AT124463B - Zerstäuber für Schweröle. - Google Patents
Zerstäuber für Schweröle.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Zerstäuber für Schweröle. Um Sehweröle, insbesondere Rohöl, vollkommen zu zerstäuben, ist es notwendig, hohe Drücke im Zerstäuberorgan bzw. im Vergaser anzuwenden. Die Erfindung ermöglicht es, der Brennkraftmaschine vollkommen zerstäubtes Schweröl zuzuführen, ohne dass im Vergaser die sonst erforderlichen hohen Drücke Anwendung finden müssen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das unter verhältnismässig geringem Drucke zerstäubte und infolgedessen noch mit Flüssigkeitströpfchen versetzte Gemisch in einen Kanal mit sich erweiterndem Querschnitt geleitet wird, in welchem sich gegen das Kanalende zu die Geschwindigkeit des Gemisches verlangsamt, so dass sich die Flüssigkeitströpfchen absetzen können. Dieser Vorgang kann mehrere Male wiederholt werden, z. B. durch Hintereinanderschaltung mehrerer gleichartig wirkender Kanalsysteme, so dass man es so weit bringen kann, dass das am Ende austretende, dem Motor zugeführte Gas frei von suspendierter Flüssigkeit ist. Unter Flüssigkeit sollen diejenigen grossen Tröpfchen verstanden werden, die ein Vielfaches vom Gewichte der zerstäubten Flüssigkeitsnebeltröpfchen aus- machen. Nur die grossen Tröpfchen wirken störend, gelangen nicht zur Verbrennung und setzen sich am Motor ab, während die kleinen Nebeltröpfchen sich nahezu wie Gas verhalten. Die Abscheidung störender, grosser Flüssigkeitströpfehen kann auch dadurch vorgenommen werden, dass man das Gemisch vom Blasestrom mit zerstäubter Schwerölflüssigkeit durch enge Kanäle führt, deren Durchmesser bei Zer- stäubung von Rohöl zirka 3 mm beträgt. Durch die Verwendung enger Kanäle wird das Verhältnis des Stromquerschnittes zur bestrichenen Oberfläche möglichst klein, so dass sich die erhöhte Reibung des Stromes an der Wandung und die erhöhte Adhäsionswirkung zufolge der grossen Oberfläche bemerkbar macht, indem dadurch Flüssigkeit an der Wandung zurückgehalten wird. In allen Fällen, sowohl bei Verwendung von engen Kanälen als auch von Kanälen mit sich erweiterndem Querschnitt fliessen die zurückgehaltenen grossen Flüssigkeitstropfen zufolge ihrer Schwerkraft die Wandungen entlang zur Zerstäuberdüse zurück und gelangen nach frischer Zerstäubung wieder in die Kanäle. Man kann somit durch Anwendung einer grösseren Anzahl von Kanälen kleineren Querschnittes statt eines einzigen Kanales grösseren Querschnittes bewirken, dass sich zufolge der Vergrösserung der bestrichenen Wandfläche gegen- über dem Stromquerschnitt die Flüssigkeit automatisch aus dem Strom abscheidet. Es ist auch die Hintereinanderschaltung beider Kanalarten möglich und ist eine solche in der Zeichnung in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in Draufsicht bei abgenommener Kappe dargestellt. Der Vergaser ist in das Auspuffrohr 1 quer zum Auspuffstrom eingebaut, u. zw. in eine bauchartige Erweiterung 2. Der Vergaser besteht beispielsweise aus einem Grundblock 3, zu welchem einerseits die Leitung 4 zur Zufuhr des Schweröles, anderseits die Blasstromleitung 5 führt. Beide Leitungen treffen einander in der Düse 6, in welcher der Brennstoff zerstäubt wird. Der Block besitzt eine sich nach oben erweiternde konische Grundfläche. In Abstand von dieser konischen Fläche liegt die gleichfalls konische Fläche eines Zwischenblockes 7, so dass zwischen Grundbloek und Zwischenblock ein Kanal 8 konischer Gestalt entsteht, dessen horizontaler Ringquerschnitt mit zunehmender Entfernung von der Düse nach oben immer grösser wird. Der Zwischenblock 7 ruht auf einer Stufe des Grundblockes dichtend auf und ist von Kanälen 10 dmchzogen, die bei Zerstäubung von Rohöl zirka 3 mm Durchmesser besitzen, diagonal den Mittelbloek durchkreuzen und einander im Mittelblockzentrum treffen. Durch die gegenseitige Kreuzung der Kanäle 10 treffen die verschiedenen Stromfäden aufeinander und durch den Anprall der Tröpfchen aufeinander werden diese zum Niederschlagen gebracht. Die Kanäle 10 können statt geradlinig auch längs einer gebrochenen Linie, z. B. im Zick-Zack, geführt werden, wodurch an den Kanalbrüchen Prallfläche für das durchströmende Gemisch entstehen, gegen die die Flüssigkeitströpfchen <Desc/Clms Page number 2> stossen, in ihrer Bewegung aufgehalten werden und sodann zurücktliessen. Die Oberenden aller Kanäle münden in die Oberfläche 11 des Mittelblockes, ober welchem sich der Sammelraum 12 befindet, der nach oben durch die haubenartige Kappe 13 des Vergasers abgeschlossen ist. Von der Haube 13 aus führte eine Rohrleitung 14 zum Motor, in welcher der praktiseh flüssigkeitsfreie nur noch feinst vernebeltes Schweröl enthaltende Blasstrom weitergeleitet wird. Das dem Motor zugefÜhrte Nebelgasgemisch kann als praktisch trocken bezeichnet werden. Die Zerstäubung in der Düse 6 erfolgt durch die Auspuffgase, welche durch den trichterartigen Einbau 15 im Auspuffrohr 1 abgefangen und durch das Zerstäuberrohr 