AT126529B - Läufer für schnellaufende elektrische Maschinen. - Google Patents
Läufer für schnellaufende elektrische Maschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Läufer für schnellaufende elektrische Maschinen. Bei Maschinen mit grosser Drehzahl ist es zur Erreichung grosser Leistungen notwendig, grosse Läuferdurchmesser anzuwenden. Bei der grossen Drehzahl entstehen jedoch hier sehr hohe Umfangsgeschwindigkeiten und damit grosse Zentrifugalkräfte, die nur sehr schwer zu beherrschen sind. Man hat nun vorgeschlagen, um die zentrifugale Kräfte klein zu halten, die Wicklungen statt aus Kupfer aus Aluminium herzustellen. Hiedurch wird zwar eine Verkleinerung der Kräfte erreicht, doch erfordert Aluminium wegen der geringeren Leitfähigkeit erheblich höhere Querschnitte, die in dem verfügbaren Raum nur schwer unterzubringen sind. Insbesondere bedingt dies Nuten mit verhältnismässig grosser radialer Ausdehnung, die aber in mechanischer Beziehung die Festigkeit des Läufers wesentlich herabsetzen, während gleichzeitig, insbesondere an den Zahnfüssen zwischen den inneren Enden der Nuten eine sehr grosse Kraftliniensättigung verursacht wird. Nach der Erfindung lässt sich ein Ausweg aus diesen Schwierigkeiten dadurch erreichen, dass die Wicklung zur zum Teil aus Aluminium, zum andern Teil aber aus Kupfer gebildet wird, wobei die Aluminiumleiter an den Stellen hoher Umfangsgeschwindigkeit, also dem äusseren Teil der Nuten. die Kupferleiter aber an den Stellen geringer Umfangsgeschwindigkeit, also an dem inneren Teil der Nuten, angeordnet sind. In manchen Fällen stellt es eine weitere Verbesserung dar, wenn man die Nuten, wie dies an und für sich bereits bekannt ist, abgetreppt oder konisch ausbildet, so dass die Zahnstärke entweder überall gleich gross oder besser noch annähernd der Formgebung eines Körpers gleicher Festigkeit entspricht. Auf diese Weise ist die grösste mechanische Festigkeit des Läuferaufbaues erreicht, während gleichzeitig in den äusseren Teilen der Nuten für die verhältnismässig grösseren Querschnitte der Aluminiumleiter hinreichend Platz gewonnen ist. Für die Verteilung der einzelnen Leiter auf Aluminium und Kupfer ergibt sich hiebei aus den Angaben jedes einzelnen Falles ein Optimum, das sowohl empirisch als auch rechnerisch ohne besondere Schwierigkeiten festgestellt werden kann. In vielen Fällen wird man jedoch, etwa aus Gründen der Anwendung gegebener Leiterquerschnitte oder bestimmter Nutensehnitte, sich mit einer Verteilung und Anordnung die von dem absoluten Optimum mehr oder weniger abweicht, zufrieden geben. Durch die Verwendung von Aluminium ist hiebei unter Umständen besonders bei niedrigen Spannungen der zweite Vorteil erreicht, dass die Isolierung dieser Wicklungsteile durch Oxydation der Aluminiumoberiläche bewirkt werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wicklungsanordnung für Läufer schnellaufender elektrischer Maschinen, insbesondere grosser Leistung, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung zum Teil aus Aluminiumleitern, die in der Nähe des Läuferumfanges und zum Teil aus Kupferleitern, die in den inneren Läuferschichten liegen, besteht. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Wicklungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Verteilung der einzelnen Leiter auf Aluminium und Kupfer, die hinsichtlich der mechanischen der magnetischen und der thermischen Beanspruchung annähernd ein Minimum darstellt.3. Wicklungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die am Umfange liegenden Teile der Wicklung breiter sind als die inneren Teile.4. Wicklungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Wicklung so konisch ausgebildet ist, dass die zwischen den Nuten gebildeten Zähne-wenigstens annähernd-Körper gleicher Festigkeit bilden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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