AT120850B - Glühbehälter mit Abschlußorgan, insbesonders für Metallglühöfen. - Google Patents

Glühbehälter mit Abschlußorgan, insbesonders für Metallglühöfen.

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AT120850B
AT120850B AT120850DA AT120850B AT 120850 B AT120850 B AT 120850B AT 120850D A AT120850D A AT 120850DA AT 120850 B AT120850 B AT 120850B
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AT
Austria
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annealing
container
closing element
furnace
hood
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Application number
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English (en)
Inventor
Erwin Ing Haeuser
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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Description


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 EMI1.1 
 



   Bei Glühbehältern, insbesonders für   Metallglühöfen,   werden zur Entlüftung, zum Druckausgleich u. dgl. oft Rückschlagventile angebracht. Diese sollen bei   einem Überdruck im Innern selbsttätig   sich öffnen, dagegen bei äusserem Überdruck sich sehliessen und ein Eintreten von Aussenluft in den Behälter verhindern. Diese nur auf die Druckunterschiede zwischen innen und aussen ansprechenden Ventile arbeiten   unverlässlich   und lassen mitunter unerwünschte Luftmenge in den Behälter ein. Ventile mit
Handbetätigung erfordern hingegen aufmerksame Bedienung. 



   Erfindungsgemäss wird die Betätigung solcher Absehlussorgane von den Betriebsvorgängen des
Glühofens zwangläufig abhängig gemacht, indem sie durch bei der   Ofenbedienung   bewegte Teile mechanisch betätigt oder elektromagnetisch gesteuert werden. Sie werden z. B. bei Inbetriebsetzen des Ofens oder etwa bei Anstellen der Heizung   geöf'net   und bei Öffnen des Ofens oder bei Abstellen der Heizung wieder geschlossen. Man hat so unabhängig von der Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes die Gewähr, dass das Ventil praktisch nur während der Temperaturzunahme des Behälterinhaltes, also nur solange sich dessen Gasinhalt ausdehnt, offen ist. 



   Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung. Der Glühtopf 1 enthält im Deckel ein durch eine   Feder,') belastetes Ventil   2. Die Ventilstange ist zu einem Vorsprung 4   verlängert,   der beim Aufsetzen der Glühhaube 5 von deren Wand erfasst und niedergedrückt wird. Das Ventil bleibt zwangläufig so Jange offen, als die Glühhaube den Topf 1   umschliesst.   Wird sie abgehoben, so schliesst die   Feder")   das Ventil. Da dieses nicht auf die verhältnismässig geringen Druckunterschiede zwischen dem Behälterinnern und der Aussenluft ansprechen muss, kann die Feder 3 viel kräftiger bemessen werden, als bei   Rückschlagventilen,   und das Ventil 2   sicher und dicht schliessen.   



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Feder durch ein Gewicht J ersetzt, das den Betätigungs hebel   4   des Hahnes 2 in die   Schlussstellung   zu ziehen sucht. Das Hebelende wird durch eine Nase 6 der
Glühhaube   5   bei deren Aufsetzen in die Offenstellung gedrückt. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind zwei Klappen 2 an der Unterseite des Behälters 1 vorhanden. Die eine öffnet sich beispielsweise nach aussen, die andere nach innen. Beide haben geeignete Fortsätze 4, die beim Aufsetzen des Behälters auf die Ofensohle 7 aufstossen und dadurch die Klappen öffnen ; deren   Schliessfedern   sind nicht dargestellt. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist das Ventil 8 seitlich am Behälter angebracht. Es kommt beim Einsetzen des Behälters in den Ofen durch seinen Ring 8 mit dem Betätigungsgestänge 9, 10 in Eingriff, dessen Stellung vom   Heizstromschalter J 1 abhängig   ist. Ist dieser offen, so ist das Ventil 2 geschlossen und umgekehrt. Eine Feder 3 unterstützt die Sehlussbewegung. 



   Das Abschlussorgan kann auch von der zum Heben und Befördern des Glühbehälters dienenden Tragvorrichtung mechanisch bewegt werden. Zweckmässig werden zwei Abschlussorgane hintereinandergeschaltet, wovon das eine in bekannter Weise auf den Druckunterschied anspricht (Rückschlagventil), während das andere in der beschriebenen Weise zwangläufig betätigt wird. 



   Das   Abschlussorgan   kann, wie die Ausführungsbeispiele zeigen, von beliebiger Art sein, also z. B. ein Ventil, eine Klappe, ein Hahn, ein Schieber od. dgl. 



   Die elektromagnetische Steuerung geschieht am einfachsten durch einen vom Heizstrom oder einem Zweigstrom davon erregten Magnet. Dieser kann aber natürlich auch von der Schalttafel aus, etwa durch einen mit dem Heizstromschalter vereinigten oder gekuppelten Hilfsschalter, ferngesteuert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 Teile mechanisch oder elektromagnetisch erfolgt.
    2. Glühbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zwangläufige Öffnen des Absehlussorgans durch Einbringen des Behälters in den Ofen. Aufsetzen der Glühhaube oder Anstellen der Heizung und das Schliessen desselben durch Heben des Behälters oder der Haube oder Abstellen der Heizung erfolgt.
    3. Gliihbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das gewiehts-oder federbelastete Absehlussorgan einen Vorsprung oder Betätigungshebel (4) trägt, der beim Aufsetzen des Behälters oder der Glühhaube gegen ein Widerlager (z. B. gegen die Ofensohle 7) stösst oder von einem Anschlag (einer Nase an der Glühhaube oder der Glühhaubenwand selbst) erfasst wird und dadurch das Abschlussorgan öffnet.
    4. Glühbehälter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussorgan bei in den Ofen eingesetztem Glühbehälter mit einem am Ofen angebrachten Bedienungsgestänge (9, 10) EMI2.2 EMI2.3
AT120850D 1929-09-24 1929-09-24 Glühbehälter mit Abschlußorgan, insbesonders für Metallglühöfen. AT120850B (de)

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