AT130531B - Einrichtung zur Regelung von Mehrphasen-Metalldampfgleichrichtern. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung von Mehrphasen-Metalldampfgleichrichtern.

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AT130531B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Regelung von   Mehrphasen-Metalldampfgleiehriehterii.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Anoden 1-6 und die Kathode 7. Die Anoden sind durch Schalter   8-12   mit der   Sekundärwicklung   des Transformators verbunden. 



   Sind beispielsweise die Schalter 10 und 11 geschlossen, so sind die Anoden 4-6, die an einer höheren Spannung liegen, aktiv, während die Anoden   1-3   inaktiv bleiben. Soll die Spannung gesteigert werden, so wird der Schalter 10 ausgeschaltet und der Schalter 12 eingelegt. Im gleichen Augenblick erhalten die bisher inaktiven Anoden   1-3   eine höhere Spannung als die bisher aktiven 4, 5,6 und nehmen diesen die Stromführung ab. 



   Soll dagegen die Spannung herabgesetzt werden, so wird der Schalter 11 geöffnet, wobei sofort der Strom von den Anoden   4-6   auf die Anoden 1-3 übergeht. Um die nächste Stufe vorzubereiten, wird nun der Schalter 9 eingelegt. 



   Bei der neuen Regelung brauchen am Schaltapparat keine besonderen Einrichtungen, wie Schaltdrosselspulen oder Übergangswiderstände, zwischen den Kontakten vorgesehen zu werden, die das Unterbrechen des Stromkreises beim Schalten vermeiden sollen, da der Strom beim Übergang auf eine andere Regelstufe nicht unterbrochen, sondern nur umgeleitet wird. 



   Der   grundsätzliche   Vorteil der beschriebenen Anordnung gegenüber den üblichen Regelschaltungen. wie Schützen oder Stufenschaltern, besteht somit darin, dass der Übergang von einer Spannungsstufe zur andern ohne Unterbrechung und ohne besondere Hilfsmittel durch Umschalten des Stromes im Gleichrichter geschieht. Besonders vorteilhaft wird die gegebene Anordnung dann, wenn die Regulierstufen verhältnismässig grob sind. In diesem Falle würden die Schaltdrosselspulen bei Regelung durch Schützen sehr gross werden. 



   Eine gleichmässige Belastung der aktiven Anoden untereinander kann man dadurch erreichen. dass die Anoden jeder Gruppe, die während einer Periode abwechselnd Strom führen, gleich grosse Wechselspannungen erhalten, die entsprechend dem Mehrphasensystem in der Phase verschoben sind. 



   Besonders vorteilhaft ist es, die neue Anordnung beim Einschalten von Gleichstrombelastung grosser Stromstärke und grosser   Induktivität,   z. B. bei Wirbelstromgleisbremsen, zu verwenden. 



   Es lässt sich trotz des grossen induktiven Widerstandes der Bremse ein rasches Einschalten erfindungsgemäss dadurch erreichen, dass man die Einschaltspannung gegenüber der zulässigen Dauerspannung erhöht. Für den Übergang von der erhöhten Einschaltspannung auf die gewünschte Dauerspannung wird vorteilhaft die beschriebene Regelung verwendet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Regelung der Spannung von Mehrphasen-Metalldampfgleichrichtern, die   über   Transformatoren mit mehreren Spannungsstufen gespeist werden, wobei für jede Wechselstromphase mindestens eine aktive und eine inaktive Anode vorgesehen sind, die durch eine Schaltvorrichtung wechselweise an die Spannungsstufen angeschlossen werden, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Schaltvorrichtung, dass die Anoden niemals, auch nicht kurzzeitig, zur gleichen Zeit Strom führen.

Claims (1)

  1. 2. Regelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Anodengruppen ständig über jeder Spannungsstufe zugeordnete Schalter an verschiedene Stufen des Stufentransformators angeschlossen sind.
    3. Regelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen aktiven Anoden an Wechselspannungen gleicher Grösse aber verschiedener Phase liegen.
    4. Regelung nach Anspruch 1 für grosse Induktivität im Gleichstromkreise, etwa bei Wirbelstromgleisbremsen, bei der eine höhere Einschaltspannung auf eine niedrigere Dauerspannung herabgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung des Lichtbogens mit Hilfe eines Schützes geschieht, das die Einschaltanoden selbsttätig nach einer einstellbaren Zeit abschaltet, so dass nachher diejenigen Anoden die Stromführung übernehmen, welche an niedrigeren, der Dauerspannung im Gleichstromkreis entsprechenden Wechselspannungen liegen.
AT130531D 1929-11-12 1930-05-27 Einrichtung zur Regelung von Mehrphasen-Metalldampfgleichrichtern. AT130531B (de)

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