AT131184B - Schutzpanzerung für Fahrzeugluftreifen. - Google Patents

Schutzpanzerung für Fahrzeugluftreifen.

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AT131184B
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scale
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Jacques Steiner
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Jacques Steiner
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Description


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  Sehutzpanzerung für Fahrzeugluftreifen. 



   Es ist zum Verhindern des Eindringens von spitzigen Gegenständen in den Luftschlauch von Fahrzeugluftreifen bekannt, eine aus einzelnen Schuppen   zusammengesetzte Sehutzpanzerung des Reifens   anzuwenden. Für die Form der Schuppen sind schon viele Vorschläge gemacht worden, jedoch ohne das angestrebte Ziel, einen wirksamen Schutz des Reifens, ohne   Beeinträchtigung   seiner Elastizität, hervorzubringen, auch nur annähernd zu erreichen. Wenn z.

   B. bei Anwendung von runden Schuppen der Durchmesser derselben genügend gross gewählt wird, dass ein wirksamer Schutz entsteht, so erleidet die Elastizität des Reifens Einbusse, und bei kleinem Durchmesser   überdecken   die Schuppen einander nicht genügend, um ein Eindringen eines spitzigen Gegenstandes in den Luftschlauch verhindern zu können. 
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 dann, wenn die voneinander getrennt liegenden Schuppen in zur Radachse konzentrischen, stetig verlaufenden Schichten übereinanderliegen, sondern auch bei dachziegelartiger Verlegung solcher Schuppen innerhalb der Schichten.

   Im ersteren Fall entsteht bei Innehaltung eines einheitlieh gleichen Abstandes zwischen den gleich grossen Schuppen der einzelnen Schichten, wie dies zur Vereinfachung der Fabrikation   unerlässlich   ist, infolge der Verschiedenheit des Kranzdurchmessers der übereinanderliegenden Schichten, eine Verlagerung der Schuppen benachbarter Schichten im Umfangssinne des 
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Aber auch im letztgenannten Fall, wo die Länge der   Uberdeckung der dachziegelartig   verlegten
Schuppen naturgemäss stets gleich gehalten wird, ist mit runden Schuppen von kleinem   Schuppendureh-   messer noch kein genügender Schutz gegen das Vordringen eines spitzigen Gegenstandes in den Luftschlauch erreicht worden.

   Die Erfahrungen, die man   mit grösseren   und kleineren Schuppen von rechteckiger Form mit oder ohne abgerundeten Ecken gemacht hat oder auch mit ovalen Schuppen mit abgeschnittenen Enden, lauten ebenfalls ungünstig, da an den Ecken der grösste spezifische Druck zwischen Schuppe und deren Einbettungsmaterial entsteht, wodurch letzteres an diesen Stellen infolge der übermässigen Anstrengung vorzeitig zerstört wird. 



   Um die Nachteile dieser bekannten Schutzpanzerung zu vermeiden, ist bei der Schutzpanzerung gemäss der Erfindung für die im Kautschuk des den Schutz zu übernehmen bestimmten Teiles des Luftreifens einvulkanisierten Stahlpanzerschuppen eine   längliche   Form mit ringsum konvex gekrümmtem Umriss vorgesehen. 



   Mit dieser Sehutzpanzerung wird erreicht, dass infolge der in die   Länge gezogenen allmählichen   Krümmungsänderung der Umrisskurve der Schuppen zwischen den Seiten der letzeren die bei der Deformation des Fahrzeugluftreifens auftretende Druckverteilung zwischen Schuppe und Einbettungsmaterial günstiger ausfällt als bei andern in Betracht fallenden Schuppenformen, wo nicht die genannte allmähliche Krümmungsänderung vorhanden ist. Dadurch wird die Abnutzung des weicheren Einbettungsmaterials geringer und die Lebendsauer des Fahrzeugluftreifens erhöht. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es zeigt : Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Luftsehlauch mit Panzerung mittels dachziegelartig verlegten Schuppen, Fig. 2 eine Ansicht dieser Panzerung bei teilweise ausgebrochenem Luftschlauch, Fig. 3 einen abgebrochenen Längsschnitt durch die Panzerung gemäss Fig.   l,   in der Mitte des Luftschlauches, Fig. 4 einen Querschnitt durch einen   siehelförmigen Einsatz   für einen Luftreifen mit einer andernPanzerung, 

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 einen abgebrochenen   Längsschnitt   durch die Panzerung gemäss Fig. 4, in der Mitte des Einsatzes. 



   Fig. 1 zeigt die mit schuppenartigen Plattenelementen S durchgeführte Panzerung, in der verdickten Wandung des Luftschlauches   L''angebracht, welche   mit dem mit der   Lauffläche   versehenen Teil des Sehutzmantels des Fahrzeugluftreifens korrespondiert. Dabei haben die Panzerschuppen einen gebogenen, der Krümmung des Luftschlauehquerschnittes angepassten Querschnitt, während sie in der   Längsrichtung, mit welcher   sie in die Umfangsrichtung des Luftschlauches U eingelegt sind, gradlinig verlaufen. Die gegen Eindringen von   spitzigen Gegenständen sieheren Panzerschuppen   bestehen aus Stahl und haben einen ringsum konvex gekrümmten Umriss, d. h.

