AT125553B - Einrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes für den Antrieb von Hilfskrafteinrichtungen bei Rohölbrennkraftmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes für den Antrieb von Hilfskrafteinrichtungen bei Rohölbrennkraftmaschinen.

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AT125553B
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    Einrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes für den Antrieb von Hilfskrafteinrichtungen bei Rohölbrennkraftmaschinen.   
 EMI1.1 
 zur Entlastung des Bedienungsmannes anschliessen will, muss man bekanntlich ein Drosselorgan vorsehen, durch das die Frischluftzufuhr zur Kraftmaschine vermindert bzw. unterbrochen werden kann. Bei einer bekannten Unterdruckbremse dieser Art wird diese Drossel vom Bremshebel aus eingestellt. Der Unterdruck wird also erst erzeugt, wenn gebremst werden soll, was jedoch unter Umständen zu spät ist. 



   Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird erfindungsgemäss die Drossel vom Brennstoffhebel aus derart eingestellt, dass bei jedem Leerlauf der Brennkraftmaschine in einem Teile ihrer Zylinder Unterdruck erzeugt wird, wobei in an sich bekannter Weise die Brennstoffzufuhr zu diesen Zylindern unterbrochen wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung für eine   Hilfskraftbrel1lse   gezeigt. 



   Von einer   Vierzylinderrohölbrennkraftmaschine   1 sind je zwei Zylinder zu Gruppen 2 und   J   zusammengefasst. Jede der Gruppen hat ein besonderes Ansaugrohr   4   und 5, in denen Drosseln 6 und 7 zur Regelung der Frischluftzufuhr angeordnet sind. Die Drosseln   können gleichzeitig über   eine Stange 8 von Hand eingestellt werden. Die Drossel 6 kann ausserdem für sich allein von einem Winkelhebel 9 aus über eine Stange 10 bewegt werden. Dieser Hebel 9 ist auf einer Achse 11 gelagert und wird durch eine Feder   1. 2   in einer Stellung gehalten, bei der die Drossel 6 geschlossen ist. Auf der Achse 11 sitzt noch ein zweiter Hebel 13, der durch eine Feder 14 gegen einen Anschlag 15 gezogen wird.

   Von dem freien Ende dieses Hebels führt eine Stange 16 über ein Zwischenglied zu einer Zahnstange 17 für die Regelung der vierzylindrige   Brennstoffeinspritzpumpe     18.   Zwischen die Stangen 16 und 17 kann ein Regler, z. B. ein Fliehkraftregler, eingeschaltet sein. Der Übersichtlichkeit halber ist dieser Regler in der Zeichnung weggelassen worden. 



   Auf der Stange 16 ist ein Anschlag 19, der einen Gegenanschlag 20 an der Zahnstange 17 mitnehmen kann. Ein Daumen 21 an dem vom Fuss des Fahrers beeinflussbaren freien Arm des Winkelhebels 9 bewegt, sobald er eine bestimmte Stellung erreicht hat, den Hebel 13 und damit auch die Stange 16 und die Zahnstange   11.   Diese ist zweiteilig. Ihre beiden Teile werden durch eine Zugfeder 22 zusammengehalten, bis ein Anschlagring 23 auf dem einen Teil der Zahnstange am Pumpengehäuse anliegt und so ein weiteres Verschieben dieses   Zahnstangenteils   in der Ausschaltrichtung verhindert. Die von diesem Zahnstangenteil beeinflussten Pumpenzylinder fördern dann nur noch die zum Leerlauf nötige Brennstoffmenge.

   Die andere Zahnstangenhälfte jedoch wird in der Aussehalterichtung mindestens noch soweit mitgenommen, bis die von ihr beeinflussten Pumpenzylinder keinen Brennstoff mehr fördern. 



   In den Saugstutzen 4 mündet hinter der Drossel 6 eine Anschlussleitung 24 für die Hilfskraftbremse. Der Bremszylinder ist ebenso wie der   Unterdrueksammelbehälter   nicht gezeichnet. 



   Die Einrichtung wirkt wie folgt : Bei der Fahrt mit Volllast hat der Fahrer den Hebel 9 durchgetreten. Die Drossel 6 ist geöffnet und der Hebel   13   soweit nach rechts geschwenkt, dass die Pumpe 18 mit allen Zylindern auf grösste Förderung eingestellt ist. Gibt nun der Fahrer den Fusshebel 9 frei, so geht der Hebel 13 unter dem Zug der Feder 14 soweit zurück, bis er den Anschlag 15 erreicht. In dieser Stellung   sied dutch   die   Anschläge   19 und 20 und die eine Hälfte der Zahnstange 17 jene beiden Pumpenzylinder ausgeschaltet, die mit den Arbeitszylindern der Gruppe 2 zusammenarbeiten. Der Fusshebel 

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 selbst geht unter der Einwirkung der   Feder. M noch   weiter zurück, bis die Drossel 6 vollständig geschlossen ist.

   Beim Loslassen des Fusshebels wird also zunächst die Brennstoffzufuhr zu den Zylindern, an die der lie Bremshilfskraft abgebende Zylinder angeschlossen ist, unterbrochen und erst daraufhin wird auch lie Drossel für die Luftzufuhr zu diesen Zylindern geschlossen. Die Zylinder der Gruppe   3,   denen auch jetzt noch Brennstoff und Luft zugeführt wird, halten den Leerlauf aufrecht. 



   Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist selbstverständlich nicht auf Hilfskraftbremsen beschränkt, sondern für Hilfskrafteinrichtungen aller Art, z. B. für die Lenkung von Fahrzeugen, die Kupplung treibender und getriebener Maschinenteile usw., verwendbar. Auch soll sie nicht nur für solche Hilfs-   krafteinrichtungen   gelten, die unmittelbar durch den Unterdruck ihren Zweck erfüllen, sondern auch für solche, bei denen der Unterdruck dazu dient, Arbeit aufzuspeichern, die im Bedarfsfalle ausgenutzt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes für den Antrieb von Hilfskrafteinriehtungen bei   Rohölbrennkraftmaschinen,   dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Leerlauf der   Brennkraftmasehine   in einem Teil ihrer Zylinder Unterdruck erzeugt und in bekannter Weise die Brennstoffzufuhr zu diesen Zylindern unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einstellen des Leerlaufes zuerst die Brennstoffzufuhr zu den für die Unterdruckerzeugung vorgesehenen Zylindern unterbrochen und erst dann die Frischluftzufuhr zu diesen Zylindern verhindert wird.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (9) für die Regelung der Frischluftzufuhr den Hebel (13) für die Regelung der Brennstoffzufuhr erst mitnimmt, nachdem er in der Einsehalterichtung einen bestimmten Weg zurückgelegt hat.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (9 und 13) für die Regelung der Frischluft-und Brennstoffzufuhr auf einer gemeinsamen Achse (11) gelagert sind. EMI2.1
AT125553D 1929-07-02 1930-06-07 Einrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes für den Antrieb von Hilfskrafteinrichtungen bei Rohölbrennkraftmaschinen. AT125553B (de)

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