AT125069B - Verfahren und Maschine zur Herstellung drallfreier Drahtseile. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung drallfreier Drahtseile.

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AT125069B
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Felten & Guilleaume Carlswerk
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    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B1/00Constructional features of ropes or cables
    • D07B1/06Ropes or cables built-up from metal wires, e.g. of section wires around a hemp core
    • D07B1/0693Ropes or cables built-up from metal wires, e.g. of section wires around a hemp core having a strand configuration
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
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    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
    • D07B7/025Preforming the wires or strands prior to closing
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    • D07B2401/00Aspects related to the problem to be solved or advantage
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    • D07B2401/2015Killing or avoiding twist

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


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  Verfahren und Maschine zur Herstellung drallfreie Drahtseile. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung drallfreier Drahtseile. Erfindungsgemäss werden die von den   Drahthaspeln   der Verseilmaschine ablaufenden Drähte zunächst über zylindrische Dorne, deren Durchmesser grösser als der Seildurchmesser ist, zu Schraubenfedern mit dicht aneinander liegenden Windungen gewickelt, so dass also die Steigung der Schraubenfeder annähernd Null ist, und es werden dann die Schraubenfedern in zur Verseilstelle hin geneigten und koniseh auslaufenden Rohren (Trichtern) zu Schraubenlinien kleineren Durchmessers und grösseren Steigungswinkels ausgezogen. Die Form der Schraubenlinien ist durch den Umfang der Wickeldorne und die Weite der Trichter bestimmt.

   Die Abmessungen der Wickeldorne und der Trichter können so gewählt werden, dass die Drähte beim Verlassen der Trichter diejenige Schraubenlinienform haben, die sie im fertigen Seile einnehmen. Zu diesem Zweck wird der Durchmesser der Dorne gleich der Länge einer Drahtwindung des fertigen Seiles und der innere Durchmesser der Trichter an ihrem zur Verseilstelle hin gerichteten Ende etwa gleich dem Durchmesser des Seiles bzw. der betreffenden Seillage gemacht. 



   Es ist schon bekannt, zum Vorformen von Drähten und Litzen Dorne zu verwenden. Bisher geschieht die Vorformung jedoch in der Weise, dass die von den Haspeln kommenden Drähte über die Dorne, deren Durchmesser nie grösser als der Durchmesser des Seiles bzw. der betreffenden Sillage ist. unmittelbar in diejenige Schraubenform gezogen werden, die sie im fertigen Seil einnehmen.   Gegenüber   dieser bekannten Anordnung und den anderen bekannten Einrichtungen, bei den zum Vorformen der Drähte und Litzen beispielsweise Rollen oder Düsen verwendet werden, hat die neue Anordnung den grossen Vorteil, dass die ganze Kraft, die zum Vorformen erforderlich ist und bisher durch das Ausziehen des Seiles aufgebracht werden muss, nunmehr zum grössten Teil von dem Verseilkorb unabhängig vom Auszug aufgebracht wird.

   Die neue Maschine hat also für das gleiche Seil erheblich weniger Kraft an der Ausziehscheibe zu leisten als bisher. Dadurch wird vermieden, dass sich die Drähte in die darunter liegenden Drähte eindrücken, wie es bei Anwendung der bisherigen Vorformmittel und bei der Herstellung von Seilen aus Drähten mit grösserem Querschnitt oder aus Formdrähten besonders der Fall war. 



   Eine Ausführungsform einer   Maschine zur Ausführung   dieses Verfahrens ist aus der Abbildung ersichtlich. Der   vorzuformende Draht. 4 wird   vom Drahthaspel H abgezogen, durch eine Richtvor- 
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  Hierauf wird der aufgewickelte Draht durch ein nach der Verseilstelle hin konisches Rohr bzw. einen Trichter T gezogen und zum Presslager L hingeleitet, wo alle einzeln in gleicher Weise vorgeformten Drähte zusammentreffen und zum Seil zusammengeschlagen werden. Die Bildung des   Seilschlages   vollzieht   sieh   durch Drehung dieser neuen Maschineneinrichtung um die Verseilachse entsprechend der Drehung des Trommelkorbes bei den bisher bekannten Verseilmaschinen. Dabei erhalten der Dorn D und der Trichter 7' beim Verseilen von Formdrähten pro   Masehinendrehung   eine   Rückdrehung   von 360'in bereits bekannter Weise.

