AT132323B - Hochleistungssicherung. - Google Patents

Hochleistungssicherung.

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AT132323B
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Aeg Union Elek Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Hoehleistungssieherung.   



   Es sind Sicherungen bekannt, bei denen die Unterbrechung durch Schmelzen eines Metallstreifens, der in einem rohrartigen Gefäss angeordnet ist, erfolgt. 



   Zur Unterstützung des Löschvorganges sind hiebei Vorrichtungen vorgesehen, welche die beim
Schmelzen entstehenden Metalldämpfe aus dem Rohr ausblasen. Auch durch Verwendung verschiedener Füllmaterialien, mit denen der Schmelzstreifen umpackt wird, hat man eine künstliche Kühlung zu erreichen versucht. Die Füllung wirkt dabei in der Weise, dass sie sich mit dem heissen Metalldampf verbindet und diesen gewissermassen absorbiert, wodurch eine Entionisation der Funkenstrecke erreicht werden soll. Weiterhin sind Ausführungen bekannt, bei denen ein mechanisches Auseinanderreissen der
Kontakte nach dem Durchschmelzen des Sicherungsstreifens erfolgt. 



   Eine weit wirksamere   Löschwirkung   wird aber dadurch erzielt, dass an das rohrartige Gefäss, in dem der Sehmelzdraht sich befindet, ein grösserer mit dem Freien durch Öffnungen in Verbindung stehender Expansionsraum sich anschliesst, der mit dem rohrartigen Gefäss durch eine relativ kleine Öffnung verbunden ist. Weiterhin ist es vorteilhaft, in dem Expansionsraum einen Kraftspeicher anzuordnen, welcher den Schmelzdraht nach seinem Durchbrennen in den Expansionsraum zieht. Bei dem in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist mit 1 ein Isolierrohr bezeichnet, in dem ein   Schmelzfaden   2 angeordnet ist. An das Isolierrohr   1 schliesst sich durch   eine düsenartige   Öffnung 4 mit diesem verbunden der Expansionsraum 5 an.

   Durch Öffnungen 6 steht der Expansionsraum 5   mit dem Freien in Verbindung. Der Sehmelzstreifen 2 ist an dem unteren Ende des Rohres 1 an der gleichzeitig als Elektrode dienenden   Abschlusskappe   9 befestigt, an seinem oberen Ende wird er durch eine durch die Düse 4 geführte Feder 7 gehalten, welche an ein Kontaktstück 8 angeschlossen ist. Nach dem Durchschmelzen der Sicherung treten die durch den Lichtbogen entstandenen Gase durch die düsenartige Öffnung 4 in den Expansionsraum 5 und von hier nach ihrer Abkühlung durch die Öffnung 6 wieder ins Freie. Durch die Bewegung der Feder 7 wird einesteils eine grössere Länge des Lichtbogens herbeigeführt, anderseits die verbleibenden   Rückstände   des Schmelzdrahtes ebenfalls gekühlt.

   Durch die Abkühlung der Gase kann gleichzeitig verhindert" erden, dass die nach dem Schmelzvorgang noch vorhandenen freien Elektroden den Lichtbogen wieder zünden. Damit die   Wiederzündung   mit Sicherheit vermieden wird, ist es zweckmässig, den Schmelzdraht ausserdem noch mit einem verhältnismässig leicht verdampfenden Medium zu   umspülen. Durch   die Aufnahme und den Verbrauch von Verdampfungswärme wird dadurch bereits innerhalb des Schmelzrohres eine Kühlung der Metallgase bewirkt, anderseits wird durch die zusätzliche Verdampfung des Mediums oder der Füllflüssigkeit die Expansionswirkung erhöht. Als Füllung kommen Wasser, Glyzerin oder Mischungen hieraus zur Verwendung, die nicht bei gewöhnlichen Temperaturen zu rascher Verdampfung neigen. 



   Das Rohr, in dem der Schmelzfaden angeordnet ist, kann auch ganz oder teilweise mit einem leicht entzündlichen Mittel, z. B. Benzin, gefüllt werden, das durch den Lichtbogen selbst entzündet wird und diesen durch eine zusätzliche Expansionskraft schneller zum Verlöschen bringt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Hochleistungssicherung, deren Sehmelzdraht in einem rohrartigen Gefäss angeordnet ist, an welches sich ein grösserer mit dem Freien durch Öffnungen in Verbindung stehender Expansionsraum anschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Expansionsraum mit dem rohrartigen Gefäss durch eine relativ kleine Öffnung verbunden ist. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Hochleistungssichenmg nach Anspruch 1 mit einem mit dem Sehmelzdraht verbundenen Kraftspeicher, dadurch gekennzeichnet, dass dieser den Schmelzdraht nach dem Durchschmelzen in den Expansionsraum zieht.
    3. Hochleistungssicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzdraht in an sich bekannter Weise von einem leicht verdampfenden Mittel umspült ist. EMI2.1 EMI2.2
AT132323D 1931-07-09 1931-07-09 Hochleistungssicherung. AT132323B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008045356A1 (de) 2008-03-31 2009-10-08 Rubenbauer, Hubert, Dipl.-Ing. Einrichtung und Verfahren zur Kurzschlussstrom-Begrenzung in einem Drehstromsystem

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008045356A1 (de) 2008-03-31 2009-10-08 Rubenbauer, Hubert, Dipl.-Ing. Einrichtung und Verfahren zur Kurzschlussstrom-Begrenzung in einem Drehstromsystem
DE102008045356B4 (de) 2008-03-31 2019-01-17 Hubert Rubenbauer Einrichtung und Verfahren zur Kurzschlussstrom-Begrenzung in einem Drehstromsystem

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