AT122286B - Lagerung mit Verteilung der Belastung auf mehrere, nebeneinander angeordnete Wälzlager. - Google Patents

Lagerung mit Verteilung der Belastung auf mehrere, nebeneinander angeordnete Wälzlager.

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AT122286B
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Rheinland Ag Maschfab
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Es ist bereits bekannt, in eine eine Einheit bildende Lagerstelle zur Vermeidung eines   zu grossen   Wälzlagers mehrere kleinere   Wälzlager   nebeneinander einzubauen und auf diese die Gesamtbelastung der Lagerstelle zu verteilen. 
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 auf die Wälzlager erfolgt, liegt das Wesen einer Lagerung entsprechend der Erfindung darin. dass die Lastenverteilung auf das die Wälzlager aufnehmende Lagergehäuse erfolgt, das quer zur Lagerachse unterteilt ist und von dem jeder Teil ein oder einige Wälzlager enthält. 



   Durch die Ausbildung einer Lagerung entsprechend der Erfindung wird insbesondere. wenn es sich um grosse   Belastungskräfte handelt,   wie sie   bei Walzwerken u.   dgl. auftreten, der 
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 einzelnen   Wälzkörper   mit Sicherheit vermieden wird. Ausserdem zeichnet sich eine Lagerung nach der Erfindung durch ihren einfachen Aufbau aus, da bei ihr die an sich   viel Raum   beanspruchende Lastverteilungseinrichtung ausserhalb des Gehäuses angeordnet ist. 



   Wesentlich für eine Lagerung nach der Erfindung ist schliesslich, dass die einzelnen Lagergehäuseteile in der Längsrichtung des Lagers derart miteinander verbunden sind. dass eine gewisse Querverschiebbarkeit der einzelnen Lagergehäuseteile gegeneinander erhalten bleibt, 
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 heit erreicht wird. 



   Die Art der Zerlegung des gesamten auf das Lager wirkenden Gegendruckes in einzelne 
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 derem Vorteil für sehr stark belastete Lager für Wellen   von grossem Durchmesser verwendbar.   lässt sich aber auch mit Vorteil bei mittleren und selbst kleineren Lagerbelastungen   anwenden.   



   Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele einer Lagerausbildung gemäss 
 EMI1.6 
 Schnitt bzw. Teilschnitt ; Fig. 2 ist eine Stirnansicht auf die Lagerseite des   Triowalzwerkes und   Fig. 3 zeigt die obere Hälfte des   oberen Walzwerklagers nach Fig. l   in   grösserem Massstnbe.   



  Fig. 4 zeigt im Teilschnitt eine   abgeänderte Ausführungsform   eines   Walzwerklagers   und die   Fig. 5 und   6 zeigen in Seitenansicht und Stirnansicht ein entsprechend der Erfindung aus- 
 EMI1.7 
 Lagers durch eine Zugkraft erfolgt. Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Lagers nach der Erfindung. u. zw. beispielsweise bei einem Walzwerklager. Die Fig. 9 und 10 zeigen 
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 und Stirnansicht eine ähnliche Abbildung eines Lagers, bei der der   Gegendruck   mittels Druckkugeln erzeugt wird. 



   Wird die Erfindung hei den oberen und unteren Lagern eines   Triowalzwerks entsprechend   Fig. 2 angewendet, so ist bei der Ausbildung der Lager darauf zu achten,   dass das obere   Walzwerklager eine aufwärts gerichtete Lagerbelastung durch den Walzdruck und das unfere 
 EMI1.9 
 Lager keine Walzdruckbelastung erfährt. 



