AT124212B - Vorrichtung zur Fernmessung von Flüssigkeitsdichten, insbesondere zur Betriebsüberwachung von Akkumulatorenbatterien. - Google Patents

Vorrichtung zur Fernmessung von Flüssigkeitsdichten, insbesondere zur Betriebsüberwachung von Akkumulatorenbatterien.

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AT124212B
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Austria
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liquid
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electrode
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Otto Dr Redlich
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Otto Dr Redlich
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   Für die Überwachung vieler technischer Verfahren, bei welchen Flüssigkeiten verwendet werden, bildet die Bestimmung der Dichte ein besonders geeignetes Hilfsmittel. Die Erfindung bedient sich zur Fernanzeige der Dichte eines elektrischen Stromes, welcher durch die Flüssigkeit und eine Elektrode geleitet wird, die entweder nur oberhalb oder nur unterhalb einer bestimmten, beliebig einstellbaren Dichte mit der Hauptmenge der Flüssigkeit in elektrischem Kontakt steht. Die andere Elektrode kann in ständigem Kontakt mit der Flüssigkeit stehen. Der auf solche Art geschlossene Gleich-oder Wechselstrom wird an einem Amperemeter angezeigt oder zur Betätigung einer Klingel, eines Relais oder einer andern Vorrichtung verwendet. 



   Für die Ausführung der ersterwähnten Elektrode seien zwei Beispiele angeführt : a) An einem Schwimmkörper (s. Fig. 1 der Zeichnung), etwa von der Form eines Aräometers, wird von oben vermittels einer   Drahtschraube'S   aus einem von der Flüssigkeit nicht angreifbaren stromleitenden Stoff ein Kontakt T in solcher Höhe angebracht, dass er bei der in Frage kommenden Dichte eben den Flüssigkeitsspiegel erreicht. b) Die Elektrode T (s. Fig. 2) befindet sich innerhalb eines Rohres R aus nichtleitendem Stoff ständig unterhalb des Flüssigkeitsspiegels. Eine Kugel K, aus schlechtleitendem Stoff, deren mittleres spezifisches Gewicht gleich der in Frage kommenden Dichte gewählt wird, steigt, sobald diese Dichte überschritten wird, nach oben bis zur Verengung V und sperrt dadurch den Stromweg.

   Es genügt, dass der Sperrwiderstand gross ist gegen den gesamten übrigen Widerstand des Stromkreises. 



  Im Rohre R sind mehrere Öffnungen angebracht, welche ein Strömen der Flüssigkeit ermöglichen. 



   Wünscht man die Anzeige mehrerer Dichten, so kann man mehrere auf die gewünschten Dichten eingestellte Elektroden mit einer gemeinsamen Fernleitung und einem gemeinsamen Amperemeter verwenden. Hiefür seien zwei Ausführungsformen angegeben, von denen sich die erste vorzugsweise für mehrzellige Akkumulatorenbatterien, die zweite auch für alle übrigen Fälle eignet :   A.   Für einen   Säuredichte-Fernmesser   für Akkumulatorenbatterien wählt man als zweite Elektrode H (Fig. 3) eine Platte der Batterie, zweckmässig eine Endplatte. Die Elektroden T (nach Fig. 1 oder 2)   bringtman an Stellen verschiedenen elektrischenpotentials   gegen   dieseElektrodeH   an, wobei man zweckmässig nicht unter ein Potential von drei Volt geht.

   Die Elektroden T werden unter Zwischenschaltung von Vorwiderständen W verbunden, deren jeder merklich grösser ist als der gesamte Widerstand der übrigen Teile des Stromkreises, jedoch klein gegenüber dem Sperrwiderstand der Elektroden T. Durch die Wahl der Vorwiderstände und der wirksamen Spannungen kann man eine hinreichend gleichmässige Verteilung der Dichteanzeigen an dem Amperemeter bewirken, welches mit einer Teilung nach Dichten versehen werden kann. Selbstverständlich können auch hier wieder verschiedene Relais angebracht werden, welche selbsttätig z. B. den Entlade-oder Ladestrom öffnen oder eine Dynamo zur Aufladung einschalten. 



   B.   Sämtliche'Elektroden   T befinden sich an einer Stelle gleichen Potentials gegenüber der Elektrode H. Die Gleich-oder Wechselspannungsquelle liegt in der Flüssigkeit oder ausserhalb derselben. Durch die Bemessung der Vorwiderstände wird erzielt, dass bei Kontaktgebung durch die einzelnen Elektroden T verschieden starke Ströme durch das Anzeigegerät fliessen. 



   Diese beiden Schaltungsarten gestatten die Verwendung einfacher, billiger Anzeigegeräte ; sie ermöglichen die Anwendung der Erfindung auf beliebige Flüssigkeiten (ausgenommen hochisol : erende) und mit Elektroden von mässigem Sperrwiderstand.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Fernmessung von Flüssigkeitsdichten, dadurch gekennzeichnet, dass in der Flüssigkeit ein beweglicher Sperrkörper von hohem elektrischem Widerstand, dessen mittleres spezifisches Gewicht gleich der anzuzeigenden Dichte ist oder der einen Teil eines Schwimmkörpers bildet, so angeordnet ist, dass er durch den von der Flüssigkeit ausgeübten Auftrieb bei Über-oder Unterschreitung eines bestimmten Dichtewertes in den Stromweg zwischen der Hauptmenge der Flüssigkeit und mindestens einer mit dem Flüssigkeitsbehälter oder einem Schwimmkörper fest verbundenen Elektrode gebracht wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Sperrkörper ein Teil des Halses eines Schwimmkörpers von der Form eines Aräometers verwendet wird, wobei die Elektrode auf dem Hals des Schwimmkörpers in solcher Höhe angebracht ist, dass sie bei der gewünschten Flüssigkeitsdichte den Flüssigkeitsspiegel erreicht (Fig. 1).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode gegen die Hauptmenge der Flüssigkeit durch eine elektrisch isolierende Wand, die mit einer in der Flüssigkeit befindlichen Öffnung versehen ist, abgetrennt wird und dass der Sperrkörper so angeordnet ist, dass er bei Über-oder Unterschreitung der gewünschten Flüssigkeitsdichte die Öffnung in der isolierenden Wand praktisch dicht verschliesst (Fig. 2).
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Anzeige mehrerer Flüssigkeitsdichten, dadurch gekennzeichnet, dass in der Flüssigkeit an Stellen gleichen oder verschiedenen elektrischen Potentials befind- liche Elektroden (T) über getrennte Widerstände und eine gemeinsame Fernleitung an ein gemeinsames Anzeigegerät angeschlossen sind. EMI2.1
AT124212D 1929-03-01 1929-03-01 Vorrichtung zur Fernmessung von Flüssigkeitsdichten, insbesondere zur Betriebsüberwachung von Akkumulatorenbatterien. AT124212B (de)

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