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Grabdenkmal.
Grabdenkmäler mit einem in dem Stein eingelassenen Bild des Verstorbenen sind bekannt. Das Bild weist in den meisten Fällen ovale oder runde Form und eine besondere Fassung auf. die auf das Auge des Beschauers einen störenden Eindruck hervorruft. Zwecks Vermeidung dieses flbelstandes hat man auch schon das auf einer Unterlage befestigte Bild an den Konturen ausgeschnitten und dann in den Stein
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werden.
Die Erfindung liegt nun in einer neuen Anordnung und Befestigung eines Bildes der letztgenannten Art an dem Grabstein. Gemäss der Erfindung wird das in an sich bekannter Weise auf einer Unterlage befestigte und an den Konturen ausgeschnittene Bild auf dem Suekelstein des Grabdenkmales derart befestigt, dass es mit seinen Konturen freiliegt. Es soll dadurch eine plastische Wirkung des durch den natÜrlichen Hintergrund begrenzten Bildes erzielt werden, so dass das Bild auf den Beschauer den Eindruck einer auf einen Sockel gestellten Skulptur hervorruft.
Die Herstellung und Anordnung des Bildes auf dem Soekelstein wird im nachstehenden an Hand der Zeichnung erläutert.
Eine gegebenenfalls vergrösserte Photographie oder eine nach dieser hergestellte beliebige Kopie 1 (Aquarell-, Öl-, Pastellbild od. dgl.) wird an den Konturen ausgeschnitten, wasserdicht imprägniert und
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Unterlage für das Bild kann jedoch auch Glas Verwendung finden, das ebenfalls vorher schon so zuge- schnitten werden kann, dass sieh seine Konturen mit denen des Bildes decken. Die Konturen des Bildes werden ferner auf eine Platte 3 aus Metall, z. B. Zinkblech, übertragen, worauf die Platte längs den Konturen ausgeschnitten wird. Schliesslich wird an der Platte. 3 längs deren Umriss eine Randleiste 4, z. B. aus Messing, etwa durch Löten, befestigt.
In die solcherart zu einem Rahmen ausgestaltete Platter wird das Bild 1 samt seiner Unterlage 2 und darÜber eine gleichfalls in genauer Übereinstimmung mit den Konturen des Bildes 1 ausgeschnittene Glasplatte 5 eingelegt. Die Randleiste 4 der Platte 3 wird dann etwa durch Hämmern in dichte Anlage an die Konturen der eingelegten Teile j, S und J gebracht, und schliess- lich wird ein sehmaler Randteil der Leiste 4 über den vorteilhaft faeettiertrn Rand des Glases 5 abgebogen, wodurch eine sichere Befestigung des Glases und ein dichter Abschluss des darunterliegenden Bildes nach aussen hin er zielt wird, wobei die von dem abgebogenen schmalen Randteil der Leiste 4 gebildete Einfassung schon aus geringer Entfernung fast nicht wahrgenommen werden kann.
Zur Befestigung des Bildes samt Rahmen auf dem Sockelstein dient ein an der Rückseite des Rahmens befestigtes'Winkelstück 6 und ein gegebenenfalls überdies vorgesehenes Drahtnetz 1 od. dgl.
Das Bild wird mittels des Winkelstückes 6 in eine im oberen Teil des Soekelsteines 9 ausgesparte oder nachträglich vorgesehene Ausnehmung 8 eingelassen und mittels eines in diese Ausnehmung eingegossenen Bindemittels befestigt.
Um dem Bild samt seinem Rahmen eine sichere Unterstützung zu verleihen, kann die Rückseite des Rahmens ferner durch ein auf das Netz 7 aufgegossenes Bindemittel 10 mit der oberen Fläche des Sockelsteines verbunden werden.