5 dem Zerstäuber zugeführt werden, Die Grösse des Trichters 15 richtet sieh nach der Zahl und dem Querschnitt der Kanäle j ! C. Die Auspuffgase erwärmen den Vergaser, insbesondere den Mittelblock 7, der aus einem massiven Metallstück besteht, so dass sich dieser Mittelblock erwärmt und als Wärmespeicher intensiv und gleichmässig Wärme an das in den Kanälen 10 aufwärts strömende Gemisch abgibt. Die Wirkungsweise des Vergasers ist die folgende : Das zerstäubte Gasgemisch fliesst im Kanal 8 nach oben und verlangsamt allmählich seine Bewegung, weil der Ringquerschnitt des Kanales 8 nach oben zu immer grösser wird. Durch die Verlangsamung der Bewegung scheiden sich die grossen Flüssigkeitstropfen ab und fliessen längs der äusseren Kanalwandung wieder zur Zerstäuberdüse 6 zurück. Eine weitere Abscheidung von Flüssigkeit findet beim Durchströmen der Kanäle 10 statt, in welchen durch die grosse Oberfläche der Kanäle geringen Querschnittes die grösseren Sehweröltröpfehen zufolge Adhäsion und Reibung an der Wandung zurückgehalten werden und ebenso wie im Kanal 8 zufolge Schwerkraft wieder zur Düse 6 zurückfliessen und aufs neue zerstäubt werden. Die Vergasung des Nebels in den Kanälen 10 wird durch die Einwirkung der im Mittelblock 7 aufgespeicherten Wärme begünstigt und beschleunigt. Der Block 7 kann um eine Achse 16 drehbar sein, die in der Längsmitte des Auspuffrohres 1 liegt. Der Block müsste dann einen Rotationskörper darstellen mit dem in der Fig. 1 ersichtlichen Querschnitt. Der Zweck der Drehbarkeit des Blockes 7 ist immer andere Stellen der Bloekoberfläehe über die Düse 6 zu bringen, damit einerseits der Düse dauernd trockene Stellen des Blockes gegenüberstehen, anderseits durch den Auspuffstrom frisch vorgewärmte Flächen. Die Drehung des Blockes kann entweder durch einen besonderen Motor oder durch den Blasestrom selbst vorgenommen werden, welcher indirekt oder direkt auf den Block antreibend wirkt. Als Zerstäuberstrom und als Antriebstrom für den MitteIlock kann auch Gas verwendet werden, welches dem Kader entnommen ist. Beispielsweise kann der Block selbst mit Schaufeln versehen werden, auf welche der Blasestrom turbinenartig wirkt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zerstäuber für Schweröle, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Olkanalquersehnitte in der Strömungsrichtung erweitern, so dass die Geschwindigkeit des zerstäubten und noch mit Flüssigkeit- tröpfchen versetzten Gemisches gegen das Kanalende zu abnimmt und sich infolgedessen die Flüssigkeittröpfchen absetzen können.
Claims (1)
- 2. Zerstäuber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anzahl hintereinander geschalteter Kanäle mit sich erweiterndem Querschnitt.3. Zerstäuber für Schweröle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er enge Kanäle besitzt, durch welche das Gemisch von Blasestrom mit zerstäubter Schwerölflüssigkeit geführt wird.4. Zerstäuber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den sich im Querschnitt erweiternden Kanal (8) eine Anzahl engerer Kanäle (10) angeschlossen ist.5. Zerstäuber nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Grundblock (3) besteht, der eine konische Mulde besitzt, und dass mit Abstand ein Mittelblock eingesetzt ist, dessen Unterfläche gleichfalls konische Gestalt besitzt, so dass ein konischer Ringkanal (8) mit nach oben zunehmendem Querschnitt entsteht.6. Zerstäuber nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelblock (7) von Kanälen (10) durchzogen ist, die oben in einen Sammelraum für das Gemisch von Gas und vernebelter Flüssigkeit münden.7. Zerstäuber nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (10) diagonal angeordnet sind.8. Zerstäuber nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (10) einander in einem in der Mitte gelegenen Punkt treffen.9. Zerstäuber nach den Ansprüchen 1 bis 8, der zur Gänze in das Auspuffrohr eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Block (7) vollwandig ist, so dass er als Wärmespeicher dient.10. Zerstäuber nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Block (7) als drehbarer Rotationskörper ausgebildet ist.11. Zerstäuber nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in das Auspuffrohr ein Trichter (15) eingebaut ist, welcher die Auspuffgase abfängt und sie durch einen Kanal (5) der Zer- stäuberdüse zuführt.12. Zerstäuber nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Blockes (7) in der Längsachse des Auspuffrohres liegt. <Desc/Clms Page number 3>13. Zerstäuber nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (10) längs einer gebrochenen Linie geführt sind.14. Verfahren zum Betrieb des Zerstäubers nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Blockes unmittelbar durch die strömenden Auspuffgase bewirkt wird.15. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Blasestrom durch die Auspuffgase gebildet oder bei Zweitaktmotoren dem Kader entnommen wird. EMI3.1
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