   Bei den gezeichneten   Lagerausführungsformen   ist angenommen. dass sowohl das obere Walzwerklager A wie das untere Walzwerklager B je vier nebeneinander   angeordnete W : ilz-     lager, u. zw. bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel Rollenlager 1-4. besitzt. Das Lager-     gehäuse ist quer zur Lageraehse ; wie   dies am besten Fig. 3   erkennen   lässt, in   vier Gehänse-   
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   Bei dieser Ausführungsform wirkt das einzige, hrückenartig ausgebildete Drehstück 9 gegen Druckleisten   19,   die in jedem Lagergehäuseteil vorgesehen sind. wobei aber zwischen diesen Druckleisten 19 und den   Lagergehäuseleilen   Zwischenstüoke 20 aus verhältnismässig nachgiebigem Metall,   wie   z. B. Kupfer, angeordnet sind, wodurch erreicht wird. dass durch die Nachgiebig-   keit dieser Zwischenstücke   die Verteilung der Gesamtbelastung auf die einzelnen Lagergehäuseteile 1'-4' in der gewünschten Weise erfolgt. 



   Bei der   Ausführungsform   eines Lagers nach den Fig. 9 und 10 dienen zur Druckverteilung auf die einzelnen Lagergehäuseteile   1'-4'an   Stelle des   Brückensystems vier Druckkolben 21.   die verschiebbar in einem Gehäuse 22 angeordnet sind und gegen die einzelnen Lagergehäuseteile   1'-4'anliegen.   Das   Gehäuse.   22 bildet einen   Druckflüssigkeitsbehälter.   dem die Druckflüssigkeit durch die Öffnung 23 zugeführt wird. Durch die Druckflüssigkeit werden dann die Kolben 21 gegen die einzelnen Lagergehäuseteile 1'-4' mit der erforderlichen Kraft   angedrückt.   



  Soll eine verschiedene Druckverteilung auf die einzelnen Gehäuseteile bzw. Wälzlager erfolgen. so ist es bei diesem   Ausführungsbeispiel   nur notwendig, die Querschnitte der   Kolben, 91 nicht   gleich gross zu machen, sondern verschieden gross entsprechend der gewünschten   Belastung-   verteilung auf die einzelnen Lagergehäuseteile. Eine derart verschiedene Druckverteilung auf die einzelnen Wälzlager einer Lagerstelle. kann übrigens dann in Betracht kommen, wenn es aus räumlichen oder anderen Gründen erforderlich ist. in einer eine Einheit bildende Lager-   steile Wälzlager   verschiedener Grösse und Stärke anzuordnen, die   demgemäss   auch verschieden stark belastet werden müssen. 



   Die in den Fig.   11 und 13   dargestellte   Lageraushildung   unterscheidet sich von der in Fig. 9 und 10 dargestellten nur dardurch, dass bei dieser   Ausführungsform   der Druckmittel- 
 EMI3.1 
 einen Bolzen 25 einregelbar ist. 



   Bei beiden   Ausführungsarten   des Lagers mit Druckkolben lässt sich naturgemäss das   Druckkolbensystem   auch mit dem oben   erläuterten Brückensystem vereinigen,   indem man die Kolben nicht unmittelbar auf die Lagergehäuseteile bzw. Lagerglieder wirken lässt. sondern unter   Zwischenanordnung von Brückenstücken,   was je nach der Anzahl der. zwischengeschalteten Brücken eine entspecliende Verminderung der Kolhenanzahl zur Folge hat. 



   Die Erfindung lässt sich auch bei Lager mit   wechselnder Angriffsrichtung des Lagerdmckes   mit Vorteil anwenden. Bei derartigen Lagern werden dann zwei oder mehrere gegen die Lagergehäuseteile wirkende Druekkolbenreihen oder Brückensysteme entsprechend den verschiedenen Belastungsrichtungen angeordnet. Derartige Lagerausbildungen kommen z.   B.   für die Lagerung 
 EMI3.2 
 wechseln. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. EMI3.4 einzelnen Lagerglieder erzielbar ist.
    ss. Lagerung nach den Ansprüchen 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet. dass bei wechselnder AngriffsrichtungdesLagerdruckeszweiodermehreregegendieLagergehänseteilewirkende EMI3.5
AT122286D 1928-11-27 1929-11-25 Lagerung mit Verteilung der Belastung auf mehrere, nebeneinander angeordnete Wälzlager. AT122286B (de)

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