AT133304B - Kürette. - Google Patents

Kürette.

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AT133304B
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curette
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Inventor
Adam Maksymilian Dr Papee
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Adam Maksymilian Dr Papee
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kürette. 



   Sehr oft bedienen wir uns nach der Geburt einer Kürette, um aus der Gebärmutter die zurückgebliebenen Teile des Mutterkuchens - Cotyledone - zu entfernen, falls wir ein Fehlen derselben an der Placenta feststellen. Abhängig davon, wieviel der Teile fehlen, wird entweder eine manuelle oder eine instrumentelle Entfernung ausgeführt. 



   In vielen Fällen versagt die manuelle Entfernung ; Placentarmassen können so stark mit der   Gebärmutterwand   verwachsen sein, dass wir der manuellen noch eine instrumentelle Kontrolle hinzufügen müssen, wozu bisher ein Löffel mit einem harten unnachgiebigen Griff benutzt wurde. Bei andern chirurgischen Instrumenten sind allerdings bereits biegsame Griffe sowie   Fingerstutzen,   Ringe und   Verdickungen,   die sich gegen die Handfläche zur Abstutzung anlegen, in Anwendung gekommen, von welchen Elementen bei vorliegender Erfindung ebenfalls Gebrauch gemacht wird.

   Nach dem bisher geübten Verfahren wurde die instrumentelle   Manipulation   derart durchgeführt, dass die Kontrolle aus-   schliesslich durch   das durch die Kürette vermittelnde   Tastgefühl   erzielt werden konnte, wodurch leicht eine Läsion der nach der Geburt wenig resistenten Gebärmutter entstehen konnte. 



   Um nun die   ausserordentlich   gefährliche Läsion der Gebärmutter unter allen   -Umständen   zu vermeiden, wird die Kürette mit der   Kontrollhand   gleichzeitig in die   Gebärmutterhohle   eingeführt, um eine ständige Kontrolle des   Operationsfe1des   und die gesamte Kürettage in einem Arbeitsgang zu ermöglichen. 



   Bisher war es nämlich erst dann möglich, die Kontrollhand einzuführen, wenn die Kürette aus der   Gebärmutterhohle   entfernt war, so dass das   Einführen der Kürette   und die nachherige Kontrolle durch die Kontrollhand einige Male wiederholt werden mussten. 



   Zur Ausführung dieses Verfahrens ist auch eine besondere Ausbildung der Kürette erforderlich, welche derart gewählt wurde, dass das Instrument gänzlich in der eingeführten Hand Platz findet. Die Technik der Kürettage mittels dieses Instrumentes beruht auf der Abtrennung der stark an die Gebärmutterwand angehefteten Placentarmassen, welche bei rein   manuellen   Versuchen sich nicht mehr abheben lassen, während die oberhalb des   Kürettebogens   liegenden Fingerkuppe kontrollieren, ob an der Gebärmutterwand keine   Placentarreste   mehr haften.

   Die Kürettage nach dem Verfahren gibt also mit Hilfe des erfindungsgemässen Instrumentes   nicht nur eine grössere Sicherheit,   dass unter Kontrolle der Fingerkuppen die erweichte   Gebärmutterwand   nicht verletzt wird, sondern   ermöglicht auch,   die manuelle Kontrolle mit der   instrumentellen     Kürettage   zu verbinden. 



   Eine beispielsweise   Ausführungsform   des   Erfindungsgrgenstandes,   der zur Ausübung des Ver- 
 EMI1.1 
 ansicht. 



   Das Instrument besteht aus einer einfachen   Kürette : ;   in Verbindung mit einem kurzen kreisförmig gebogenen Griffe 4. Der Griff ist aus einem Metall hergestellt, das biegsam ist und sich durch Biegung 
 EMI1.2 
 bestimmt ist, an die Mitte der Handfläche anlehnend, das Instrument während des Gebrauches zu fixieren. 



   Der Griff 4 ist mittels einer Brücke 2 mit dem Ring 1   verbunden,   durch welchen der   Mittelfinger   eingeführt wird. Nach der Einführung des Fingers liegt die Verdickung 5 in der Mitte der   Handfläche,   während die   Fingerkuppen   iiber den oberen Rand der Kürette   hervorragen   und derart eine Kontrolle des Operationsfeldes ausüben können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 Schneide (3) besteht, an die sieh ein der Handfläche entsprechend geformter biegsamer Griff (4) anschliesst, an welchem zu seiner Betätigung ein zur Durchführung eines Fingers der Hand geeigneter Ring (1) so angeordnet ist, dass die Kuppe des durchgeführten Fingers freibleibt und eine Kontrolle des Operationsfeldes gestattet.
    2. Kürette nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (5) des Griffes (4) zu einer EMI2.2 EMI2.3
AT133304D 1931-10-24 1932-04-05 Kürette. AT133304B (de)

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AT133304B true AT133304B (de) 1933-05-10

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