AT121094B - Verfahen zur ununterbrochenen Doppelgasherstellung in mit einer Entgasungsretorte versehenen Generatoren. - Google Patents

Verfahen zur ununterbrochenen Doppelgasherstellung in mit einer Entgasungsretorte versehenen Generatoren.

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AT121094B
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retort
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degassing
gas
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Hermann Ing Hebel
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Hermann Ing Hebel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur ununterbrochenen Doppelgasherstellung in mit einer   Entgasungsretorte   versehenen Generatoren. 



   Die Herstellung von Doppelgas im unterbrochenen Betrieb, d. h. durch abwechselndes   Heissblasen   und Gasen, ist bekannt ; auch die Herstellung von Wassergas im ununterbrochenen Betrieb durch einen ununterbrochenen, bewegten und erhitzten Gasstrom ist bekannt. Bei der vorliegenden Erfindung wird ein Teil des erzeugten Wassergases für die direkte Entgasung des Brennstoffes verwendet und ein anderer 
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 geführt, um die für die Erzeugung des Wassergases notwendige   Wärme   zu decken, so dass das   Warmblasen   des Kokses durch Luft nicht unbedingt erforderlich ist.

   In beiden Fällen, sowohl bei dem Gasstrom, der durch die Retorte geht. wie bei dem Gasstrom, der die Retorte aussen beheizt, wird somit die fühlbare Wärme des Wassergases für die Entgasung nutzbar gemacht und auf diese Weise ein   hoher wärme-   technischer Effekt erzielt. Der zur Aussenbeheizung der Retorte dienende Wassergasstrom kühlt sich hiebei so stark ab, dass derselbe beispielsweise ohne weiteres durch Gebläse   umgewälzt   werden kann. Der Erhitzer, in welchem der zirkulierende Wassergasstrom wieder erhitzt wird, kann gleichzeitig zur Überhitzung des für die Erzeugung des Wassergases notwendigen Wasserdampfes dienen, wodurch eine 
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 erhitztes Wassergas durch die   Entgasungsretorte   hindurchgeleitet werden und dementsprechend mehr oder weniger Wassergas für andere Zwecke Verwendung finden.

   Fm auch bei gesteigerter Wassergasentziehung die restlose Entgasung der Kohle in der Retorte durchzuführen, kann ferner ein Teilstrom des Wassergases separat hoch erhitzt werden und oberhalb des Wassergaserzeugers in die Retorte zum Entschwelen des Brennstoffes eingeführt werden. Auch in diesem Falle kann die Erhitzung mittels Wassergases geschehen. Es kann aber auch die Beheizung der Erhitzer und die Erzeugung des Wasserdampfes durch zusätzliche Mittel aif irgendeine andere Art erfolgen, in welchem Falle die Gesamtmenge des Wassergases, das zur Aussenbeheizung der Retorte dient, wiedererhitzt und gemeinsam mit überhitztem Wasserdampf in den Generator zurückgeführt werden kann. Soll ein Doppelgas erzielt werden. mit einem höheren Heizwert. so wird eine geringere Menge entsprechend höher erhitzten Wassergases 
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 beheizung der Retorte sichergestellt. 



   Durch alle diese Möglichkeiten ist man in der Lage. den Heizwert des   Doppelgases nach   Bedarf zu regeln und   eventuell Überschusswassergas für   andere Zwecke zu liefern. 



   In der sehematisehen Zeichnung ist   a der Doppelgaserzeuger. &    der Wassergaserhitzer und Dampf- überhitzer und c der Dampferzeuger, 11 ein weiterer Erhitzer. In den Gaserzeuger a treten bei 1 hoch- 
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 den Dampferzeuger c, um dort für die Dampferzeugung ausgenutzt zu werden und treten,   nachdem sie   ihre Wärme in c abgegeben haben, mit den Verbrennungsgasen der durch 9 zugeführten Wassergasmengen durch Leitung 17 in den Schornstein. 



   Soll die   Entsehwelungin   der Retorte noch durch   Einfiihrung   eines Teilstromes überhitzten Wassergases befördert werden, so wird von dem separaten Überhitzer d Gebrauch gemacht. Dieser wird durch Wassergas beheizt, das hinter dem Gebläse 7 durch Leitung 14 abgezweigt wird und durch Leitung 21 in den unteren Teil von   d   eintritt. Hier wird das Wassergas mittels Luft aus Leitung 20 verbrannt. Die Abgase ziehen durch Leitung 18 in den Schornstein. Um das Wassergas in d zu überhitzen, wird es nach Absperrung der Leitung 21   allas   14 durch den Überhitzer d geleitet und tritt aus   diesem in überhitztem   Zustande durch Leitung 19 aus, die das Gas bei   13   oberhalb des Wassergasbildungsschachtes 2 in den
Generator a einführt.

   Dieser Teilstrom streicht dann durch die Retorte   J und   befördert so die Entgasung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur ununterbrochenen Doppelgasherstellung in mit einer Entgasungsretorte ver-   sehenen   Generatoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgasung des Brennstoffes erreicht wird. indem ein Teil des Wassergases durch die Retorte und ein anderer Teil um die Retorte geleitet wird und dieser letztere Anteil aus dem Doppelgaserzeuger abgeführt und zur Gänze oder zum Teil   wiedererhitzt und   gemeinsam mit überhitztem Wasserdampf in den Gaserzeugerunterteil   zurückgeführt wird.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der zirkulierende Teil des Wassergases und der für die Wassergasbildung erforderliche Wasserdampf gemeinsam im gleichen Erhitzer erhitzt bzw. überhitzt werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Regelung der Menge des durch die Entgasungsretorte hindurchziehenden Wassergasstromes der Heizwert des Doppelgases reguliert wird und die vollkommene Entgasung durch die Höhe der Erhitzung dieses Wassergasstromes und durch die Menge und Erhitzung des die Retorte von aussen beheizenden Wassergasstromes bzw. ilberhitzten Wasserdampfes erreicht wird.
AT121094D 1928-08-27 1928-08-27 Verfahen zur ununterbrochenen Doppelgasherstellung in mit einer Entgasungsretorte versehenen Generatoren. AT121094B (de)

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