AT122252B - Schutzschicht an der Oberfläche von Elektrolyten elektrischer Sammler. - Google Patents

Schutzschicht an der Oberfläche von Elektrolyten elektrischer Sammler.

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AT122252B
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electrolytes
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Julius Dr Diamant
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Julius Dr Diamant
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  SchutzschichtanderOberflächevonElektrolytenelektrischerSammler. 
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 keit an den starren Bestandteilen und dem dünnflüssigen Elektrolyten untereinander verschiedene Trägheitsauswirkungen auf. die ein   Verspritzen des Elektrolyten zur   Folge haben. Sowohl bei ortsbeweglichen als ortsfesten Sammelern trift bei der Ladung Gasentwicklung auf. die ein Aufwühlen und   Zerstäuben des Elektrolyten bedingt.   



   Die zur   Beseitignng   dieser Mängel vorgeseblagenen Mittel zerfallen in zwei Gruppen. Die eine strebt eine   Verfestigung des Elektrolyten,   z. B.   durch pnrose Stoffe. Glaswolle. Gele usw.   an. Bei diesen Verfahren wird jedoch der innere Widerstand des Sammlers erhöht und die Menge des Elektrolyten und dessen   Beweglichkeit verringert, weshalb von   diesem Verfahren nur in vereinzelten Fällen Gebrauch gemacht wird. 



   Bei der zweiten Gruppe bleiben die Elektrolyte wohl   unverändert, doch wird ihre   Bewegungsfreiheit nach   oben beschränkt.   Diese Verfahren bestehen in der Verwendung von 
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 oder von auf dem Elektrolyten schwimmenden Flüssigkeitsschichten, vorzugsweise einer Schichte von flüssigen Kohlenwasserstoffen. Berücksichtigt man, dass lose   Deckel hzw. Deckscheiben den   beabsichtigten Zweck nur unvollständig erfüllen,   wei] sie den Elektrolyten   nicht vollständig abschliessen und dass vergossene oder verlötete Deckel nur bei kleineren Sammlern anwendbar sind, scheint die Anwendung einer   llüssigen     Deckschicht auf dem Elektrolyten   den besten Schutz zu gewähren.

   Es ist jedoch einleuchtend, dass eine flüssige Deckschicht dem Zwecke 
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 möglichst grosse   innere Reibung besitzt, weil sonst kaum meir erreicht   ist, als dass anstatt des Elektrolyten die Deckschicht verspritzt bzw. zerstäubt wird. Eine   dickflüssige   Deckschicht hat jedoch den Nachteil, die bei der Ladung sich bildenden Gase anzusammeln, was zu Schaumbildung führt. 



   Die Erfindung betrifft eine   Lösung   der   Aufgabe,   die die Vorteile der   dickflüssigen   Deckschicht bietet und deren Nachteile beseitigt. Es wurde gefunden. dass eine aus losen Teilchen eines festen Körpers bestehende Deckschicht einer dickflüssigen Deckschicht gleichkommt. Bei entsprechender Wahl der Korngrösse bietet sie   den Gasen ungehinderten Durchlass.   Dabei werden die bei der Ladung entstehenden Gase bei ihrem Durchgang durch die Deckschicht von dem verstäubten Elektrolyten   vollständig befreit.   Es hat sich als besonders zweckmässig erwiesen, ein Material als Deckschicht zu   wählen.   das vom Elektrolyten überhaupt nicht oder nur unvollständig benetzt wird. 



   Um eine solche Deckschicht der Einwirkung des Elektrolyten zu entziehen, kann man eine der gebräuchlichen   flüssigen   Deckschichten anwenden und die losen Teile des festen Körpers in oder auf diese Zwischenschicht aufbringen. 



   Während es bei einer flüssigen Deckschicht erforderlich ist. dass deren spezifisches Gewicht geringer sei. als des Elektrolyten. ist man bei der Wahl des Materials für die aus losen Teilen eines festen Körpers bestchende Deckschicht in dieser Hinsicht nicht gebunden, denn diese 

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 äussere Einflüsse noch durch Anwendung von losen oder abgedichteten Abdeckungen geschützt werden. 



   Als Ausführungsbeispiel sei die Verwendung gekörnter Holzkohle genannt, die sowohl bei alkalischen, als auch bei saueren Elektrolyten verwendet werden kann. Die Teilchen können z. B. mit flüssigen oder festen Kohlenwasserstoffen, mit harzsalleren Salzen bei alkalischen und mit Harzen bei saueren Elektrolyten   getränkt bzw. überzogen sein.   



   Beim Auftragen dieser Körper auf den Elektrolyten schmiegen sie sich jeder   Oberflächen-   
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 man nachträglich eine solche Deckschicht mehr oder weniger verfestigen, was durch gelindes Erwärmen der Deckschicht erreicht werden kann, wobei die durch die Erwärmung erweichten Harzschichten beim Erkalten an den Berührungsstellen zusammenbacken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schutzschicht an der Oberfläche von Elektrolyten elektrischer Sammler, dadurch gekennzeichnet. dass sie aus lose angehäuften festen Körpern besteht.

Claims (1)

  1. 2. Schutzschicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie sich auf einer flüssigen Deckschicht des Elektrolyten befindet.
    3. Schutzschicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie sich ausserhalb des Elektrolyten auf einem geeigneten Träger befindet.
    4. Verfahren zur Herstellung der Schutzschicht nach den Ansprüchen t bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass die lose angehäuften festen Körper durch gelindes Erwärmen und Ab- kühlen mehr oder weniger verfestigt werden.
AT122252D 1929-02-20 1930-02-10 Schutzschicht an der Oberfläche von Elektrolyten elektrischer Sammler. AT122252B (de)

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