AT120803B - Rasierhobel. - Google Patents

Rasierhobel.

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AT120803B
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AT
Austria
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plate
razor
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blade
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Inventor
Joachim Ing Schauer
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Joachim Ing Schauer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rasierhobel. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft-einen Rasierhobel für blattförmige, zweischneidige Klingen mit einer gebogenen, rechteckigen Platte und aufschraubbarem Griff. 



   Die bekannten Hobel dieser Art bestehen aus einer gebogenen Oberplatte, einer stützenden und biegenden, mit   Sicherheitszähnen   versehenen Unterplatte, einer doppelschneidigen Rasierklinge und aus einem Handgriff. Es sind auch Apparate bekannt geworden, die anstatt der Unterplatte, einen gebogenen Rahmen enthalten, der mittels eines durch seine Längsachse führenden Verbindungssteges die Rasierklinge biegt und stützt. Die erstgenannten Hobel sind mit dem Fehler behaftet, dass sich der Seifenschaum zwischen den Zähnen und entlang den Klingenschneiden verdichtet und die schneidende Wirkung der Rasierklinge abschwächt. Sie sind auch vom Seifenschaum schwierig zu reinigen.

   Bei den Hobeln mit Unterlagsrahmen ist dieser Mangel zum Teil behoben, aber auch da sammelt sich der dichte Seifenschaum an den Kanten des Mittelsteges und staut sieh gegen die   Klingensehneiden   zurück, ihre Wirkung abschwächend. Die bekannten Apparate haben auch den gemeinsamen Fehler, dass die Rasier- klinge nicht selbsttätig in eine symmetrische Lage gebracht werden kann, da die Durchmesser ihrer Öffnungen für den Schrauben-und beide Richtungsbolzen unverhältnismässig grösser sein müssen, als die Durchmesser dieser letzteren, weil sie sich bei der Biegung der Rasierklinge verkürzen.

   Die hiedurch hervorgerufene unsymmetrische Lage der Rasierklinge hat eine   ungleichmässige   Wirkung der Schneiden zur Folge.   Schliesslich   ist bei den bekannten Apparaten die Erhaltung des gleichmässigen Schnittwinkel der Klingenschneiden wegen der geringen Entfernung der stützenden Kanten, d. i. der Oberplattenkante und der Gratlinie der Sicherheitsrechen, nicht gewährleistet. 



   Der Erfindungsgegenstand behebt die aufgezählten Mängel, indem er einen Rasierapparat schafft, der nur aus einer einzigen, eigenartig gebogenen und mit schmalen Ausschnitten versehenen Platte 
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 eingeschraubten Handgriffes gebogen und in eine gebrauchsfertige Lage gebracht wird. 



   Dieser Apparat zeichnet sich somit durch grosse Einfachheit aus, da er nur aus drei Konstruktionelementen besteht : der Platte, der Rasierklinge und dem Handgriff, anstatt aus vieren der bekannten Apparate. -
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Rasierapparates in den Fig.   1-3   dargestellt : Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt, Fig. 2 eine schiefe Projektion der Platte mit einem Teil der Rasierklinge vor Anschrauben des Handgriffes und Fig. 3 eine Draufsicht. 



   Der Rasierapparat besteht aus nur einer einzigen zylinderförmig gebogenen Platte 2, welche zu 
 EMI1.2 
 winkels zu erleichtern. Die beiderseitigen Verbreiterungen dieser Platte sind nach der Hohlseite zu um eine Plattenstärke verschoben bzw. abgesetzt oder abgehobelt und mit zwei rechteckigen schmalen Ausschnitten 3 nahe den Längsrändern versehen. Auf diese Weise werden an den Rändern der Hohlseite vier symmetrisch liegende Stufen 8 gebildet, deren innere Ecken in entsprechende an sieh bekannte Eckenausschnitte der Rasierklinge eingreifen. Die Längsränder der Platte dienen als Sicherheitsstützen 7. 



   Die Rasierklinge für diesen Apparat wird an ihren Ecken mit an sich bekannten rechtwinkeligen Ausschnitten a, b, c (Fig.   2, 3)   versehen, welche so angeordnet sind, dass sie fast dicht die inneren Seiten der Stufen 8 umschliessen ; infolgedessen erhalten die Schneiden eine parallele und symmetrische Lage gegen die   Plattenachse,   ohne dieselbe auch unter dem Druck des aufgeschraubten Handgriffes zu verlassen, da dieser auf den Mittelpunkt der Rasierklinge wirkend, bei der Biegung nur eine symmetrische 

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 Verschiebung der Schneiden nach der Achse der Rasierklinge hervorrufen kann. In der Mitte dieser Rasierklinge befindet sich eine kreisförmige Öffnung für den Sehraubenbolzen 6. 



   Eine solche Rasierklinge wird über den, in der Mitte der Platte befindlichen   Schraubenbolzen 6   
 EMI2.1 
 fassen ; dann wird der Handgriff   4     aufgeschraubt,'bis   die Rasierklinge an der Hohlfläche der Platte anliegt ; durch die Öffnungen 3 (Fig. 1, 2,   3)   hindurch, kommen die Schneiden an der Aussenseite der Plattenverbreiterungen in ihre richtige Lage und machen den Rasierapparat gebrauchsfertig.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Rasierhobel für blattförmige, zweischneidige Klingen, mit einer gebogenen, rechteckigen Platte EMI2.2 EMI2.3
AT120803D 1929-02-21 1929-02-21 Rasierhobel. AT120803B (de)

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