AT125105B - Dynamometrisches Meßgerät mit Eisenschluß. - Google Patents

Dynamometrisches Meßgerät mit Eisenschluß.

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AT125105B
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AT
Austria
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measuring device
air gap
dynamometric
dynamometric measuring
meter
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Inventor
Otto Ing Zwierina
Hans Ing Fraenkel
Original Assignee
Norma Instr Fabrik Bonwitt & C
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Dynamometriscl1es   Messgerät mit   Eisenscbluss.   



    Dynamometrische Messgeräte mit Eisensehluss, bei welchen die Drehspule vollständig den praktisch luftspaltlosen Eisenkern umschliesst, während das Feld der Hauptstromspule einen grösseren Luftspalt durchsetzt, sind als Leistungsmesser bekannt. Der Eisenkern solcher Leistungsmesser besteht dabei aus zwei Teilen, einem Ständerstuek und einem Schlussjoch, welche den gleich breiten wirksamen Luftspalt   
 EMI1.1 
 gemeinsamer Achse auch für Frequenzmesser, Leistungsfaktormesser und ähnliche Apparate ohne mechanische Riehtkraft verwenden zu können, wird gemäss der Erfindung durch entsprechende Formgerbung des   Schlussjoches   der Luftspalt dem jeweiligen Zwecke angepasst. So kann z.

   B. unter Beibehaltung des zweckmässigen Aufbaues ein Frequenzmesser in der Weise hergestellt werden, dass der Luftspalt einer oder beider Systeme sich nach einer Seite zu stetig erweitert. Es ist dabei vorausgesetzt, dass der einen
Feldspule und der einen Drehspule ein von der Frequenz unabhängiger Strom, der zweiten Feldspule und zweiten Drehspule dagegen ein von der Frequenz abhängiger Strom zugeführt wird. Wird ein der- artiges   richtkraftloses   System an Wechselstrom veränderlicher Frequenz angeschlossen, so entspricht 
 EMI1.2 
 Querschnittes des Luftspaltes der   Messbereich   in den gewünschten Grenzen hergestellt werden, wobei zur Feineinstellung dieser Grenzen die Verstellbarkeit zwischen   Schlussjoch   und   Ständerstück   herangezogen werden kann. 



   In ähnlicher Weise können zwecks Herstellung eines Leistungsfaktormessers, bei dem jeder Drehspule zwei in Serie geschaltete, von einem Phasenstrom durchflossene Feldspulen entgegengesetzten Wicklungssinnes zugeordnet sind, dem Luftspalt ein in seinem Verlaufe sieh mehrmals ändernder Querschnitt gegeben werden, um längs des Luftspaltes einen Feldverlauf zu erzielen, der mindestens einmal Null wird. Die Drehspulen werden dabei an den Phasenleiter der Feldspule und je an einen der beiden andern Phasenleiter angeschlossen. 



   Um nun in allen diesen Fällen, namentlich in der Ausbildung für Drehstrom, den wirksamen Luftspalt zwecks Beeinflussung des Skalenverlaufes regeln zu können, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das   Schlussjoch   unter Aufrechtserhaltung des guten magnetischen Schlusses verstellbar gemacht. Dies kann z. B. dadurch bewirkt werden, dass das   Schlussjoch   mit einer   Zylinderfläche   versehen wird, die sich an eine eben solche des   Ständerstückes   des Eisenkernes anlegt. Es wird so ermöglicht, durch Verdrehung des   Schlussjoches,   um die ideelle oder auch eine wirkliche Zylinderachse den Luftspalt bzw. den Feldverlauf im Spalte zu verändern. 



   Um noch weitere Einstellungsmöglichkeiten des Luftspaltes zu schaffen, kann das   Schlussjoch   auch zweiteilig ausgebildet sein, so dass die beiden Teile unabhängig voneinander verstellt werden können. 



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematiseh in horizontalem Schnitt beispielsweise dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt einen Frequenzmesser gemäss der   Erfindung,   Fig. 2 einen Leistungsfaktormesser, während Fig. 3 eine andere Ausführungsform für spezielle Zwecke darstellt. In allen Abbildungen sind gleiche Teile mit gleichen Ziffern bezeichnet. In Fig. 1 ist schematisch das Messwerk eines Frequenzmessers 
 EMI1.3 
 

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   anschliessen.   Mit 3 ist das ungleich starke Jochstück bezeichnet, welches den nach einer Seite sich ver-   jüngernden Luftspalt   4 zwischen sich und dem Eisen des   Ständerstuckes   freilässt. Die   Feldwicklung J,   welche auf der Wickelmaschine fertiggestellt und ohne Formveränderung in das   Joehstück   eingesetzt 
 EMI2.1 
 Lage gehalten. Die Drehspule ist mit 7 bezeichnet.

   Um   Jochstüek 3 und Ständerstück 2 gegeneinander   unter Aufrechterhaltung des magnetischen Schlusses verschieben zu können, sind die beiden Teile bei 8 als Teile einer Zylindermantelfläche ausgebildet. 
 EMI2.2 
 sind mit 9, die des andern mit 10, 10 bezeichnet, das   Jochstüek 3   zeigt bei 11   und 12   korrespondierende Verbreiterungen, welche das Feld im gewünschten Sinne beeinflussen. Mit ?. 3 sind Isolierstücke zum Halten der Spulen an den   Jochstüeken   3 bezeichnet. 



   In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform des Leistungsfaktormessers dargestellt, in dem die Feldspulen 14, 14 und 15, 15 unsymmetrisch ausgebildet sind, wodurch der   Messbereich   des Leistungsfaktormessers von   ss   induktiv über   1,   auf 0 kapazitiv in jedem Messsystem erweitert wird. Vereinigt man nun zwei derartige unsymmetrische Systeme, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, derart miteinander, dass ihre Zeiger auf einer gemeinsamen Skala spielen, so kann die Messung des Leistungsfaktors in allen vier Quadranten durchgeführt werden. Zu diesem Zwecke erhalten die Hauptstromspulen der beiden Systeme entgegengesetzten Wicklungssinn, so dass bei Energielieferung oder Energieabgabe nur ein Messwerk 
 EMI2.3 
 
1.

   Dynamometrisches   Messgerät   mit Eisenschluss mit zwei oder mehreren Drehspulen ohne mechanische Richtkraft, bei welchem jede Drehspule vollständig den praktisch luftspaltlosen Eisenkern 
 EMI2.4 
 herstellen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Dynamometrisches Messgerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt beider Systeme sich nach einer Seite zu stetig erweitert, um einen Frequenzmesser herstellen zu können (Fig. 1).
    3. Dynamometrisches Messgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt in seinem Querschnitte mehrmals wechselt und zwei von demselben Strom im entgegengesetzten Sinne durchflossene, symmetrisch oder unsymmetrisch angeordnete Feldspulen vorgesehen sind, um längs des Luft- EMI2.5 Quotientenmessers (Fig. 2 und 3).
    4. Dynamometrisches Messgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Feineinstellung des Messbereiches und Beeinflussung der Skalenteilung das Schlussjoch gegen das Ständer- stück unter Aufrechterhaltung des guten magnetischen Schlusses verstellbar ist.
AT125105D 1930-05-16 1930-05-16 Dynamometrisches Meßgerät mit Eisenschluß. AT125105B (de)

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