AT120419B - Gasbrenner mit einem durch einen Thermostaten betätigten Ventil. - Google Patents

Gasbrenner mit einem durch einen Thermostaten betätigten Ventil.

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  Gasbrenner mit einem durch einen Thermostaten betätigten Ventil. 
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 bildenden beiden Schichten die Neigung, flacher zu werden, bis bei einer bestimmten Temperatur ein plötzliches Umschlagen der Krümmung nach der anderen Seite hin erfolgt (Fig. 6). Die neue Gestalt wird dann so lange aufrecht erhalten, bis die Temperatur wieder hinreichend zurückgegangen ist, worauf die Scheibe wieder plötzlich in die Ausgangsstellung zurückspringt (Fig. 7). Die Stoffe für die die Scheibe bildenden Schichten und die Dicke derselben sowie der Grad der Krümmung werden so gewählt, dass die Scheibe in der einen Richtung springt, wenn sie auf die gewünschte Temperatur, z. B. 50  C, erhitzt ist und wieder zurückspringt, wenn eine Abkühlung bis auf beispielsweise 38  C erfolgt ist.

   Geeignete Stoffe für die die Scheibe bildenden Schichten sind Messing und Nickelstahl ; geeignete Dicken sind Dicken von etwa je   O'l   mm, während eine passende Krümmung für die Scheibe eine solche ist, bei der eine Scheibe von 15 mm Durchmesser in der Mitte um 0'5 mm durchgebogen ist. 



   Es ist klar, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die Anwendung irgendeiner bestimmten Metallkombination von verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten beschränkt ist, sondern dass sie jede beliebige Kombination umfasst, sofern der Unterschied der Ausdehnungskoeffizienten hinreicht, um bei den Arbeitsbedingungen zu einer Umkehr der Krümmung zu führen. Die beiden Stoffe   verschiedener Wärme-   ausdehnung brauchen auch nicht miteinander verschweisst oder verlötet zu sein, sondern sie können auch in irgendeiner anderen Weise miteinander verbunden werden, z. B. durch Vernieten, obgleich es empfehlenwert ist, die Verbindung der beiden Scheiben durch ein   Schweiss-oder ähnliches Verfahren herbeizuführen,   so dass eine praktisch nicht zerlegbare Scheibe gebildet wird. 



   Durch den Abstandsring 26 wird bewirkt, dass die Scheibe 27 nicht so fest eingeklemmt wird, dass ihre ordnungsgemässe Betätigung beeinträchtigt werden kann. Der Ring 26 ist vorzugsweise ein wenig (z. B.   0'1   mm) dicker als die Scheibe 27. Der innere Durchmesser des Ringes ist etwas grösser als der Durchmesser der Scheibe 27. 



   Zwischen dem Rand der Kapselscheibe 24 und dem Flansch 23 befindet sich ein Ring 28 aus Metall von   hohem Wärmeleitungsvermögen, welcher   mit einem wärmeleitenden Metallstreifen 29 versehen ist, der über das   Brennerrohr hinausführt   und vorzugsweise einen flügelartig über den Streifen 29 seitlich hinausragenden Ansatz 30 besitzt, der sich um die Flamme des Brenners legt. Dadurch wird eine wärmeleitende Verbindung zwischen Ansatz   30   und Scheibe 24 hergestellt. Der Ring 28 und sein wärmeleitender
Streifen 29,30 können aus einem gestanzten Stück gebogen werden, wie ein solches in Fig. 3 dargestellt ist. Der Streifen 29 und sein Ansatz 30 können bequem in die in Fig. 2 dargestellte Form gebogen werden, bevor der Ring in das Gehäuse eingesetzt wird.

   Bei dieser Ausführungsform wird die Wärme der Brennerflamme auf das Gehäuse und die thermostatisch Scheibe 27 durch den wärmeleitenden Streifen 29 übertragen. 



   Beim Anzünden des Brenners bewirkt die Hitze der Flamme eines Streichholzes, welches unter das Gehäuse gehalten wird, eine Veränderung der Gestalt der thermostatischen Scheibe 27, wobei das Ventil geöffnet wird. Der Übergang der thermostatischen Scheibe in die Endlage   erfolgt jedesmal plötzlich,   gleichviel, ob sie bei ansteigender oder sinkender Temperatur vor sich geht, u.   zw.   erfolgt die Form- änderung stets mit erheblicher Kraftwirkung, so dass das Ventil sowohl zuverlässig geschlossen als auch ebenso geöffnet wird. Da die thermostatisch Scheibe ein robustes Konstruktionselement darstellt, so wirkt sie sehr lange in durchaus zuverlässiger Weise.

   Sobald Gas ausströmt und der Brenner angezündet worden ist, hält die Wärme der Flamme den Ansatz 30 auf genügend hoher Temperatur, so dass die Scheibe   21   in ihrer Offenstellung gehalten wird. Im Falle eines Erlöschens der Flamme kühlt sich der Ansatz   30,   der von dem Brennerrohr getrennt ist, rasch ab, so dass sich auch die Scheibe 27 abkühlt und sofort die weitere Gaszufuhr unterbricht. Die Einrichtung wirkt auch ohne Anordnung eines Gehäuses, wenn die Ventilstange gasdicht geführt wird. Ebenso kann bei genügend grossem Durchmesser der Scheibe das Glied 30, 29 weggelassen werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Gasbrenner mit einem durch einen Thermostaten betätigten Ventil    zur -Schliessung   der Gaszuströmung im Falle eines Erlöschens der. Flamme, dadurch gekennzeichnet, dass zur plötzlichen und kräftigen Betätigung des Ventils eine schalenförmige bimetallisch Scheibe dient, deren Temperaturzustand durch ein gut wärmeleitendes Glied geregelt wird, das mit der Scheibe verbunden ist und durch die Flamme erwärmt wird.

Claims (1)

  1. 2. Brenner nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, das die bimetallisch Scheibe umgibt und in das diese lose eingesetzt ist.
AT120419D 1927-11-12 1928-11-08 Gasbrenner mit einem durch einen Thermostaten betätigten Ventil. AT120419B (de)

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