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Rollenlager.
Die Erfindung bezieht sich auf Rollenlager und betrifft insbesondere solche Lager, bei denen durch Unterschneiden der Anlaufrippe eine Berührung des stärkeren Stirnendes der Rolle mit der Schubrippe an zwei auseinandergerückten, d. h. seitlich von der radialen Berührungsebene mit dem Lagerkegel liegenden Punkten stattfindet. Bei solehen Lagern war bisher die Schmierung nicht zufriedenstellend und Rolle und Rippe nutzten sich rascher als erwünscht ab. Zur Vermeidung der Nachteile soleher Lager wird erfindungsgemäss die Anlauffläche der Sehubrippe von der Rippenkante aus nach innen verlegt, im axialen Querschnitt konvex gestaltet und ein wenig unterschnitten.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise wiedergegeben, u. zw. ist Fig. l ein Längs-
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Schubende einer Rolle.
Das Lager gemäss der Erfindung weist einen Kegel oder Innenlaufteil 1 und einen becherförmigen
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Aus theoretischen Gründen kann die Oberfläche der in der Zeichnung dargestellten Schubrippe wie folgt gekennzeichnet werden : Es wird zuerst eine Linie A#A gezogen, die ein Element der radialen Lauffläche des Kegels der gewünschten Gestaltung bedeutet und dazu die übliche Nut 5 am Rippenfuss
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Aussenkante der Rippe mit einer Kurve C von kurzem Halbmesser ausgerundet und dann eine Linie D-D vom inneren Rande B dieser Bogenkante unter einem Winkel F gegen das Elemrnt A-A gezogen, der um eine Wenigkeit kleiner ist als ein rechter Winkel.
Der Teil der Linie D#D zwischen dem Schnitt E mit dem inneren Ende der ausgerundeten Kante und dem Schnitt C mit dem verlängerten Element A#A der Lagerfläche des Kegels ist dann die Sehne eines Bogens von grösserem Halbmesser als dem des Kanten-
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verhältnismässig kurzem Halbmesser, während der Wölbteil eine Krümmung von verhältnismässig langem Halbmesser hat ; die beiden Flächen treffen sich in einem Punkt E der Zeichnungsebene, wo sie eine gemeinsame Tangente haben und gehen so oder unter sehr schwachem Neigungswinkel ineinander über, der leicht durch Ausrunder oder Schleifbehandlung beseitigt werden kann.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Rolle ist das dickere Ende an dem Rande nach einer Kurve 1 von
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Halbmesser, dass sich daraus lediglich eine haubenartige Wölbung des Schuhteiles des Rollenendes ergibt, und es ist eine mittlere Ausnehmung oder Vertiefung 7 im inneren Teil dieser Ringrippe oder dieses Ringstreifens vorgesehen.
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Da sowohl Sehubteil der Kegelrippe wie Ende jeder Rolle gewölbt sind, so erfolgt die Berührung zwischen dem Ende jeder Rolle und der Schubrippe immer zwischen im Längsschnitt gewölbt gestalteten Flächen, nämlich zwischen den beiden Wölbstreifen H und K, und die Berührungspunkte sind von den
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Sehubrippe nach innen zu gelegen sind, so sind doch die beiden Berührungspunkte für jede Rolle noch weit genug auseinandergerückt, um die Rollen selbst einstellend zu machen ; durch diese Lage wird im starken Masse die sonst auftretende Seher- und Sehabwirbmg vermindert, die die Lebensdauer solcher Lager beeinträchtigt.
Gleichzeitig wirken die Krümmungen der Flächen der Berührungsstreifen H und K der Schubrippe bzw. der Rolle zusammen mit der mittleren Aussparung 7 der Rolle darauf, die Flächen gut geschmiert zu halten. Auch hiedurch wirken sie verlängernd auf die Lebensdauer des Lagers.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rollenlager mit innerem Laufkegel mit Schubrippe sowie äusserem, kegelförmigen Laufring und zwischen beiden gelagerten glatten Laufrollen, bei dem die Berührungspunkte der Rollen mit der Schubrippe von der Rollenkante aus nach innen verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die von der
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konvex gestaltet und ein wenig unterschnitten ist.