   Um ein einwandfreies Aufwickeln des Drahtes auf den Dorn in die   gewünschte   Federform mit 
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 auch eine Drehung erhalten, die etwas von   3600 abweicht,   u. zw. derart, dass die Schraubenfeder sich zuzudrehen sucht, so dass ein Abrutschen des Drahtes von dem Dorn vermieden wird. Ausserdem kann zwecks Veränderung seiner Länge der Trichter teleskopartig ausgebildet sein.

   Die Weite des Trichterrohres lässt sich beispielsweise dadurch verändern, dass der geschlitzte Trichter mittels Schrauben 

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 eine sehr genaue   Einhaltung des Wickeldorndurchmessers   bedingen und gegebenenfalls eine aus Ver-   seilungsgrunden   sich ergebende Änderung der   Schlaglänge unmöglich machen.   Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist die Umdrehungszahl des Wiekeldornes durch ein   stetig regulierbares Cletriebe : S   ver-   änderlieh,   so dass dem Dorne D relativ zur   Masehinenumdrehung   ja nach Bedarf mehr oder weniger als eine Drehung von   3600 erteilt werden   kann.

   Durch Ausziehen des federartig gewickelten Drahtes vom Wickeldorn erhält man einen nach einer   Schraubenlinie   gebogenen Draht in einer Form, die der Form des Drahtes im Seilgefüge genau entspricht. Ferner lassen sich nach diesem Verfahren durch entsprechend veränderte Gestaltung der Schraubenlinie alle gewünschten   Spannungszustände   der Drähte im fertigen Seile erreichen. 



   Sinngemäss lässt sich dieses Verfahren auch auf Seile mit runden Drähten und Litzen und ebenfalls auf Formlitzen übertragen. Hiebei muss ausser der Rückdrehung von Dorn und Trichter auch noch der Haspel H eine Rückdrehung erhalten. Dadurch wickelt sieh der Draht mit einer Torsion auf den Dorn auf, die sieh dann beim Ausziehen des Drahtes durch den Trichter wieder heraus dreht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung drallfreie Drahtseile durch   Verformung   der einzelnen Seilelemente. dadurch gekennzeichnet, dass jedes einzelne Seilelement auf einem Dorn zu einer   Schraubenfeder   mit dicht aneinander liegenden Windungen aufgewickelt und alsdann in Richtung des Dornes von diesem herab durch einen nach der Verseilstelle hin geneigten Trichter in eine Schraubenlinie kleineren Durchmessers und grösseren Steigungswinkels ausgezogen wird. 
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Claims (1)

  1. Dorne, deren Durchmesser grosser als der Durchmesser des Seiles bzw. der betreffenden Seillage ist, und durch zwischen den Domen und der Verseilstelle zur Verseilaehse geneigte konisch ausgebildete Rohre, die mit den Dornen und den Drahthaspeln um die Verseilachse herum drehbar gelagert sind.
    3. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das von einem Haspel abgezogene Seilelement vor dem Aufwickeln auf den Wickeldorn eine Richtvorrichtung durchläuft.
    4. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Umdrehungszahl des Wickeldornes durch ein regulierbares Getriebe veränderlich ist.
    5. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trichterrohr um seine Achse drehbar angeordnet ist.
    4. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trichterrohr sowohl axial als auch radial verstellbar eingerichtet ist. EMI2.3
AT125069D 1929-12-21 1930-11-28 Verfahren und Maschine zur Herstellung drallfreier Drahtseile. AT125069B (de)

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