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Hochfrequenzelektrode für Ozoninhalation.
Es sind Hochfrequenzelektroden bekannt, die zum Zwecke der Ozoninhalation mit einem Luftmantel versehen sind. Diese Elektroden bestehen (s. Fig. 1 und 2) im wesentlichen aus dem Vakuumgefäss 1 mit der Abschlusskappe 2, von welcher aus mittels des eingeschmolzenen Drahtes 3 der Hochfrequenzstrom dem Vakuumgefäss I zugeführt wird. Das Vakuumgefäss 1 ist von einem den Luftmantel 4 bildenden Rohr 5 umgeben, das mit dem Gebläse 6 in Verbindung steht. Die durch den Luftmantel 4 hindurchgeblasene Luft wird meist durch ein Zerstäubergefäss 7 hindurchgeleitet, um die Ozongase, welche sich im Raum bilden, mit einer Flüssigkeit zu vermengen. Das Gasgemisch tritt durch die Öffnung 8 aus und wird der Nase. dem Munde od. dgl. zugeführt.
Bei Hochfrequenzelektroden für Ozoninhalationszwecke ist die Stärke der Ozonbildung im wesentlichen von der Intensität der durch den Raum 4 hindurchgehenden Hochfrequenzentladung abhängig. Die Entladung kommt dann erst richtig zustande, wenn das als Handgriff dienende gestreckte Mantelrohr 5 von der Hand umfasst wird und somit eine Ableitung für die Hochfrequel1zströme gegeben ist. Nach der Erfindung wird dieser Stromübergang dadurch verbessert und geregelt, dass der das Vakuumgefäss 1 umgebende Mantel 5 eine leitende Fläche 9 trägt. Die Hochfrequenzstromstärke ist bei dieser erfindungsgemässen Elektrode nicht mehr von der Art, wie die Elektrode zufällig angefasst wird, abhängig, sondern es genügt z.
B., dass man die Aussenbelegung 9 mit zwei Fingern berührt, um einen genau definierten Hochfrequenzstrom zu gewinnen, der den Luftraum innerhalb des Gefässes 4 durchströmt.
Durch die erfindungsgemässe Anordnung des Metallbelages wird infolgedessen eine gleichmässige Dosierung der Ozonmenge erzielt, so dass Schädigungen durch zu intensive Wirkung oder Ausbleiben einer Wirkung durch zu schwache Ozonbildung grundsätzlich vermieden werden.
Nach der Erfindung kann die Belegung durch Aufwickeln eines Drahtes, Auflegen einer dünnen Metallschicht oder Überschieben eines Metallzylinders od. dgl. gebildet werden.
In Fig. 1 ist die leitende Fläche 9 in Gestalt eines Metallbelages unmittelbar auf die Aussenwandungen des Mantelrohres 5 aufgebracht, so dass bei Berührung mit der Hand die gesamte, das Rohr 5 bedeckende Oberfläche die vom Vakuumgefäss 1 ausgehenden Hochfrequenzströme aufzunehmen vermag.
In Fig. 2 ist das Vakuumgefäss J'mit vergrösserter Oberfläche ausgestattet, um den Strom- übergang zu erleichtern. Eine Metallbelegung 9 ist im vorliegenden Beispiel durch verstärktes Ausziehen der Wandungen des Mantelrohres 5 angedeutet. Als Handgriff dient ein über das Mantelrohr 5 gekittetes, zum Schutze der mechanisch meist ziemlich empfindlichen Schicht 9 dienendes Rohr 10, welches ganz oder teilweise aus Metall besteht. Besteht das Rohr 10 vollständig aus Metall, so kann es selbst die erfindungsgemässe leitende Schicht bilden. Ist es hingegen nur teilweise aus Metall gefertigt. so werden diese Metallteile nach der Erfindung durch den Kitt 11 hindurch etwa mit Hilfe eines Drahtes 12 elektrisch mit der dann unum- gänglichen Schicht 9 verbunden.
Im Beispiel Fig. 2 wird die ozonisierte Luft durch den mit Watte gefüllten Behälter/, geblasen, der mit einem Kork 14 verschlossen werden kann,
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EMI2.1
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hochfrequenzelektrode für Ozoninhalation, dadurch gekennzeichnet, dass das den Luftmantel (4) bildende Rohr (5) eine leitende Fläche trägt.