   Umfangsverlauf, wobei die Schuppen ovalförmig sind und zwei senkrechte, durch die Punkte gleicher extremer Krümmung   der Umrisskurve   
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 sind dieselben in mehreren konzentrischen Reihen mit   umfanglängs     übereinstimmender   Teilung nebeneinander angeordnet und in zwei Lagen oder Schichten übereinander. Die Schuppen der oberen Lage sind zu denen der unteren Lage seitwärts so versetzt, dass sie die Lücken zwischen den Schuppen der unteren Lage decken. In jeder Reihe überdecken sich die Schuppen gegenseitig dachziegelartig.

   Bei dieser Anordnung genügen die zwei Lagen, um den Luftschlaueh an allen Punkten in der Radialrichtung so einzudecken, dass keine freien Lücken zwischen den Elementen mehr bestehen, die das Durchdringen eines spitzigen Gegenstandes bis zur   Luftkammer   des Luftschlauches ermöglichen könnten. Zwischen den einzelnen Lagen von   Panzerschuppen   S sind   Kautschuldagen.     L   vorhanden, wodurch die Elemente rings von Kautschuk umgeben und in diesen einvulkanisiert sind.

   Um das Eindringen eines spitzigen Gegenstandes unter allen Umständen, also auch bei Deformationen der mit der Panzerung zu armierenden Teile zwischen den Schuppen hindurch in den Luftschlauch zu verhindern, ist die Überdeckung der dachziegelartig verlegten Schuppen so angeordnet, dass das im Sinne der normalen Drehrichtung des Rades im Betrieb hintere Ende jeder Schuppe das vordere Ende der nachfolgenden Schuppe übergreift.

   Beim Sieheinstellen einer Schuppe S presst dann der bei normaler Drehrichtung des Fahrzeugluftreifens von der Fahrbahn auf die Peripherie des Reifens ausgeübte Druck das in der Drehrichtung hintere Ende der Schappe S gegen das vordere Ende der nachfolgenden Schuppe, soweit die Überdeckung der Schuppen 
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 Längsenden hintereinander liegen, und die einzelnen Lagen sind so übereinandergelegt, dass sie prinzipiell um eine halbe   Reihenteilung gegeneinander   versetzt sind.

   Die Länge der Schuppen ist so   gewählt.   dass 
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 der Panzerung eine   Längsüberdeckung   von solcher   Grösse   entsteht, dass die infolge des Durchmesserunterschiedes der Lagen zwischen den Schuppen der verschiedenen Lagen auftretenden Umfangs- 
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 Natürlich könnte die Panzerung auch im   Schutzmantel   angeordnet sein. 



  Es ist ersichtlich, dass die beschriebene Panzerung einen wirksamen Schutz eines Fahrzeugluft- 
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 beträchtlichen Elastizität des Reifens sowohl in tangentialer als auch in seitlicher Richtung hervorbringt. Dieser Schutz ist nicht nur grösser, als mit rechteckigen   Schuppen gleicher Länge   oder auch solchen mit Endabrundungen erzielt wird, sondern auch als bei runden Schuppen, deren Durchmesser gleich der Breite der hierin beschriebenen Schuppen ist. Die Grösse des Schutzes, den eine Schuppenpanzerung dieser Art gewährt, hängt stets davon ab, wieviel Führung ein spitziger Gegenstand, beispielsweise ein Nagel, beim Eindringen zwischen zwei Schuppen einer äusseren und inneren Lage findet, d. h. wie 
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 beschriebene Schuppe gewährt daher auch in der Seitenrichtung mehr Schutz als die genannten. da sie z.

   B. auch gegenüber einer runden Schuppe, deren   Umriss   von der Quermittellinie aus rasch er gegen   die Längsmitte zu abfällt. als dies bei der seitlichen Krümmung der beschriebenen Schuppe der Fall ist, eine grössere Überdeckung hervorbringt.   

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   Damit die Reifen mit dachziegelartiger Verlegung der Schuppen richtig auf die Räder aufgezogen werden können, wird zweckmässig auf dem Schutzmantel die normale Drehrichtung für den Reifen etwa durch einen Pfeil angegeben. 



   Es ist selbstverständlich, dass die Schuppen auch noch in seitlicher Richtung dachziegelartig übereinandergelegt sein können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schutzpanzerung für Fahrzeugluftreifen   mit sich überdeckenden Panzerschuppen, dadurch gekennzeichnet, dass die im Kautschuk des den Schutz zu übernehmen bestimmten Teiles (U, T) des Luftreifens einvulkanisierten Stahlpanzerschuppen   (8)   eine längliche Form mit ringsum konvex gekrümmtem Umriss haben.

Claims (1)

  1. 2. Schutzpanzerung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Umriss der Panzerschuppen (8) ovalförmig ist und zwei zueinander senkrechte durch die Punkte gleicher extremer Krümmung der Umrisskurve gehende Symmetrieachsen besitzt.
    3. Schutzpanzerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei in der Umfangsrichtung des Luftreifens mit ihren Längsenden sich dachziegelartig überdeckenden Schuppen (8) die Überdeckung so angeordnet ist, dass das im Sinne der normalen Drehrichtung des Rades im Betrieb hintere Ende jeder Schuppe (8) das vordere Ende der nachfolgenden Schuppe (S) von der Peripherie des Rades her übergreift. EMI3.1
AT131184D 1930-12-30 1931-01-03 Schutzpanzerung für Fahrzeugluftreifen. AT131184B (de)

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