AT126452B - Luftgekühlte Zweitaktbrennkraftmaschine. - Google Patents

Luftgekühlte Zweitaktbrennkraftmaschine.

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AT126452B
AT126452B AT126452DA AT126452B AT 126452 B AT126452 B AT 126452B AT 126452D A AT126452D A AT 126452DA AT 126452 B AT126452 B AT 126452B
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AT
Austria
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combustion chamber
cylinder
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injection
cone
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English (en)
Inventor
Josef Szydlowski
Original Assignee
Josef Szydlowski
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Luftgekühlte   Zweitaktbrennkraftmaschine.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Einspritzdüsen sind nach der Erfindung so angeordnet, dass sie den Brennstoff in der Richtung der zu den Zylinderachsen senkrechten Brennraumachse einspritzen. 



   Um eine möglichst vollständige Verbrennung zu erreichen, erhält der den Auslass steuernde Kolben in an sich bekannter Weise eine Voreilung gegenüber dem Kolben, der den Einlass steuert, und wenn nur eine Einspritzdüse vorgesehen ist, so wird sie nach der Erfindung an jenem Ende des Brennraumes angeordnet, das über dem den Einlass enthaltenden Zylinder liegt. 



  Hiedurch wird erreicht, dass die Einspritzrichtung mit der Strömungsrichtung der Luft im Brennraum übereinstimmt. 



   Um den Brennraum der Form des Brennstoffstrahles möglichst genau anzupassen, gehen die beiden Brennraumkegel bei einer Ausführungsform der Erfindung mittels einer Abrundung, bei einer anderen mittels eines oder mehrerer zylindrischer Teile ineinander über. 



   Um schliesslich eine möglichst symmetrische Form des Brennraumes zu erhalten, werden auch die Kolbenböden kegelig ausgebildet, und zwar so, dass ihr Kegelwinkel jenem der Brennraumkegel angepasst ist. 



   Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen : Fig. 1 eine Ausführungsform der Brennkraftmaschine im Längsschnitt nach der Linie   R-R   der Fig. 4 mit zwei verschiedenen Ausbildungen des Brennraumes, Fig. 2 die Versetzung der Kurbelzapfen um den Winkel a in schematischer Darstellung, Fig. 3 einen Schnitt durch den einen Brennraum nach der   Linie Q- Q   der Fig. 1, Fig. 4 die Maschine in Vorderansicht mit nur teilweise montierten Zylindern, Fig. 5 einen Teil der Maschine in einer weiteren Ausführungsform im Längsschnitt. 



   In dem für je zwei Zylinder gegossenen Zylinderblock C, der mit Kühlrippen versehen ist, laufen die Kolben E, die mittels der   Hauptpleuelstallgen F   und mit an denselben angelenkten   Nehenpleuelstangen   G auf die im Gehäuse D arbeitende Kurbelwelle H wirken. Die Pleuelstangen F, G arbeiten auf die beiden Kurbelzapfen   K,   L, die zueinander um den gewünschten 
 EMI2.1 
 einander gegenüberliegend angeordnet. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Maschine ist mit zwei verschiedenen, beispielsweise dargestellten   Brennräumen B und BI versehen.   Bei einer und derselben Maschine wird man jedoch zweckmässig nur eine Ausführungsform des Brennraumes wählen. Der in der oberen Hälfte der Fig. 1 dargestellte Brennraum B hat durchwegs zylindrische Gestalt mit zu den Achsen der Maschinenzylinder senkrecht stehender Achse, während der in der unteren Hälfte der Fig. 1 dargestellte Brennraum B'im wesentlichen doppelkegelige Gestalt mit gegen die beiden Zylinder zu gerichteten Kegelspitzen und mit zu den Zylinderachsen senkrecht stehender Kegelachse hat. Die beiden Brennraumkegel gehen unter Zwischenschaltung eines zylindrischen Teiles ineinander über. 



   In beiden Fällen ist der Brennraum freiliegend angeordnet und übergreift teilweise die Zylinder eines Paares. Die Düse oder Düsen für die Einspritzung des Brennstoffes sind an einem Ende bzw. an je einem Ende dieses Brennraumes vorgesehen. 



