10-20   mA   durchgehen. In der andern Richtung wird praktisch kein Strom durchgehen.

   Obgleich hier eine sehr einfache Schaltanordnung dargestellt ist, ist es ersichtlich, dass man die beschriebenen Zellen auf verschiedene Weise zusammenbauen und in verschiedenen Schaltungen zum
Gleichrichten von Wechselstrom verwenden kann. 



   Zwecks Zusammenfügung der verschiedenen Zellen eines Gleichrichters kann man z. B. alle Platten oder Lagen in der Mitte mit einer Öffnung versehen und durch alle Öffnungen der aufeinanderfolgenden Zellen einen Bolzen hindurchstecken, der auf beiden Seiten eine Klemmplatte besitzt. Durch Anziehen einer Mutter am einen Ende des   Bolzens drücken   die Klemmplatten in diesem Fall die verschiedenen Zellen aneinander, so dass eine gute elektrische und mechanische Verbindung hergestellt wird. 



   Für die Kathode kann man ausser dem bereits erwähnten Kupfer noch viele andere Stoffe, z. B. 



  Zirkonium, Titan, Hafnium, Thorium, verwenden. Ebenso eignen sich für die Anode sehr viele verschiedene Stoffe, z. B. Kupferjodid, mit einem Zusatz freien Jods, Bleisulfid, Molybdänsulfid, Wolframsulfid, Eisensulfid, Eisenhammerschlag, Manganoxyd, Silberchlorid mit freiem Jod,   Bleiperoxyd,   Cadmiumoxyd. 



   Des weiteren ist es ersichtlich, dass auch für die Zwischenlage verschiedene andere Stoffe ausser den schon erwähnten verwendet werden können. Im allgemeinen eignen sich gut alle Nichtleiter, die sich in einer dünnen Schicht anbringen lassen. Zweckmässig werden natürlich die Nichtleiter verwendet, die in einer dünnen Schicht aufgestrichen oder aufgespritzt werden können und gleichzeitig die Bedingung erfüllen, dass diese Schicht vollkommen dicht ist und gegen mechanische und atmosphärische Einflüsse   genügend widerstandsfähig   ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Trockengleiehrichter, bei dem jede Zelle aus zwei durch eine nichtleitende dünne Zwischenlage aus einem festen Stoff getrennten Schichten aus Stoffen mit verschiedener Fähigkeit, Elektronen zu 
 EMI2.1 
 der zwei begrenzenden Lagen gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Trockengleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage aus einem Stoff besteht, der weder als Ganzes noch, was seinen elektronegativen Bestandteil betrifft, in den Werkstoffen der zwei begrenzenden Lagen enthalten ist.
    3. Trockengleichrichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage aus einer sehr dünnen Platte (zweckmässig von der Grössenordnung von 0'01-0'1 mm) oder einem Streifen aus Kunstharz, Lack, Kollodium, Wasserglas od. dgl. besteht.
    4. Trockengleichrichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage auf eine der zu beiden Seiten der Zwischenlage befindlichen Lagen aufgespritzt ist.
    5. Trockengleichrichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die andere begrenzende Schicht auf die Zwischenlage aufgespritzt ist.
    6. Trockengleichrichter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zelle des Trockengleichrichters aus einer Kupferplatte besteht, die mit einer Bakelitschieht bestrichen ist, gegenüber der eine aus Cu2S bestehende Platte angebracht ist. EMI2.2
AT133416D 1930-05-15 1931-05-07 Trockengleichrichter. AT133416B (de)

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CH (1) CH153317A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742762C (de) * 1939-03-15 1943-12-10 Philips Patentverwaltung Verfahren zur Herstellung eines Sperrschichtelektrodensystems mit einer Selenelektrode

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742762C (de) * 1939-03-15 1943-12-10 Philips Patentverwaltung Verfahren zur Herstellung eines Sperrschichtelektrodensystems mit einer Selenelektrode

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CH153317A (de) 1932-03-15

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