   Der Brennstoff wird von den Einspritzdüsen in Richtung der zu den Zylinderachsen senkrechten Brennraumachse eingespritzt. Die Form des Brennraumes passt sich bei dieser Ausbildung der Maschine der Form des Brennstoffstrahles an, so dass sich eine günstige Verbrennung ergibt. 



   Soll nur eine Einspritzdüse verwendet werden, so wird diese nach der Erfindung an jenem Ende des Brennraumes angeordnet, das über dem den Einlass enthaltenden Zylinder liegt. Infolge der an sich bekannten Voreilung des den Auslass steuernden Kolbens stimmt dann die Einspritzrichtung mit der Strömungsrichtung der Luft im Brennraum überein. 



   Die freiliegende Anordnung des Brennraumes sorgt dafür, dass er   von'aussen möglichst   weitgehend von der Luft umspült und dadurch gut gekühlt wird. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind auch die Kolben-und Zylinderboden kegelig gestaltet und der Kegelwinkel der Kolbenböden ist jenem der Brennraumkegel angepasst. 



   Bei der in dieser Figur dargestellten Maschine ist der Zylinderkopf C als ein LeichtmetallZylindermantel ausgebildet, in den die   Zylinderbüchsen     G 1 und G 2 eingeschraubt   oder eingeschrumpft sind. Der Mantel C reicht bis über die Steuerschlitze J. Unterhalb des LeichtmetallZylindermantels   C   ist über die Zylinderlaufbüchsen   Gl, G2   ein gemeinsamer Flansch T geschoben, der entweder durch die Verschraubungen S mit den Zylinderlaufbüchsen verbunden ist oder auch mit diesen unmittelbar verschweisst werden kann. 



   Der Brennraum B besteht aus den Teilen   R und ,   die mittels einer Abrundung ineinander übergehen können. Es kann aber auch ein zylindrischer Teil   JB   zwischengeschaltet werden. Die Aussenkanten des Brennraumes liegen dabei in der Verlängerung oder annähernd in der Verlängerung der   Zylinderkegel.   



   An Stelle einer Einspritzdüse X können auch, wie bei Xi angedeutet, mehrere solcher Düsen angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Luftgekühlte Zweitaktbrennkraftmaschine mit luftloser Einspritzung und sternförmig angeordneten Zylinderpaaren, deren jedes aus zwei in der Kurbelwellenachse hintereinanderliegenden, durch einen gemeinsamen Brennraum verbundenen Zylindern mit gleichlaufenden Kolben besteht, von denen der eine den in dem einen Zylinder vorgesehenen Einlass und der andere den in dem andern Zylinder vorgesehenen Auslass steuert, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse oder Düsen für die Einspritzung in den freiliegenden, die Zylinder eines Paares teilweise übergreifenden Brennraum an einem Ende bzw. an je einem Ende dieses Brennraumes vorgesehen sind. EMI3.1 zylindrische Gestalt mit zu den Achsen der Maschinenzylinder senkrecht stehender Achse hat.
    . 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennraum im wesentlichen doppelkegelförmige Gestalt mit gegen die beiden Zylinder zu gerichteten Kegelspitzen und mit zu den Zylinderachsen senkrecht stehender Kegelachse hat.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung von Einspritzdüsen, die den Brennstoff in der Richtung der zu den Zylinderachsen senkrechten Brennraumachse einspritzen.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4. mit Voreilung des den Auslass steuernden Kolbens gegenüber dem den Einlass steuernden Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Einspritzdüse, u. zw. an jenem Ende des Brennraumes vorgesehen ist, das über dem den Einlass enthaltenden Zylinder liegt, so dass die Einspritzrichtung mit der Strömungsrichtung der Luft im Brennraum übereinstimmt.
    6. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Brennraumkegel mittels einer Abrundung ineinander übergehen.
    7. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Brennraumkegel (R1, R2) unter Zwischenschaltung eines oder mehrerer zylindrischer Teile (reg) ineinander übergehen.
    8. Maschine nach den Ansprüchen 1, 3 und 6 oder 7, gekennzeichnet durch kegelförmige Kolbenböden, deren Kegelwinkel jenem der Brennraumkegel angepasst ist.
AT126452D 1929-05-14 1930-05-05 Luftgekühlte Zweitaktbrennkraftmaschine. AT126452B (de)

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